Reitturnier in Oberbauerschaft: Startplätze sind schnell ausgebucht Hüllhorst (gag). Der RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft hat nach zwei coronabedingten Turnierabsagen in diesem Jahr nun doch noch einmal als Gastgeber geglänzt. Beim komprimierten Oktober-Turnier lief am Wochenende unter Einhaltung eines ausgefeilten Hygienekonzepts alles wie am Schnürchen. „Wir sind froh, dass alles so gut geklappt hat“, sagte die 1. Vorsitzende Charlotte Deerberg. Auf den traditionellen Höhepunkt, das Hallen-Derby, hatte der RV Herzog Wittekind beim diesmal auf ein Wochenende verkürzten Turnier verzichtet: „Die Prüfung ist immer ein Zuschauer-Magnet und lebt von der guten Stimmung“, betonte Deerberg. Da aber nur Begleitpersonen von Reitern, aber keine Zuschauer zugelassen waren, hätte viel von der Atmosphäre gefehlt, die das M-Springen mit Stechen auszeichnet. „Wir wollten den Charakter des Derbys aber nicht auf diese Weise entwerten, sondern hoffen vielmehr darauf, dass wir im kommenden Jahr die elfte Auflage unter normalen Bedingungen austragen können“, sagte die Turnier-Chefin. Gleiches gilt für den 70-jährigen Vereinsgeburtstag, der im Rahmen des Oktoberturniers hätte gefeiert werden sollen – ebenfalls verschoben auf 2021. Das Interesse am recht kurzfristig auf die Beine gestellten Event des RV Herzog Wittekind war riesengroß. „Nachdem wir die Online-Anmeldung freigeschaltet hatten, waren die Startplätze für die Springen in wenigen Minuten vergeben“, berichtete die Vorsitzende. Die Starterfelder waren vom Verein begrenzt worden. Die Startefüllung am Samstag betrug erstaunliche 90 Prozent. Insgesamt waren über beide Tage 250 Aktive mit 548 gemeldeten Pferden vor Ort. Allein die Springprüfung der Klasse L ging mit 41 Starterpaaren über die Bühne. Nach dem abgesagten Aprilturnier und dem im Sommer ausgefallenen Wettkampf der Voltis ließ sich der Verein die dritte Großveranstaltung des Jahres nicht nehmen und stellte entschlossen ein tragfähiges Konzept auf die Beine: Alle Gäste mussten sich in einer Akkreditierungsstelle registrieren lassen und vor der Abreise wieder „auschecken“. In der Halle herrschte in den öffentlichen Bereichen Maskenpflicht. Den gastronomischen Bereich verlegte der Verein nach draußen. Allerdings sei das Turnier in Corona-Zeiten auch in finanzieller Hinsicht kein Selbstläufer ist: „Die Sponsorensuche für die Prüfungen gestaltete sich viel schwieriger als sonst.“ Dass keine Zuschauer zugelassen waren, sondern nur Begleitpersonen, war der Planungssicherheit geschuldet. Deerberg: „Anhand der Zahl der Reiter und der Begleitpersonen hatten wir eine Kalkulationsgrundlage, wie viel Menschen zeitgleich in der Halle sind.“ Turnier in Hüllhorst Ergebnisse mit heimischer Beteiligung Springpferdeprüfung Klasse A*: 1. Anika Betcke (RV Minden/Weser) Clintissima H - 8.00. Stilspringprüfung Klasse E: 1. Lale Brinkmeier (RFV Hille) Duiamonds Kiss - 8.10. Springprüfung Klasse L: 1. Anika Betcke (RV Minden/Weser) Corral Giant - 0/54,58 Sekunden. Springprüfung Klasse M*: 2. GenaLee Asche (RFZV Ovenstädt) Grisu 363 - 0/56,90. Dressurreiterprüfung Klasse A: 5. Matilda Lübeck (RFV Hille) Adler’s Aurelia - 7.50. Dressurprüfung Klasse A*: 1. Mona Kühnel (Mindener Pferde ZRFV) Franz Ferdinand - 8.00, 2. Lale Brinkmeier (RFV Hille) Diamonds Kiss - 7,80. Dressurprüfung Klasse E: 1. Mila Levke Veerhoff (RFV Hille) Klooster’s Hemmingway - 8,20, ... 5. Matilda Lübeck (RFV Hille) Adler’s Aurelia - 7.10.

Reitturnier in Oberbauerschaft: Startplätze sind schnell ausgebucht

Der RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft hat nach zwei coronabedingten Turnierabsagen in diesem Jahr nun doch noch einmal als Gastgeber geglänzt. © Foto: privat

Hüllhorst (gag). Der RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft hat nach zwei coronabedingten Turnierabsagen in diesem Jahr nun doch noch einmal als Gastgeber geglänzt. Beim komprimierten Oktober-Turnier lief am Wochenende unter Einhaltung eines ausgefeilten Hygienekonzepts alles wie am Schnürchen. „Wir sind froh, dass alles so gut geklappt hat“, sagte die 1. Vorsitzende Charlotte Deerberg.

Auf den traditionellen Höhepunkt, das Hallen-Derby, hatte der RV Herzog Wittekind beim diesmal auf ein Wochenende verkürzten Turnier verzichtet: „Die Prüfung ist immer ein Zuschauer-Magnet und lebt von der guten Stimmung“, betonte Deerberg. Da aber nur Begleitpersonen von Reitern, aber keine Zuschauer zugelassen waren, hätte viel von der Atmosphäre gefehlt, die das M-Springen mit Stechen auszeichnet. „Wir wollten den Charakter des Derbys aber nicht auf diese Weise entwerten, sondern hoffen vielmehr darauf, dass wir im kommenden Jahr die elfte Auflage unter normalen Bedingungen austragen können“, sagte die Turnier-Chefin. Gleiches gilt für den 70-jährigen Vereinsgeburtstag, der im Rahmen des Oktoberturniers hätte gefeiert werden sollen – ebenfalls verschoben auf 2021.

Das Interesse am recht kurzfristig auf die Beine gestellten Event des RV Herzog Wittekind war riesengroß. „Nachdem wir die Online-Anmeldung freigeschaltet hatten, waren die Startplätze für die Springen in wenigen Minuten vergeben“, berichtete die Vorsitzende. Die Starterfelder waren vom Verein begrenzt worden. Die Startefüllung am Samstag betrug erstaunliche 90 Prozent. Insgesamt waren über beide Tage 250 Aktive mit 548 gemeldeten Pferden vor Ort. Allein die Springprüfung der Klasse L ging mit 41 Starterpaaren über die Bühne.

Nach dem abgesagten Aprilturnier und dem im Sommer ausgefallenen Wettkampf der Voltis ließ sich der Verein die dritte Großveranstaltung des Jahres nicht nehmen und stellte entschlossen ein tragfähiges Konzept auf die Beine: Alle Gäste mussten sich in einer Akkreditierungsstelle registrieren lassen und vor der Abreise wieder „auschecken“. In der Halle herrschte in den öffentlichen Bereichen Maskenpflicht. Den gastronomischen Bereich verlegte der Verein nach draußen. Allerdings sei das Turnier in Corona-Zeiten auch in finanzieller Hinsicht kein Selbstläufer ist: „Die Sponsorensuche für die Prüfungen gestaltete sich viel schwieriger als sonst.“ Dass keine Zuschauer zugelassen waren, sondern nur Begleitpersonen, war der Planungssicherheit geschuldet. Deerberg: „Anhand der Zahl der Reiter und der Begleitpersonen hatten wir eine Kalkulationsgrundlage, wie viel Menschen zeitgleich in der Halle sind.“

Turnier in Hüllhorst

Ergebnisse mit heimischer Beteiligung

Springpferdeprüfung Klasse A*: 1. Anika Betcke (RV Minden/Weser) Clintissima H - 8.00. Stilspringprüfung Klasse E: 1. Lale Brinkmeier (RFV Hille) Duiamonds Kiss - 8.10.

Springprüfung Klasse L: 1. Anika Betcke (RV Minden/Weser) Corral Giant - 0/54,58 Sekunden. Springprüfung Klasse M*: 2. GenaLee Asche (RFZV Ovenstädt) Grisu 363 - 0/56,90.

Dressurreiterprüfung Klasse A: 5. Matilda Lübeck (RFV Hille) Adler’s Aurelia - 7.50.

Dressurprüfung Klasse A*: 1. Mona Kühnel (Mindener Pferde ZRFV) Franz Ferdinand - 8.00, 2. Lale Brinkmeier (RFV Hille) Diamonds Kiss - 7,80.

Dressurprüfung Klasse E: 1. Mila Levke Veerhoff (RFV Hille) Klooster’s Hemmingway - 8,20, ... 5. Matilda Lübeck (RFV Hille) Adler’s Aurelia - 7.10.

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