Nachruf: TuS Holzhausen/Porta trauert um Vereinschef Matthias Adamkowitsch „An der Porta triumphiert der FC Bayern.“ Das war wohl eine der Überschriften, die der Vereinsvorsitzende Matthias Adamkowitsch besonders gerne gelesen haben dürfte, wenn es um das Minikicker-Turnier des TuS Holzhausen/Porta ging. Pünktlich am Fronleichnamstag spielten die heimischen Nachwuchskicker die Fußball-Champions League nach. 16 Mannschaften gingen an den Start, bis zu 500 Zuschauer waren bei dem Kleinfeldspektakel dabei. Der eingefleischte Fan des deutschen Rekordmeisters organisierte das Turnier mit seinem Vorstandsteam, natürlich alles mit viel Liebe zum Detail. Adamkowitsch war das, was man einen Kümmerer nennt. Jemand, der wichtig war, um einen Verein zu führen. Der ein offenes Ohr hatte für die Belange der Mitglieder, der mit anpackte, und der immer da war, wenn er gebraucht wurde. Er opferte sich gerne für den Verein auf, er war viele Jahre Jugendtrainer der JSG Holzhausen/Hausberge. Und er war Ansprechpartner für die HoPo-Fußballabteilung und zuletzt in den vergangenen beiden Jahren auch der Vereinschef. „Ich glaube, er war jeden Tag einmal am Platz und hat geschaut, ob das Vereinsgelände in Ordnung ist“, sagen seine Vorstandskollegen Michael Langer und Daniel Branahl über den 47-Jährigen. Der fleißige Arbeiter blieb stets moderat, dennoch musste er sich im Namen des Vereins und kraft seines Amtes in einer schwierigen Phase äußern, als es nach den Aufstiegsfeierlichkeiten 2018/2019 turbulent um die erste Männer-Mannschaft wurde – was letztendlich den Rückzug der Mannschaft nach sich zog. Bei der Bewältigung der Ereignisse wirkte Matthias Adamkowitsch in seiner kurzen Amtszeit mit und führte den Portaner Klub wieder in ruhigere Fahrwasser. Der weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebte Vereinsfunktionär, der sich zeitweilig auch im Vorstand der Jugendspielgemeinschaft Holzhausen/Hausberge engagierte, verstarb überraschend nach kurzer Krankheit im Alter von 47 Jahren. Matthias Adamkowitsch, der zudem in der Freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppe Holzhausen und in der Jugendwehr der Stadt Rinteln aktiv war, hinterlässt eine Frau und zwei Söhne. Einer der beiden Söhne ist ebenfalls im Verein als Schiedsrichter aktiv. (jöw)

Nachruf: TuS Holzhausen/Porta trauert um Vereinschef Matthias Adamkowitsch

„An der Porta triumphiert der FC Bayern.“ Das war wohl eine der Überschriften, die der Vereinsvorsitzende Matthias Adamkowitsch besonders gerne gelesen haben dürfte, wenn es um das Minikicker-Turnier des TuS Holzhausen/Porta ging.

Matthias Adamkowitsch Foto: privat - © privat
Matthias Adamkowitsch Foto: privat - © privat

Pünktlich am Fronleichnamstag spielten die heimischen Nachwuchskicker die Fußball-Champions League nach. 16 Mannschaften gingen an den Start, bis zu 500 Zuschauer waren bei dem Kleinfeldspektakel dabei. Der eingefleischte Fan des deutschen Rekordmeisters organisierte das Turnier mit seinem Vorstandsteam, natürlich alles mit viel Liebe zum Detail.

Adamkowitsch war das, was man einen Kümmerer nennt. Jemand, der wichtig war, um einen Verein zu führen. Der ein offenes Ohr hatte für die Belange der Mitglieder, der mit anpackte, und der immer da war, wenn er gebraucht wurde. Er opferte sich gerne für den Verein auf, er war viele Jahre Jugendtrainer der JSG Holzhausen/Hausberge. Und er war Ansprechpartner für die HoPo-Fußballabteilung und zuletzt in den vergangenen beiden Jahren auch der Vereinschef. „Ich glaube, er war jeden Tag einmal am Platz und hat geschaut, ob das Vereinsgelände in Ordnung ist“, sagen seine Vorstandskollegen Michael Langer und Daniel Branahl über den 47-Jährigen.

Der fleißige Arbeiter blieb stets moderat, dennoch musste er sich im Namen des Vereins und kraft seines Amtes in einer schwierigen Phase äußern, als es nach den Aufstiegsfeierlichkeiten 2018/2019 turbulent um die erste Männer-Mannschaft wurde – was letztendlich den Rückzug der Mannschaft nach sich zog. Bei der Bewältigung der Ereignisse wirkte Matthias Adamkowitsch in seiner kurzen Amtszeit mit und führte den Portaner Klub wieder in ruhigere Fahrwasser.

Der weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebte Vereinsfunktionär, der sich zeitweilig auch im Vorstand der Jugendspielgemeinschaft Holzhausen/Hausberge engagierte, verstarb überraschend nach kurzer Krankheit im Alter von 47 Jahren. Matthias Adamkowitsch, der zudem in der Freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppe Holzhausen und in der Jugendwehr der Stadt Rinteln aktiv war, hinterlässt eine Frau und zwei Söhne. Einer der beiden Söhne ist ebenfalls im Verein als Schiedsrichter aktiv. (jöw)

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