Tennis: Pokalheld Fabian Hugo bringt Hausberge ins Achtelfinale Porta Westfalica (much). Pokalspiele habe ihre eigene Gesetze, sagt der Volksmund. Damit sind in der Regel klassische Teamsportarten wie Fußball oder Handball gemeint. Doch auch im Tennis ist der Pokal eine Wundertüte, wie der 2:1-Sieg des Bezirksligisten SV Hausberge im Achtelfinale des WTV-Vereinspokals über das Bezirksklassenteam von Preußen Münster zeigte. „Das war Drama pur“, berichtete SVH-Mannschaftsführer Daniel Frommknecht. Er selbst gewann das völlig ausgeglichene Spitzeneinzel gegen Lars Tietjens, wie er selbst in Leistungsklasse 7 notiert. In dem temporeichen und hochklassigen Spiel schaffte Frommknecht das entscheidende Break im zweiten Satz, nachdem die Führung beim 4:4 ständig gewechselt hatte. Relativ schnell war das Doppel zu Ungunsten von Hausberge beendet, wodurch sich der Druck auf die Einzelspieler erhöhte. Das Einzel von Fabian Hugo gegen Lars Kirchhoff (beide LK 11) lief noch, als die anderen Spiele beendet waren. Der frühere Kleinenbremer Hugo gewann den ersten Satz klar. Er verpasste im zweiten Durchgang aber die Chance, auf 4:1 davonzuziehen, und verlor den Satz. Also ging es in den Match-Tiebreak. Die SVH-Anlage war gut gefüllt, und es entwickelte sich nun eine echte Pokal-Atmosphäre. Vor dem Match-Tiebreak war Hugo kurz davor, Krämpfe zu bekommen und nahm eine Auszeit. Im langen Tiebreak führte der Hausberger zunächst 5:3, lag dann 6:8 im Hintertreffen und verbuchte schließlich unter tosendem Jubel der Zuschauer die letzten vier Punkte für sich. Viertelfinal-Gegner der Hausberger ist mit dem TV Rosenthal erneut ein Team der Bezirksklasse. Der Spieltermin steht noch nicht fest. ZAHLEN WTV-Pokal, Achtelfinale SV Hausberge - Pr. Münster 2:1 Einzel: Daniel Frommknecht - Lars Tietjens 6:3, 6:4; Fabian Hugo - Lars Kirchhoff 6:1, 3:6, 10:8. Doppel: Michael Müller/Marian Eickmeier - Jan Dröge/Henning Fenske 0:6, 5:7.

Tennis: Pokalheld Fabian Hugo bringt Hausberge ins Achtelfinale

Fabian Hugo (SV Hausberge). Foto: Lorenz © n

Porta Westfalica (much). Pokalspiele habe ihre eigene Gesetze, sagt der Volksmund. Damit sind in der Regel klassische Teamsportarten wie Fußball oder Handball gemeint. Doch auch im Tennis ist der Pokal eine Wundertüte, wie der 2:1-Sieg des Bezirksligisten SV Hausberge im Achtelfinale des WTV-Vereinspokals über das Bezirksklassenteam von Preußen Münster zeigte.

„Das war Drama pur“, berichtete SVH-Mannschaftsführer Daniel Frommknecht. Er selbst gewann das völlig ausgeglichene Spitzeneinzel gegen Lars Tietjens, wie er selbst in Leistungsklasse 7 notiert. In dem temporeichen und hochklassigen Spiel schaffte Frommknecht das entscheidende Break im zweiten Satz, nachdem die Führung beim 4:4 ständig gewechselt hatte.

Relativ schnell war das Doppel zu Ungunsten von Hausberge beendet, wodurch sich der Druck auf die Einzelspieler erhöhte.

Das Einzel von Fabian Hugo gegen Lars Kirchhoff (beide LK 11) lief noch, als die anderen Spiele beendet waren. Der frühere Kleinenbremer Hugo gewann den ersten Satz klar. Er verpasste im zweiten Durchgang aber die Chance, auf 4:1 davonzuziehen, und verlor den Satz. Also ging es in den Match-Tiebreak.

Die SVH-Anlage war gut gefüllt, und es entwickelte sich nun eine echte Pokal-Atmosphäre. Vor dem Match-Tiebreak war Hugo kurz davor, Krämpfe zu bekommen und nahm eine Auszeit.

Im langen Tiebreak führte der Hausberger zunächst 5:3, lag dann 6:8 im Hintertreffen und verbuchte schließlich unter tosendem Jubel der Zuschauer die letzten vier Punkte für sich.

Viertelfinal-Gegner der Hausberger ist mit dem TV Rosenthal erneut ein Team der Bezirksklasse. Der Spieltermin steht noch nicht fest.

ZAHLEN

WTV-Pokal, Achtelfinale

SV Hausberge - Pr. Münster 2:1

Einzel: Daniel Frommknecht - Lars Tietjens 6:3, 6:4; Fabian Hugo - Lars Kirchhoff 6:1, 3:6, 10:8.

Doppel: Michael Müller/Marian Eickmeier - Jan Dröge/Henning Fenske 0:6, 5:7.

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