Saisonabbruch droht - Tischtennisverband trifft in Kürze eine Entscheidung Duisburg (hag). Nachdem der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) bereits den Saisonabbruch nebst kompletter Annullierung für die 2. Bundesliga bis hinab zu den Oberligen im Frauen- und Männerbereich bekanntgegeben hatte, bahnt sich nun auch eine zeitnahe Entscheidung auf untergeordneter NRW-Ebene an. Diesbezüglich möchte Lars Czichun, Vizepräsident des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV), noch keine voreilige Prognose abgeben. Er verweist aber auf die noch immer angespannte pandemische Situation in Verbindung mit einer zu erwartenden Verlängerung des Amateursportverbots. „Der von unseren Gremiumsmitgliedern per Umlaufverfahren eingeholte Mehrheitsbeschluss gilt. Unsere Entscheidung versuchen wir so transparent wie möglich zu gestalten. Uns ist durchaus bewusst, dass wir es nicht allen Vereinen recht machen können. Es wird sowohl Befürworter als auch Kritiker geben. Die Gesundheit hat aber oberste Priorität.“ Analog der Bundesebene haben die übrigen Landesverbände mehrheitlich bereits einen wertungslosen Saisonabbruch beschlossen. „In Bayern und Baden-Württemberg ist das nachvollziehbar. Durch spätere Sommerferien in 2020 und längere Pfingstferien können dort die rückständigen Spiele nicht mehr aufgeholt werden“, erläutert Czichun. Demgegenüber stehen auch in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Berlin, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern noch die Entscheidungen aus. Ob der WTTV im Falle eines Saisonabbruchs etwaige Wertungen vornimmt, erscheint fraglich. Zwar wurden im Frauen- und Männerbereich zwischen NRW- und Landesligen in mehrheitlichen Staffeln mindestens die hälftigen Einfachrundenspiele ausgetragen, jedoch fehlt es an einer Einheitlichkeit. Dies würde Auf- und Abstiegsregelungen erschweren. In jedem Fall wären schnittstellenübergreifende sportliche Aufstiege zur Oberliga ausgeschlossen, da diese fünfthöchste Leistungsstufe zur Bundesebene zählt.

Saisonabbruch droht - Tischtennisverband trifft in Kürze eine Entscheidung

Duisburg (hag). Nachdem der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) bereits den Saisonabbruch nebst kompletter Annullierung für die 2. Bundesliga bis hinab zu den Oberligen im Frauen- und Männerbereich bekanntgegeben hatte, bahnt sich nun auch eine zeitnahe Entscheidung auf untergeordneter NRW-Ebene an.

Tischtennissaison droht der Abbruch. Foto: dpa - © A2800 epa Koca Sulejmanovic
Tischtennissaison droht der Abbruch. Foto: dpa - © A2800 epa Koca Sulejmanovic

Diesbezüglich möchte Lars Czichun, Vizepräsident des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV), noch keine voreilige Prognose abgeben. Er verweist aber auf die noch immer angespannte pandemische Situation in Verbindung mit einer zu erwartenden Verlängerung des Amateursportverbots. „Der von unseren Gremiumsmitgliedern per Umlaufverfahren eingeholte Mehrheitsbeschluss gilt. Unsere Entscheidung versuchen wir so transparent wie möglich zu gestalten. Uns ist durchaus bewusst, dass wir es nicht allen Vereinen recht machen können. Es wird sowohl Befürworter als auch Kritiker geben. Die Gesundheit hat aber oberste Priorität.“

Analog der Bundesebene haben die übrigen Landesverbände mehrheitlich bereits einen wertungslosen Saisonabbruch beschlossen. „In Bayern und Baden-Württemberg ist das nachvollziehbar. Durch spätere Sommerferien in 2020 und längere Pfingstferien können dort die rückständigen Spiele nicht mehr aufgeholt werden“, erläutert Czichun. Demgegenüber stehen auch in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Berlin, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern noch die Entscheidungen aus.

Ob der WTTV im Falle eines Saisonabbruchs etwaige Wertungen vornimmt, erscheint fraglich. Zwar wurden im Frauen- und Männerbereich zwischen NRW- und Landesligen in mehrheitlichen Staffeln mindestens die hälftigen Einfachrundenspiele ausgetragen, jedoch fehlt es an einer Einheitlichkeit. Dies würde Auf- und Abstiegsregelungen erschweren. In jedem Fall wären schnittstellenübergreifende sportliche Aufstiege zur Oberliga ausgeschlossen, da diese fünfthöchste Leistungsstufe zur Bundesebene zählt.

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