Tennis: Ausfälle drohen - MTK spielt gegen Gütersloh und Verl Minden/Gütersloh (apl). Auch die Mindener Tennisszene muss sich mit dem Lockdown im Kreis Gütersloh beschäftigen. Aufgrund des Corona-Ausbruchs beim Fleischverarbeiter Tönnies gelten in dem Landkreis vorläufig bis zum 30. Juni Kontaktbeschränkungen wie im März. Laut Spielplan sollen der Mindener TK am Sonntag in der Männer-Verbandsliga zu Hause auf Rot-Weiß Gütersloh treffen. Die Herren 50 empfangen bereits am Samstag in der Bezirksliga den TTC Verl. Dass die Spiele ausgetragen werden, steht aber noch nicht fest. Abgesagt sind sie bislang aber auch noch nicht. Es ist eine komplizierte Angelegenheit: Kontaktbeschränkungen wie im März heißt, die Bewohner des Kreises Gütersloh dürfen sich mit maximal einer Person außerhalb ihres Hausstandes treffen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) betonte allerdings auch, dass es ein Ausreiseverbot nicht gebe. Die Mannschaften aus dem Kreis Gütersloh dürfen also nach Minden kommen, dann gilt die Schutzverordnung des Landes NRW. Einzige Einschränkung für die Verler und Gütersloher außer den allgemeinen Hygiene- und Kontaktreglen: Sie müssen mit mehreren Autos anreisen, weil maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten in einem Wagen sitzen dürfen. Grundsätzlich sind die Menschen aber aufgefordert, den Kreis nicht zu verlassen. Steffen Hering und seine Teamkollegen haben bereits am vergangenen Sonntag über die bevorstehende Partie gegen Gütersloh gesprochen. „Wir wollen auf jeden Fall spielen und gehen auch davon aus, dass das Spiel stattfindet“, sagt der MTK-Mannschaftsführer am Dienstagmittag. Lars Nellißen von den Mindener Herren 50 sieht das anders: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir gegen Verl spielen. Das würde unter den gegebenen Umständen überhaupt keinen Sinn ergeben.“

Tennis: Ausfälle drohen - MTK spielt gegen Gütersloh und Verl

Ob die Tennisspiele des MTK gegen Gütersloh und Verl ausgetragen werden, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Foto: dpa © Andy Rain

Minden/Gütersloh (apl). Auch die Mindener Tennisszene muss sich mit dem Lockdown im Kreis Gütersloh beschäftigen. Aufgrund des Corona-Ausbruchs beim Fleischverarbeiter Tönnies gelten in dem Landkreis vorläufig bis zum 30. Juni Kontaktbeschränkungen wie im März. Laut Spielplan sollen der Mindener TK am Sonntag in der Männer-Verbandsliga zu Hause auf Rot-Weiß Gütersloh treffen. Die Herren 50 empfangen bereits am Samstag in der Bezirksliga den TTC Verl. Dass die Spiele ausgetragen werden, steht aber noch nicht fest. Abgesagt sind sie bislang aber auch noch nicht.

Es ist eine komplizierte Angelegenheit: Kontaktbeschränkungen wie im März heißt, die Bewohner des Kreises Gütersloh dürfen sich mit maximal einer Person außerhalb ihres Hausstandes treffen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) betonte allerdings auch, dass es ein Ausreiseverbot nicht gebe. Die Mannschaften aus dem Kreis Gütersloh dürfen also nach Minden kommen, dann gilt die Schutzverordnung des Landes NRW. Einzige Einschränkung für die Verler und Gütersloher außer den allgemeinen Hygiene- und Kontaktreglen: Sie müssen mit mehreren Autos anreisen, weil maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten in einem Wagen sitzen dürfen. Grundsätzlich sind die Menschen aber aufgefordert, den Kreis nicht zu verlassen.

Steffen Hering und seine Teamkollegen haben bereits am vergangenen Sonntag über die bevorstehende Partie gegen Gütersloh gesprochen. „Wir wollen auf jeden Fall spielen und gehen auch davon aus, dass das Spiel stattfindet“, sagt der MTK-Mannschaftsführer am Dienstagmittag. Lars Nellißen von den Mindener Herren 50 sieht das anders: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir gegen Verl spielen. Das würde unter den gegebenen Umständen überhaupt keinen Sinn ergeben.“

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