Handstand üben im Kinderzimmer - Erster Online-Trainingstag im Turnbezirk Minden Sebastian Külbel Minden. Ines Gidius gerät ins Schwärmen, wenn sie vom ersten Online-Trainingstag im Turnbezirk Minden erzählt. „Es war mega schön, die Kinder waren total begeistert und auch uns hat es sehr viel Spaß gemacht“, fasst die Trainerin von TuSpo Meißen ihre Eindrücke der erfolgreichen Premiere am vorigen Samstag zusammen. Übungseinheiten per Videokonferenz sind auch bei den Turnerinnen in Minden und Umgebung längst nichts Neues mehr. Eine gemeinsame Aktion für alle Vereine gab es jedoch das erste Mal. „Wir haben uns kürzlich nach einer Ligasitzung lange über Online-Training ausgetauscht und auch gegenseitig bei uns hospitiert“, erzählt Gidius vom Ursprung des Trainingstages, der am vorigen Samstag unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ drei Workshops bot. Die Resonanz war groß: 70 Endgeräte nahmen an der Zoom-Konferenz teil, insgesamt waren mehr als 80 Mädchen in ihren Wohn- und Kinderzimmern dabei. Aufgerufen zur Teilnahme waren alle Wettkampfturnerinnen aus dem Bezirk Minden. „Schon im Chat direkt nach dem letzten Workshop haben die Kinder gefragt, wann wir es das nächste Mal machen“, schildert Ines Gidius und betont: „Es wird definitiv eine Wiederholung geben, wir wollen noch vor den Sommerferien einen Termin finden.“ Inhaltlich deckten die drei Trainerinnen die ganze Bandbreite des Turnens ab. Gidius übte etwa mit den Mädchen in ihrem Workshop den „perfekten Handstand“: „Ich habe strukturiert erklärt und einfache Hilfsmittel wie die Wand oder einen Stuhl einbezogen“, schildert sie. Die Herausforderung vor dem Bildschirm ist es, nur Worte und nicht die Hände zur Hilfestellung benutzen zu können: „Korrekturen können nur verbal stattfinden, man muss daher sehr viel präziser sein.“ Der Lernfortschritt der Teilnehmerinnen hat sie aber dennoch überzeugt. Das galt auch für die anderen beiden Workshops. Jennifer Göhner vom MTV Bad Oeynhausen fragte „Wie fit bis du?“ und absolvierte ein umfangreiches Krafttraining mit den Mädchen. Annalena Bode vom Blasheimer SC beschäftigte sich mit den choreographischen Elementen des Bodenturnens und studierte mit ihren Schülerinnen einige Tanzsequenzen ein. In dreieinhalb Stunden hatten alle Teilnehmerinnen die Möglichkeit, jeden Workshop zu absolvieren. „Vor allem die Kleineren waren am Ende ganz schön platt“, erzählt Gidius. Aber eben auch glücklich: „Es ging ja darum, dass wir etwas über Vereinsgrenzen hinweg machen. In der Halle herrscht der Konkurrenzkampf, aber wir lieben und leben diesen Sport gemeinsam.“

Handstand üben im Kinderzimmer - Erster Online-Trainingstag im Turnbezirk Minden

Ines Gidius (oben links), Annalena Bode (oben rechts) und Jennifer Göhner leiteten die Workshops. Foto: privat © privat

Minden. Ines Gidius gerät ins Schwärmen, wenn sie vom ersten Online-Trainingstag im Turnbezirk Minden erzählt. „Es war mega schön, die Kinder waren total begeistert und auch uns hat es sehr viel Spaß gemacht“, fasst die Trainerin von TuSpo Meißen ihre Eindrücke der erfolgreichen Premiere am vorigen Samstag zusammen.

Übungseinheiten per Videokonferenz sind auch bei den Turnerinnen in Minden und Umgebung längst nichts Neues mehr. Eine gemeinsame Aktion für alle Vereine gab es jedoch das erste Mal. „Wir haben uns kürzlich nach einer Ligasitzung lange über Online-Training ausgetauscht und auch gegenseitig bei uns hospitiert“, erzählt Gidius vom Ursprung des Trainingstages, der am vorigen Samstag unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ drei Workshops bot.

Die Resonanz war groß: 70 Endgeräte nahmen an der Zoom-Konferenz teil, insgesamt waren mehr als 80 Mädchen in ihren Wohn- und Kinderzimmern dabei. Aufgerufen zur Teilnahme waren alle Wettkampfturnerinnen aus dem Bezirk Minden. „Schon im Chat direkt nach dem letzten Workshop haben die Kinder gefragt, wann wir es das nächste Mal machen“, schildert Ines Gidius und betont: „Es wird definitiv eine Wiederholung geben, wir wollen noch vor den Sommerferien einen Termin finden.“

Inhaltlich deckten die drei Trainerinnen die ganze Bandbreite des Turnens ab. Gidius übte etwa mit den Mädchen in ihrem Workshop den „perfekten Handstand“: „Ich habe strukturiert erklärt und einfache Hilfsmittel wie die Wand oder einen Stuhl einbezogen“, schildert sie. Die Herausforderung vor dem Bildschirm ist es, nur Worte und nicht die Hände zur Hilfestellung benutzen zu können: „Korrekturen können nur verbal stattfinden, man muss daher sehr viel präziser sein.“ Der Lernfortschritt der Teilnehmerinnen hat sie aber dennoch überzeugt.

Das galt auch für die anderen beiden Workshops. Jennifer Göhner vom MTV Bad Oeynhausen fragte „Wie fit bis du?“ und absolvierte ein umfangreiches Krafttraining mit den Mädchen. Annalena Bode vom Blasheimer SC beschäftigte sich mit den choreographischen Elementen des Bodenturnens und studierte mit ihren Schülerinnen einige Tanzsequenzen ein.

In dreieinhalb Stunden hatten alle Teilnehmerinnen die Möglichkeit, jeden Workshop zu absolvieren. „Vor allem die Kleineren waren am Ende ganz schön platt“, erzählt Gidius. Aber eben auch glücklich: „Es ging ja darum, dass wir etwas über Vereinsgrenzen hinweg machen. In der Halle herrscht der Konkurrenzkampf, aber wir lieben und leben diesen Sport gemeinsam.“

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