Mindener Projekt Sport und Inklusion um zwei Jahre verlängert Minden (mt/kül). Das Projekt „Minden plus. Sport und Inklusion“ ist um zwei Jahre verlängert worden. Ziel ist es, die inklusive Sportlandschaft in Minden weiter zu entwickeln sowie Menschen mit Handicaps für Bewegung zu begeistern und Menschen über den Sport zusammenzubringen. Das Projekt wird seit drei Jahren von der „Aktion Mensch“ gefördert und auch weiterhin größtenteils darüber finanziert. Angegliedert ist es beim Sportverein TSV GWD Minden mit Projektkoordinatorin Sara Boy. Kooperationspartner sind die Lebenshilfe Minden, das Sportbüro der Stadt und der Beirat für Menschen mit Behinderungen.Zurzeit stehen die Bemühungen im Mittelpunkt, den durch die Corona-Pandemie teilweise verlorenen Kontakt zu Menschen mit Behinderungen wieder aufzubauen und sie für den Sport zu motivieren. Es gilt, Hemmschwellen abzubauen sowie darum, Menschen mit seelischen, psychischen und körperlichen Behinderungen anzusprechen und ihnen die Angebote nahezubringen. In Zusammenarbeit mit Mindener Sportvereinen ist in den vergangenen drei Jahren ein vielfältiges Angebot aufgebaut worden. Es reicht vom Rollstuhltraining über Fitness, Ballspiele, Hockergymnastik, Hip-Hop und Aqua-Gynmastik bis hin zu Online-Einheiten. Auch gibt es ein regelmäßiges Angebot für Kita-Kinder sowie das Projekt „Offene Sporthalle“ an jedem Sonntag von 11 bis 13 Uhr in der Pöttcherhalle. Zudem wurden Prüfer ausgebildet, die Sportabzeichen von Menschen mit Handicap abnehmen können.Dennoch hat Sara Boy zurzeit so ihre Sorgen: „Durch Corona ist vieles in den Hintergrund gerückt. Fast ein dreiviertel Jahr passierte fast nichts.“ Auch die Online-Angebote wurden im Lockdown nur mäßig angenommen. Nun ist die Koordinatorin dabei, in die Einrichtungen zu gehen, die Menschen mit Behinderungen betreuen oder in denen Menschen mit Behinderungen arbeiten, um sie für Sport, Spaß und Spiel zu begeistern. Darüber hinaus sollen sich alle Sportinteressierten angesprochen fühlen, bei einem entsprechenden Inklusionsangebot mitzumachen. Deren Bandbreite ist groß. Projektkoordinatorin Boy plant, in Kürze auch Handballtraining ins Programm aufzunehmen. „Der Sport als gemeinsames Erlebnis stärkt das Selbstbewusstsein und erhöht die Lebensqualität von allen Teilnehmenden“, betont sie. Mit ihrem Projekt sollen überdies Netzwerke aufgebaut werden, um den Inklusionsgedanken nachhaltig in der Gesellschaft zu verankern. Weitere Informationen und der Plan aller Angebote sind auf der Homepage des Projekts abrufbar. Dort ist auch eine Broschüre zu finden, die zudem gedruckt bei Sara Boy erhältlich ist. Sie steht auch weiterhin für alle Fragen zum Thema bereit: Telefon (01 73) 4 82 10 87, E-Mail: sara.boy@gwd-minden.de. www.sport-und-inklusion.de

Mindener Projekt Sport und Inklusion um zwei Jahre verlängert

Die Angebote beim Mindener Projekt Sport und Inklusion sind vielfältig. © Dera-Medien

Minden (mt/kül). Das Projekt „Minden plus. Sport und Inklusion“ ist um zwei Jahre verlängert worden. Ziel ist es, die inklusive Sportlandschaft in Minden weiter zu entwickeln sowie Menschen mit Handicaps für Bewegung zu begeistern und Menschen über den Sport zusammenzubringen.

Das Projekt wird seit drei Jahren von der „Aktion Mensch“ gefördert und auch weiterhin größtenteils darüber finanziert. Angegliedert ist es beim Sportverein TSV GWD Minden mit Projektkoordinatorin Sara Boy. Kooperationspartner sind die Lebenshilfe Minden, das Sportbüro der Stadt und der Beirat für Menschen mit Behinderungen.

Zurzeit stehen die Bemühungen im Mittelpunkt, den durch die Corona-Pandemie teilweise verlorenen Kontakt zu Menschen mit Behinderungen wieder aufzubauen und sie für den Sport zu motivieren. Es gilt, Hemmschwellen abzubauen sowie darum, Menschen mit seelischen, psychischen und körperlichen Behinderungen anzusprechen und ihnen die Angebote nahezubringen. In Zusammenarbeit mit Mindener Sportvereinen ist in den vergangenen drei Jahren ein vielfältiges Angebot aufgebaut worden. Es reicht vom Rollstuhltraining über Fitness, Ballspiele, Hockergymnastik, Hip-Hop und Aqua-Gynmastik bis hin zu Online-Einheiten. Auch gibt es ein regelmäßiges Angebot für Kita-Kinder sowie das Projekt „Offene Sporthalle“ an jedem Sonntag von 11 bis 13 Uhr in der Pöttcherhalle. Zudem wurden Prüfer ausgebildet, die Sportabzeichen von Menschen mit Handicap abnehmen können.

Dennoch hat Sara Boy zurzeit so ihre Sorgen: „Durch Corona ist vieles in den Hintergrund gerückt. Fast ein dreiviertel Jahr passierte fast nichts.“ Auch die Online-Angebote wurden im Lockdown nur mäßig angenommen. Nun ist die Koordinatorin dabei, in die Einrichtungen zu gehen, die Menschen mit Behinderungen betreuen oder in denen Menschen mit Behinderungen arbeiten, um sie für Sport, Spaß und Spiel zu begeistern.

Darüber hinaus sollen sich alle Sportinteressierten angesprochen fühlen, bei einem entsprechenden Inklusionsangebot mitzumachen. Deren Bandbreite ist groß. Projektkoordinatorin Boy plant, in Kürze auch Handballtraining ins Programm aufzunehmen. „Der Sport als gemeinsames Erlebnis stärkt das Selbstbewusstsein und erhöht die Lebensqualität von allen Teilnehmenden“, betont sie. Mit ihrem Projekt sollen überdies Netzwerke aufgebaut werden, um den Inklusionsgedanken nachhaltig in der Gesellschaft zu verankern.

Weitere Informationen und der Plan aller Angebote sind auf der Homepage des Projekts abrufbar. Dort ist auch eine Broschüre zu finden, die zudem gedruckt bei Sara Boy erhältlich ist. Sie steht auch weiterhin für alle Fragen zum Thema bereit: Telefon (01 73) 4 82 10 87, E-Mail: sara.boy@gwd-minden.de.

www.sport-und-inklusion.de

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