Segelregatta am Großen Weserbogen spannend bis zur letzten Tonne Eine äußerst runde Sache Von Michael Lorenz Porta Westfalica (much). Am Ende waren es die Lokalmatadoren Florian Falk und Vorschoterin Cora Reichelt vom Segelclub Westfalica, einem der drei Ausrichter, die mit ihrem Sieg bei der Segelregatta um den Porta-Cup dafür sorgten, dass die gesamte Veranstaltung am Großen Weserbogen eine äußerst runde Sache war. Das Finale des Hauptrennens auf dem Mittleren See war buchstäblich spannend bis zur letzten Tonne. Qualifiziert hatten sich Falk/Reichelt gegen die vereinslose, aber eingespielte und Ostsee-erfahrene Kombination Marc Gieseking/Stefan Lück (Hahlen/Neesen).Nach dem Modus "Best of Three" wurde das Finale ausgetragen. Das erste der drei Rennen gewannen Gieseking/Lück bei wenig Wind, den sie geschickt für sich nutzten, recht klar. Dann aber konterten Falk/Reichelt, glichen aus. Im letzten Rennen wurde der Wind stärker und das Rennen entsprechend rasanter.Dabei erwischte die Crew des SC Westfalica den etwas besseren Start, hatte an der Wendetonne einen knappen Vorsprung und fuhr den Sieg unter dem Jubel der Vereinskollegen schließlich ein, die fairen Verlierer gratulierten. Platz drei ging an Werner Gardini und Harald Henneken vom SC Westfalica (SCW).Die jüngsten Segler gingen in ihren "Optimisten" genannten Klein-Segelbooten an den Start. Sie hatten mit einer ziemlichen Flaute zu kämpfen und wurden vom Rennleiter und Chef des Segelvereins Weserbogen (SVW) Matthias Schwalb mittels Flüstertüte zum "Paddeln für eine Minute erlaubt" aufgefordert. Am Ende hatte die Kombination Mirko Lampemeier/Lennart Großklags die Nase vorn.Der Porta-Cup fand am Sonntag statt, der weit weniger sommerlich war, als der Samstag zuvor. Das drückte auf die Besucherzahl. Der SCW-Vorsitzende Schwalb war dennoch zufrieden: "Es war ein Supertag. Sportlich ist es toll gelaufen, das Wetter ging so und der Wind war zufriedenstellend."Ein Ziel der Veranstaltung war es, den Gästen die Attraktivität der Freizeitanlage Großen Weserbogen" und des Segelsportes näherzubringen. Moderator Carsten Dehne von Radio Westfalica, der locker flockig durch die Veranstaltung führte, sagte bei der Siegerehrung: "Das war eine tolle und hochinteressante Veranstaltung. Ich selbst habe jede Menge über den Segelsport gelernt." Beim spannenden Match-Race-Finale der Hauptklasse war Dehne eine Art "eingebetteter Reporter". Er befand sich an Bord eines Begleitbootes und informierte die Zuschauer direkt vom Wasser aus.Kein Badewetter, keine LaufkundschaftAusgerichtet wurde der Porta-Cup von den ortsansässigen Vereinen Segelclub Westfalica und Segelverein Weserbogen sowie den Stadtwerken Porta Westfalica. Deren Vorsitzender Randulph Noack: "Wir müssen uns zunächst ausdrücklich beim DLRG und Roten Kreuz bedanken, ohne deren Mitwirkung die Umsetzung gar nicht denkbar wäre. Insgesamt waren es etwa 400 Zuschauer, womit wir sehr zufrieden sein können. Wenn jetzt noch Badewetter gewesen wäre, hätten wir natürlich noch sehr viel mehr Laufkundschaft vom Südlichen See gehabt. Aber so hatten wir nahezu ausschließlich Zuschauer, die sich tatsächlich für den Segelsport interessieren."

Segelregatta am Großen Weserbogen spannend bis zur letzten Tonne

Porta Westfalica (much). Am Ende waren es die Lokalmatadoren Florian Falk und Vorschoterin Cora Reichelt vom Segelclub Westfalica, einem der drei Ausrichter, die mit ihrem Sieg bei der Segelregatta um den Porta-Cup dafür sorgten, dass die gesamte Veranstaltung am Großen Weserbogen eine äußerst runde Sache war.

Gut gelaunte Zuschauer beim Porta-Cup am Großen Weserbogen.
Gut gelaunte Zuschauer beim Porta-Cup am Großen Weserbogen.

Das Finale des Hauptrennens auf dem Mittleren See war buchstäblich spannend bis zur letzten Tonne. Qualifiziert hatten sich Falk/Reichelt gegen die vereinslose, aber eingespielte und Ostsee-erfahrene Kombination Marc Gieseking/Stefan Lück (Hahlen/Neesen).

Spannend bis zur letzten Tonne - © SPORT
Spannend bis zur letzten Tonne - © SPORT

Nach dem Modus "Best of Three" wurde das Finale ausgetragen. Das erste der drei Rennen gewannen Gieseking/Lück bei wenig Wind, den sie geschickt für sich nutzten, recht klar. Dann aber konterten Falk/Reichelt, glichen aus. Im letzten Rennen wurde der Wind stärker und das Rennen entsprechend rasanter.

Dabei erwischte die Crew des SC Westfalica den etwas besseren Start, hatte an der Wendetonne einen knappen Vorsprung und fuhr den Sieg unter dem Jubel der Vereinskollegen schließlich ein, die fairen Verlierer gratulierten. Platz drei ging an Werner Gardini und Harald Henneken vom SC Westfalica (SCW).

Die jüngsten Segler gingen in ihren "Optimisten" genannten Klein-Segelbooten an den Start. Sie hatten mit einer ziemlichen Flaute zu kämpfen und wurden vom Rennleiter und Chef des Segelvereins Weserbogen (SVW) Matthias Schwalb mittels Flüstertüte zum "Paddeln für eine Minute erlaubt" aufgefordert. Am Ende hatte die Kombination Mirko Lampemeier/Lennart Großklags die Nase vorn.

Der Porta-Cup fand am Sonntag statt, der weit weniger sommerlich war, als der Samstag zuvor. Das drückte auf die Besucherzahl. Der SCW-Vorsitzende Schwalb war dennoch zufrieden: "Es war ein Supertag. Sportlich ist es toll gelaufen, das Wetter ging so und der Wind war zufriedenstellend."

Florian Falk und Cora Reichelt im linken Boot der Klasse "Flying-Cruiser" bei der letzten Wende im entscheidenden Rennen vor Marc Gieseking und Stefan Lück. - © Fotos: Michael Lorenz
Florian Falk und Cora Reichelt im linken Boot der Klasse "Flying-Cruiser" bei der letzten Wende im entscheidenden Rennen vor Marc Gieseking und Stefan Lück. - © Fotos: Michael Lorenz

Ein Ziel der Veranstaltung war es, den Gästen die Attraktivität der Freizeitanlage Großen Weserbogen" und des Segelsportes näherzubringen. Moderator Carsten Dehne von Radio Westfalica, der locker flockig durch die Veranstaltung führte, sagte bei der Siegerehrung: "Das war eine tolle und hochinteressante Veranstaltung. Ich selbst habe jede Menge über den Segelsport gelernt." Beim spannenden Match-Race-Finale der Hauptklasse war Dehne eine Art "eingebetteter Reporter". Er befand sich an Bord eines Begleitbootes und informierte die Zuschauer direkt vom Wasser aus.

Kein Badewetter, keine Laufkundschaft

Ausgerichtet wurde der Porta-Cup von den ortsansässigen Vereinen Segelclub Westfalica und Segelverein Weserbogen sowie den Stadtwerken Porta Westfalica. Deren Vorsitzender Randulph Noack: "Wir müssen uns zunächst ausdrücklich beim DLRG und Roten Kreuz bedanken, ohne deren Mitwirkung die Umsetzung gar nicht denkbar wäre. Insgesamt waren es etwa 400 Zuschauer, womit wir sehr zufrieden sein können. Wenn jetzt noch Badewetter gewesen wäre, hätten wir natürlich noch sehr viel mehr Laufkundschaft vom Südlichen See gehabt. Aber so hatten wir nahezu ausschließlich Zuschauer, die sich tatsächlich für den Segelsport interessieren."

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