Hohes Niveau beim Reitturnier des RV Hille Sonja Rohlfing Hille. Corona bestimmt nach wie vor die Regeln – auch im Sport. Dementsprechend hat sich bis jetzt der Turnierkalender der Reiter nach und nach geleert. Für viele Vereine kommt es nicht in Frage, eine Veranstaltung nur für Profipferdesportler anzubieten. Der RV Hille hat sich von den besonderen Bedingungen nicht abschrecken lassen und machte jetzt im Mühlenkreis den Anfang mit einem Turnier. Über drei Tage standen auf zwei Plätzen Dressur und Springen im Mittelpunkt. Daneben hat der Verein ein Konzept gefunden, mit dem er Amateuren zumindest ein Alternativangebot machen konnte. „Wir machen einfach gerne Turnier“, erklärt Britta Telgheider vom RV Hille, der für sein großes Sommerturnier bekannt ist. Trotz aller Einschränkungen hat der Verein auch diesmal ein überregional bedeutsames Programm zusammengestellt. 25 Prüfungen bis zur Klasse S* in Springen und Dressur standen auf der Zeiteinteilung. „Henrik Griese hat sich sehr gut präsentiert“, stellt Britta Telgheider fest. Der Vielstarter vom RFV Cherusker gewann ein erstes S*-Springen am Donnerstag. Auch bei allen weiteren Starts gab der Nationenpreisreiter aus Borgholzhausen mit seinen Pferden eine gute Figur ab. Das abschließende S*-Springen mit Siegerrunde gewann jedoch Malin Balkenhol vom Warsteiner RV auf Cristiano Z. Bester Minden-Lübbecker war Patrik-Viktor Schröder (RFZV Ovenstädt) auf Vicky Wonderland als Fünfter. In der höchsten Prüfung auf dem Dressurviereck kamen Uwe Düker und Anne Horstmann vom RFV Hille nicht an Jan-Dirk Gießelmann vom RV Wagenfeld vorbei. Die beiden Pferdesportler aus dem Mühlenkreis gingen zwar jeweils mit drei Pferden in der schweren Prüfung an den Start. Der Pferdewirtschaftsmeister war auf dem Hannoveraner Hudson jedoch besser. Noch am nächsten rückte Uwe Düker auf Röthemeiers Dancer als Zweitplatzierter an den Dressurreiter aus Barver heran. Zur fleißigen Schleifensammlerin für den Kreis Minden-Lübbecke avancierte Springreiterin Ann-Katrin Dettmer aus Porta Westfalica. Weitere Platzierungen von Rang eins bis vier in Vereine des Mühlenkreises holten Kathrin Vieregge (RFV Großer Weserbogen), Anne Horstmann (RFV Hille), Heinrich Hermann Engemann (RFV Großer Weserbogen) und Anika Betcke (RV Minden/Weser). „Das sportliche Niveau war absolut in Ordnung“, resümiert Britta Telgheider. Mit etwa 500 Nennungen war die Zahl der reservierten Startplätze etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben. „In der Dressur hatten wir eine passende Anzahl Nennungen, im Springen hätten es mehr sein können“, gibt die Vereinssprecherin zu. „Das Turnier in Klein Varlingen im Kreis Nienburg hat uns eine Menge weggenommen.“ Der dortige Verein hatte ein viertägiges Springturnier bis zur Klasse S*** ausgeschrieben. Für Amateure boten die Hiller am Samstag ein Einzeltraining in Springen und Dressur an. „Die Nennungen dafür waren etwas zögerlich. Vielleicht ist das Konzept des Trainingstages nicht so bekannt“, vermutet Britta Telgheider, die zusammen mit Hartmut Fiestelmann an der Spitze des Turnierteams stand. Gewesen sein soll es das in diesem Jahr noch nicht mit Veranstaltungen auf der Reitanlage Leiwkenstadt. „Wir planen für August ein Turnier mit Prüfungen von Einsteigern bis zur Klasse L für Amateure aus Minden-Lübbecke und dem angrenzenden Niedersachsen. Auch sie sollen zu ihrem Recht kommen“, betont die Turnierleiterin. „Wenn wir dann Zuschauer zulassen dürfen, haben wir gern wieder Besucher dabei.“ Schon jetzt habe es bezüglich Zuschauern Anfragen gegeben. „Wir haben unser Hygienekonzept jedoch schon vor zwei bis drei Wochen mit Behörden abgesprochen und da hat niemand absehen können, dass die Inzidenzwerte so schnell fallen“, erläutert Britta Telgheider. So kurzfristig habe niemand auf die veränderten Regeln reagieren können.

Hohes Niveau beim Reitturnier des RV Hille

Fleißige Schleifensammlerin auf dem Springplatz war Ann-Katrin Dettmer aus Porta Westfalica. Im M**-Springen erreichte die Reiterin vom RV Destel auf Darena Rang vier. Foto: Sonja Rohlfing © Sonja Rohlfing

Hille. Corona bestimmt nach wie vor die Regeln – auch im Sport. Dementsprechend hat sich bis jetzt der Turnierkalender der Reiter nach und nach geleert. Für viele Vereine kommt es nicht in Frage, eine Veranstaltung nur für Profipferdesportler anzubieten. Der RV Hille hat sich von den besonderen Bedingungen nicht abschrecken lassen und machte jetzt im Mühlenkreis den Anfang mit einem Turnier. Über drei Tage standen auf zwei Plätzen Dressur und Springen im Mittelpunkt. Daneben hat der Verein ein Konzept gefunden, mit dem er Amateuren zumindest ein Alternativangebot machen konnte. „Wir machen einfach gerne Turnier“, erklärt Britta Telgheider vom RV Hille, der für sein großes Sommerturnier bekannt ist.

Trotz aller Einschränkungen hat der Verein auch diesmal ein überregional bedeutsames Programm zusammengestellt. 25 Prüfungen bis zur Klasse S* in Springen und Dressur standen auf der Zeiteinteilung. „Henrik Griese hat sich sehr gut präsentiert“, stellt Britta Telgheider fest. Der Vielstarter vom RFV Cherusker gewann ein erstes S*-Springen am Donnerstag. Auch bei allen weiteren Starts gab der Nationenpreisreiter aus Borgholzhausen mit seinen Pferden eine gute Figur ab. Das abschließende S*-Springen mit Siegerrunde gewann jedoch Malin Balkenhol vom Warsteiner RV auf Cristiano Z. Bester Minden-Lübbecker war Patrik-Viktor Schröder (RFZV Ovenstädt) auf Vicky Wonderland als Fünfter.

In der höchsten Prüfung auf dem Dressurviereck kamen Uwe Düker und Anne Horstmann vom RFV Hille nicht an Jan-Dirk Gießelmann vom RV Wagenfeld vorbei. Die beiden Pferdesportler aus dem Mühlenkreis gingen zwar jeweils mit drei Pferden in der schweren Prüfung an den Start. Der Pferdewirtschaftsmeister war auf dem Hannoveraner Hudson jedoch besser. Noch am nächsten rückte Uwe Düker auf Röthemeiers Dancer als Zweitplatzierter an den Dressurreiter aus Barver heran.

Zur fleißigen Schleifensammlerin für den Kreis Minden-Lübbecke avancierte Springreiterin Ann-Katrin Dettmer aus Porta Westfalica. Weitere Platzierungen von Rang eins bis vier in Vereine des Mühlenkreises holten Kathrin Vieregge (RFV Großer Weserbogen), Anne Horstmann (RFV Hille), Heinrich Hermann Engemann (RFV Großer Weserbogen) und Anika Betcke (RV Minden/Weser).

„Das sportliche Niveau war absolut in Ordnung“, resümiert Britta Telgheider. Mit etwa 500 Nennungen war die Zahl der reservierten Startplätze etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben. „In der Dressur hatten wir eine passende Anzahl Nennungen, im Springen hätten es mehr sein können“, gibt die Vereinssprecherin zu. „Das Turnier in Klein Varlingen im Kreis Nienburg hat uns eine Menge weggenommen.“ Der dortige Verein hatte ein viertägiges Springturnier bis zur Klasse S*** ausgeschrieben.

Für Amateure boten die Hiller am Samstag ein Einzeltraining in Springen und Dressur an. „Die Nennungen dafür waren etwas zögerlich. Vielleicht ist das Konzept des Trainingstages nicht so bekannt“, vermutet Britta Telgheider, die zusammen mit Hartmut Fiestelmann an der Spitze des Turnierteams stand. Gewesen sein soll es das in diesem Jahr noch nicht mit Veranstaltungen auf der Reitanlage Leiwkenstadt.

„Wir planen für August ein Turnier mit Prüfungen von Einsteigern bis zur Klasse L für Amateure aus Minden-Lübbecke und dem angrenzenden Niedersachsen. Auch sie sollen zu ihrem Recht kommen“, betont die Turnierleiterin. „Wenn wir dann Zuschauer zulassen dürfen, haben wir gern wieder Besucher dabei.“ Schon jetzt habe es bezüglich Zuschauern Anfragen gegeben. „Wir haben unser Hygienekonzept jedoch schon vor zwei bis drei Wochen mit Behörden abgesprochen und da hat niemand absehen können, dass die Inzidenzwerte so schnell fallen“, erläutert Britta Telgheider. So kurzfristig habe niemand auf die veränderten Regeln reagieren können.

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