Leistungsvergleich in Neuenknick: Der Mix begeistert die Speedway-Fans Petershagen(mt/jöw). Beste Unterhaltung bekamen die Motorsportfans in Neuenknick beim traditionellen Leistungsvergleich geboten. Der Mix von Jung und Alt, von Lizenzfahrern, Hobbyfahrern und Veteranen sowie die Beimischung von Speedkarts und Flattrack-Racern war das, was diese Traditions-Veranstaltung des SC Neuenknick zu einem besonderen Motorsport-Erlebnis in Ostwestfalen macht. Schon das öffentliche Training wurde mit dreißig Fahrern gut angenommen. Einen Tag später beim Leistungsvergleich waren sogar 63 Akteure dabei. Auffällig war, wie viele Amazonen im Sattel der Rennmaschinen sitzen. Besonders rasant war die erst 16-jährige Holländerin Nynke Sibesma unterwegs, die sich in der 250-Kubikzentimeterklasse Top-Duelle mit Ben Iken lieferte. Eine Art Länderkampf entwickelte sich bei den A und B-Lizenzfahrern. Je fünf Fahrer aus den Niederlanden und Deutschland traten gegeneinander an. Fabian Wachs hatte vor allem in den Holländern Jeffry Sijbesma, Lars Zandvliet und Wiliam Kruit starke Gegner. Marcel Sebastian vom SC Neuenknick fuhr anfangs mit exzellenten Starts der Konkurrenz davon. Ihn stoppte allerdings im dritten Lauf ein technischer Defekt. So verlor er seine Maschine durch einen Primärkettenriss und wäre beinahe gestürzt. Die vier B-Gespanne standen in Sachen Kampfgeist den Piloten der A/B-Klasse in nichts nach. Jan Kempa mit Sina Stickling an Bord, hatte in Maik Teutenberg und der jungen Kim Kempa starke Gegner. Vielen stockte der Atem, als Kempa den hohen Speed aus der Geraden mitnahm und förmlich in die Zielkurve hineinschoss. So zwängte er sich noch an Maik Teutenberg vorbei. Bei den PS-starken Speedkarts fanden die Duelle eher auf den hinteren Plätzen statt. Denn Max Lawrentz (22) hatte die Nase bei all seinen Läufen schon am Start vorn. „Es war einfach ein guter Tag. Die Bahn lag mir, ich hatte gute Reifen“, kommentierte er seinen Erfolg. In der Hobby-Ü-50-Altersklasse zeigte der sieggewohnte Burghard Zoschke zwar immer noch exzellenten Speedwaysport, musste sich aber dem polnischen Ex-Ligafahrer Christian Endrich geschlagen geben. Bei den Auftritten der Flattrackfahrer herrschte bei zehn Startern reges Treiben. Der Wettbewerb war unterteilt in Kategorien „Newcomer“, „Klassiker bis Baujahr 79“ und „Open für Erfahrene mit modernen Maschinen“. Die Fahrer zeigten sich nach Jahren wieder einmal dem Neuenknicker Publikum. Ihre zum Teil selbstgebauten Maschinen sind zwischen 45 und 65 PS stark. Unter den Junior-Talenten begeisterten der erst siebenjährige Emdener Elias Dirksen vom MSC Moorwinkelsdamm, sowie der 125ccm-Pilot Jordan Holstein. Ben Iken, Talent vom Emsland Speedway Team MSC Dohren, bewies mit drei Laufsiegen in der 250 ccm-Klasse einmal seine Qualität. Die Hobbyklasse 1 bis 250 ccm gewann Michael Raangs. Und bei den Maschinen bis 500 ccm war Christian Endrich nach einem spannenden Wettbewerb vorne.

Leistungsvergleich in Neuenknick: Der Mix begeistert die Speedway-Fans

Spannende Duelle lieferten sich Ben Iken (weiß) gegen Nynke Sijbesma . Foto: Ubbo Bandy/privat © u-bandy@t-online.de

Petershagen(mt/jöw). Beste Unterhaltung bekamen die Motorsportfans in Neuenknick beim traditionellen Leistungsvergleich geboten. Der Mix von Jung und Alt, von Lizenzfahrern, Hobbyfahrern und Veteranen sowie die Beimischung von Speedkarts und Flattrack-Racern war das, was diese Traditions-Veranstaltung des SC Neuenknick zu einem besonderen Motorsport-Erlebnis in Ostwestfalen macht.

Schon das öffentliche Training wurde mit dreißig Fahrern gut angenommen. Einen Tag später beim Leistungsvergleich waren sogar 63 Akteure dabei.

Auffällig war, wie viele Amazonen im Sattel der Rennmaschinen sitzen. Besonders rasant war die erst 16-jährige Holländerin Nynke Sibesma unterwegs, die sich in der 250-Kubikzentimeterklasse Top-Duelle mit Ben Iken lieferte.

Eine Art Länderkampf entwickelte sich bei den A und B-Lizenzfahrern. Je fünf Fahrer aus den Niederlanden und Deutschland traten gegeneinander an. Fabian Wachs hatte vor allem in den Holländern Jeffry Sijbesma, Lars Zandvliet und Wiliam Kruit starke Gegner.

Marcel Sebastian vom SC Neuenknick fuhr anfangs mit exzellenten Starts der Konkurrenz davon. Ihn stoppte allerdings im dritten Lauf ein technischer Defekt. So verlor er seine Maschine durch einen Primärkettenriss und wäre beinahe gestürzt.

Die vier B-Gespanne standen in Sachen Kampfgeist den Piloten der A/B-Klasse in nichts nach. Jan Kempa mit Sina Stickling an Bord, hatte in Maik Teutenberg und der jungen Kim Kempa starke Gegner. Vielen stockte der Atem, als Kempa den hohen Speed aus der Geraden mitnahm und förmlich in die Zielkurve hineinschoss. So zwängte er sich noch an Maik Teutenberg vorbei.

Bei den PS-starken Speedkarts fanden die Duelle eher auf den hinteren Plätzen statt. Denn Max Lawrentz (22) hatte die Nase bei all seinen Läufen schon am Start vorn. „Es war einfach ein guter Tag. Die Bahn lag mir, ich hatte gute Reifen“, kommentierte er seinen Erfolg.

In der Hobby-Ü-50-Altersklasse zeigte der sieggewohnte Burghard Zoschke zwar immer noch exzellenten Speedwaysport, musste sich aber dem polnischen Ex-Ligafahrer Christian Endrich geschlagen geben.

Bei den Auftritten der Flattrackfahrer herrschte bei zehn Startern reges Treiben. Der Wettbewerb war unterteilt in Kategorien „Newcomer“, „Klassiker bis Baujahr 79“ und „Open für Erfahrene mit modernen Maschinen“. Die Fahrer zeigten sich nach Jahren wieder einmal dem Neuenknicker Publikum. Ihre zum Teil selbstgebauten Maschinen sind zwischen 45 und 65 PS stark.

Unter den Junior-Talenten begeisterten der erst siebenjährige Emdener Elias Dirksen vom MSC Moorwinkelsdamm, sowie der 125ccm-Pilot Jordan Holstein. Ben Iken, Talent vom Emsland Speedway Team MSC Dohren, bewies mit drei Laufsiegen in der 250 ccm-Klasse einmal seine Qualität. Die Hobbyklasse 1 bis 250 ccm gewann Michael Raangs. Und bei den Maschinen bis 500 ccm war Christian Endrich nach einem spannenden Wettbewerb vorne.

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