Korbball: Eisberger Nachwuchs wird Westfalenmeister, Frauen bleiben Vierter Porta Westfalica (mt/kül). Als der TuS Eisbergen am 8. März vier Teams zum Heimspieltag in der Sporthalle Hausberge empfing, ahnte noch keiner, dass es der Schlussakkord für die Saison in der Korball-Bundesliga Süd sein würde. Mit einem Sieg und einer Niederlage wahrten die Gastgeberinnen ihre Chancen auf die Teilnahme an der DM-Endrunde. Die jedoch ist nach dem Saisonabbruch aufgrund der Corona-Krise hinfällig. Zwei Siege hätten den Eisbergerinnen am 22. März gereicht, um erneut das Finalturnier der besten sechs Teams aus den beiden Bundesliga-Staffeln zu erreichen. Bei der Endrunde 2019 in eigener Halle war die Mannschaft von Trainerin Liesel Ludwig erst im Finale gescheitert. Die Pandemie zwang aber auch die Korballerinnen in die Knie: Die Saison wurde vorzeitig beendet, der letzte Spieltag fiel genauso aus wie die Spiele um die Deutsche Meisterschaft. Für alle Ligen wurde festgelegt, dass mit den bis zu diesem Zeitpunkt erspielten Punkten die Abschlusstabelle gebildet wird und sich daraus die jeweiligen Auf- und Absteiger ergeben. Für die Eisberger Frauen bedeutet das in der Bundesliga Süd den undankbaren vierten Platz. Mit 12:12 Zählern liegen sie nur knapp hinter dem Dritten TSV Ettleben. Die Meisterschaft sicherte sich souverän der amtierende Deutsche Meister SV Schraudenbach. Als Aufsteiger rücken nach Informationen des TuS Eisbergen zur neuen Saison eine Mannschaft vom Mittelrhein sowie ein weiteres Team aus Bayern in die Staffel. Neben den Bundesliga-Frauen war der TuS in der abgebrochenen Saison auch mit zwei Nachwuchsmannschaften in der Altersklasse 12-15 vertreten. Die Zweitvertretung der Trainerinnen Isabell Biesemeier und Christa Bittscheidt blickte mit viel Vorfreude auf den letzten Spieltag, war sie doch bis dahin ungeschlagen geblieben. Für die Qualifikation zur NRW-Meisterschaft hätte ein Sieg aus zwei Partien gereicht. Die Corona-Krise stoppte aber auch dieses Vorhaben: Der finale Spieltag und die Meisterschaft wurden wie bei den Frauen abgesagt. „Für beide Mannschaften ist das ein schwerer Schlag“, sagte Nachwuchs-Trainerin Biesemeier, die auch Spielerin im Bundesliga-Team ist. Immerhin durften sich ihre Mädchen über eine makellose Saison ohne Niederlage und den souverän errungenen Westfalenmeistertitel freuen. Die zweite Mannschaft des Portaner Vereins, die als TuS Eisbergen I antrat, belegte ohne Sieg den letzten Platz.

Korbball: Eisberger Nachwuchs wird Westfalenmeister, Frauen bleiben Vierter

TuS Eisbergens Nachwuchs wurde Westfalenmeister: Lina Janzen (vorne von links), Fenke Bidtscheidt, Paulina Ostermeier sowie Hanna Rahlfs (hinten von links), Gina Meier, Lenia Claus und Melissa Hanke. © Foto: privat

Porta Westfalica (mt/kül). Als der TuS Eisbergen am 8. März vier Teams zum Heimspieltag in der Sporthalle Hausberge empfing, ahnte noch keiner, dass es der Schlussakkord für die Saison in der Korball-Bundesliga Süd sein würde. Mit einem Sieg und einer Niederlage wahrten die Gastgeberinnen ihre Chancen auf die Teilnahme an der DM-Endrunde. Die jedoch ist nach dem Saisonabbruch aufgrund der Corona-Krise hinfällig.

Zwei Siege hätten den Eisbergerinnen am 22. März gereicht, um erneut das Finalturnier der besten sechs Teams aus den beiden Bundesliga-Staffeln zu erreichen. Bei der Endrunde 2019 in eigener Halle war die Mannschaft von Trainerin Liesel Ludwig erst im Finale gescheitert. Die Pandemie zwang aber auch die Korballerinnen in die Knie: Die Saison wurde vorzeitig beendet, der letzte Spieltag fiel genauso aus wie die Spiele um die Deutsche Meisterschaft.

Die Bundesliga-Korbballerinnen des TuS Eisbergen beendeten die Saison auf Rang vier. - © Foto: privat
Die Bundesliga-Korbballerinnen des TuS Eisbergen beendeten die Saison auf Rang vier. - © Foto: privat

Für alle Ligen wurde festgelegt, dass mit den bis zu diesem Zeitpunkt erspielten Punkten die Abschlusstabelle gebildet wird und sich daraus die jeweiligen Auf- und Absteiger ergeben. Für die Eisberger Frauen bedeutet das in der Bundesliga Süd den undankbaren vierten Platz. Mit 12:12 Zählern liegen sie nur knapp hinter dem Dritten TSV Ettleben. Die Meisterschaft sicherte sich souverän der amtierende Deutsche Meister SV Schraudenbach. Als Aufsteiger rücken nach Informationen des TuS Eisbergen zur neuen Saison eine Mannschaft vom Mittelrhein sowie ein weiteres Team aus Bayern in die Staffel.

Neben den Bundesliga-Frauen war der TuS in der abgebrochenen Saison auch mit zwei Nachwuchsmannschaften in der Altersklasse 12-15 vertreten. Die Zweitvertretung der Trainerinnen Isabell Biesemeier und Christa Bittscheidt blickte mit viel Vorfreude auf den letzten Spieltag, war sie doch bis dahin ungeschlagen geblieben. Für die Qualifikation zur NRW-Meisterschaft hätte ein Sieg aus zwei Partien gereicht. Die Corona-Krise stoppte aber auch dieses Vorhaben: Der finale Spieltag und die Meisterschaft wurden wie bei den Frauen abgesagt.

„Für beide Mannschaften ist das ein schwerer Schlag“, sagte Nachwuchs-Trainerin Biesemeier, die auch Spielerin im Bundesliga-Team ist. Immerhin durften sich ihre Mädchen über eine makellose Saison ohne Niederlage und den souverän errungenen Westfalenmeistertitel freuen. Die zweite Mannschaft des Portaner Vereins, die als TuS Eisbergen I antrat, belegte ohne Sieg den letzten Platz.

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