Pferdesport: Ausrichter Ovenstädt feiert seine Kreismeister Sonja Rohlfing Petershagen. Anna-Lena Wenzel, Patrik-Viktor Schröder, Larissa Knau, Mark Nordhorn und Emilia Marie Christoffer vom RFZV Ovenstädt genossen ihre Ehrenrunde sichtlich. Dekoriert mit Meisterschärpen und Goldmedaillen ließen sie sich vor heimischem Publikum beim Hallenreitturnier in Ovenstädt als Mannschaftskreismeister feiern. Ein neuer Modus, der den Leistungen in den Mannschaftsprüfungen mehr Gewicht gibt, machte die Titelkämpfe spannend. „Ihr wart so ein tolles Team. Ich bin überwältigt“, lobte Richterin Alke Lohmann aus Ahnsen den neuen Titelträger. „Wir hatten uns vorgenommen, wenigstens unter die ersten Drei zu kommen“, sagte Mannschaftsführerin Frauke Pothmann. „Dass wir jetzt gewonnen haben, freut uns umso mehr. Alle Mannschaften lagen wirklich dicht beisammen.“ Der RFZV Ovenstädt sei ein kleiner Verein mit überwiegend Springreitern, erläuterte Frauke Pothmann. Die waren diesmal auch in der Dressur gefragt. „Wenn wir die Kreismeisterschaft ausrichten, dann wollten wir auch eine Mannschaft stellen. Alle haben an einem Strang gezogen, der ganze Verein hat hinter uns gestanden“, freute sich Pothmann. Silber gewann nach jeweils zwei Teilprüfungen in Dressur und Springen der RFV St. Georg Pr. Oldendorf mit Anne Steinkamp, Nele Stork, Lena Ahrens, Vanessa Glinz, Ina Wehrmann und Mannschaftsführerin Ann-Kathrin Wilmsmann. Bronze ging an den RV Destel mit Lena Redecker, Melisa Löchert, Dietmar Holle, Linda Röhling, Pia Kaschube und Lara-Sophie Röhling. Die Desteler gewannen die Mannschaftsdressur, ließen aber im Springen einige Punkte liegen. Die TGS Mindener Land erreichte Rang vier in der Meisterschaftswertung. Insgesamt waren sieben Mannschaften am Start. Damit sei sie glücklich, unterstrich die Kreisvorsitzende Ute Fisser-Hülsmeier. Zuletzt war die Beteiligung an den Mannschaftskreismeisterschaften unbefriedigend gewesen. Der neue Modus hat nun Aufwind gebracht. „Wir hatten hier tolle Bedingungen“, bedankte sich Fisser-Hülsmeier beim Ausrichter: „Dass ihr die Kreismeisterschaft in diesen Zeiten übernommen habt, ist nicht selbstverständlich.“ Der Verein hatte mit seinem Hygienekonzept überzeugt. Zuschauer waren entsprechend den 3G-Regeln erlaubt. „Wir haben uns sehr bemüht, der Kreismeisterschaft einen würdigen Rahmen zu bieten“, sagte Vereinsvorsitzender Thomas Nordhorn. Für die Kreismeisterschaft sei extra der Hallenboden erneuert worden. Auch im abschließenden M*-Springen mit Siegerrunde blieb der erste Platz beim RFZV Ovenstädt. Gena-Lee Asche gewann auf Grisu vor Jan Lösche vom RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft auf Cronus. Insgesamt standen während der drei Turniertage 19 Prüfungen auf dem Programm. Rund 450 Startplatzreservierungen lagen vor. „Vom Nennungsergebnis waren wir zunächst etwas enttäuscht“, sagte Turnierleiterin Corinna Nordhorn: „Eine Starterfüllung von fast 100 Prozent hat uns dann aber entschädigt.“ Auch die Zuschauerzahlen seien für diese Zeiten sehr gut gewesen, meinte Thomas Nordhorn.

Pferdesport: Ausrichter Ovenstädt feiert seine Kreismeister

Daumen hoch: Anna-Lena Wenzel (von links), Mark Nordhorn, Emilia Marie Christoffer, Frauke Pothmann, Patrik-Viktor Schröder und Larissa Knau vom RFZV Ovenstädt holten sich die Kreisstandarte. Foto: Sonja Rohlfing © Sonja Rohlfing

Petershagen. Anna-Lena Wenzel, Patrik-Viktor Schröder, Larissa Knau, Mark Nordhorn und Emilia Marie Christoffer vom RFZV Ovenstädt genossen ihre Ehrenrunde sichtlich. Dekoriert mit Meisterschärpen und Goldmedaillen ließen sie sich vor heimischem Publikum beim Hallenreitturnier in Ovenstädt als Mannschaftskreismeister feiern. Ein neuer Modus, der den Leistungen in den Mannschaftsprüfungen mehr Gewicht gibt, machte die Titelkämpfe spannend.

„Ihr wart so ein tolles Team. Ich bin überwältigt“, lobte Richterin Alke Lohmann aus Ahnsen den neuen Titelträger. „Wir hatten uns vorgenommen, wenigstens unter die ersten Drei zu kommen“, sagte Mannschaftsführerin Frauke Pothmann. „Dass wir jetzt gewonnen haben, freut uns umso mehr. Alle Mannschaften lagen wirklich dicht beisammen.“

Der RFZV Ovenstädt sei ein kleiner Verein mit überwiegend Springreitern, erläuterte Frauke Pothmann. Die waren diesmal auch in der Dressur gefragt. „Wenn wir die Kreismeisterschaft ausrichten, dann wollten wir auch eine Mannschaft stellen. Alle haben an einem Strang gezogen, der ganze Verein hat hinter uns gestanden“, freute sich Pothmann.

Silber gewann nach jeweils zwei Teilprüfungen in Dressur und Springen der RFV St. Georg Pr. Oldendorf mit Anne Steinkamp, Nele Stork, Lena Ahrens, Vanessa Glinz, Ina Wehrmann und Mannschaftsführerin Ann-Kathrin Wilmsmann. Bronze ging an den RV Destel mit Lena Redecker, Melisa Löchert, Dietmar Holle, Linda Röhling, Pia Kaschube und Lara-Sophie Röhling. Die Desteler gewannen die Mannschaftsdressur, ließen aber im Springen einige Punkte liegen.

Die TGS Mindener Land erreichte Rang vier in der Meisterschaftswertung. Insgesamt waren sieben Mannschaften am Start. Damit sei sie glücklich, unterstrich die Kreisvorsitzende Ute Fisser-Hülsmeier. Zuletzt war die Beteiligung an den Mannschaftskreismeisterschaften unbefriedigend gewesen. Der neue Modus hat nun Aufwind gebracht.

„Wir hatten hier tolle Bedingungen“, bedankte sich Fisser-Hülsmeier beim Ausrichter: „Dass ihr die Kreismeisterschaft in diesen Zeiten übernommen habt, ist nicht selbstverständlich.“ Der Verein hatte mit seinem Hygienekonzept überzeugt. Zuschauer waren entsprechend den 3G-Regeln erlaubt. „Wir haben uns sehr bemüht, der Kreismeisterschaft einen würdigen Rahmen zu bieten“, sagte Vereinsvorsitzender Thomas Nordhorn. Für die Kreismeisterschaft sei extra der Hallenboden erneuert worden.

Auch im abschließenden M*-Springen mit Siegerrunde blieb der erste Platz beim RFZV Ovenstädt. Gena-Lee Asche gewann auf Grisu vor Jan Lösche vom RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft auf Cronus. Insgesamt standen während der drei Turniertage 19 Prüfungen auf dem Programm. Rund 450 Startplatzreservierungen lagen vor. „Vom Nennungsergebnis waren wir zunächst etwas enttäuscht“, sagte Turnierleiterin Corinna Nordhorn: „Eine Starterfüllung von fast 100 Prozent hat uns dann aber entschädigt.“ Auch die Zuschauerzahlen seien für diese Zeiten sehr gut gewesen, meinte Thomas Nordhorn.

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