Echte Begegnungen beim virtuellen Friedewalder Mühlenlauf Marcus Riechmann Petershagen. „Das wäre heute ein Fest geworden“, meinte Claudia Heiden im Vorbeilaufen. Bei bestem Wetter hätte der 11. Friedewalder Mühlenlauf am Himmelfahrtstag den Sportplatz in Friedewalde zum Wallfahrtsort der Laufszene werden lassen können, doch angesichts der Corona-Beschränkungen konnte der Lauf wie schon die zehnte Auflage im vergangenen Jahr nicht wie gewünscht zum Sportfest des TuS Freya Friedewalde ausgetragen werden. Erneut gab es statt der realen nur die virtuelle Volkslauf-Variante. Virtuell heißt eigentlich: Jeder läuft für sich und meldet hernach sein Ergebnis über die Plattform Raceresult. Doch in Friedewalde war es mehr als das. Denn einige der 137 Teilnehmer absolvierten ihre Kilometer auf der Originalstrecke des Mühlenlaufs und begegneten sich bei bestem Laufwetter immer mal wieder grüßend auf den Wegen durch Wiesen und Felder. Einer von ihnen war am Morgen auch Dirk Meyer vom VfB Gorspen-Vahlsen. Auf der Halbmarathon-Distanz siegte der Petershäger in 1:26:50 Stunden vor Alexander Boschmann (Petershagen/Lahde; 1:39:25) und Luca Dahlhoff und Mike Weihe (beide „Die Corona-Läufer“) die zeitgleich in 1:59:19 Stunden einliefen. Bei den Frauen nutzte Claudia Heiden vom TuS Freya ihren Heimvorteil und gewann in 1:59:37 Stunden vor Karolin Busch (Run with Fiete, 2:06:04) und Susanne Seele (BSG Sparkasse Minden-Lübbecke, 2:13:08). Ein Stelldichein der heimischen Topläufer gab es auf der 5-Kilometer-Strecke. Hier gewann Emanuel Meier (SV 1860 Minden) in 16:50 Minuten knapp vor Yannick Arndt (ATSV Espelkamp, 16:55). Bei den Frauen siegte Nele Weike (Rothen-uffeln) in 17:43 Minuten vor Pauline Niemann (SV 1860 Minden, 21:35) und Marilena Wiegmann (TuS Freya, 27:36). Den Heimvorteil nutzte über 10 Kilometer Marie Hermeier (TuS Freya), die in 49:17 Minuten vor Petra Schäfer (TSV Petershagen, 49:58) gewann. Organisatorin Claudia Heiden war mit dem Tag absolut zufrieden. „Ich hätte nicht gedacht, dass nach einem Jahr Pandemie noch so viele mitmachen“, meinte die Leiterin des Friedewalder Lauftreffs: „Eigentlich sind die Läufer satt, sie wollen wieder richtig laufen. Dass bei uns in allen Altersklassen mehr als 130 Leute dabei waren, ist bombastisch“, sagte Heiden, die sich auf den 26. Mai 2022 freut: „Dann gibt es hoffentlich wieder einen richtigen Mühlenlauf.“

Echte Begegnungen beim virtuellen Friedewalder Mühlenlauf

Unterwegs in Friedewalde: Jürgen Froböse (von links), Claudia Heiden und Siegfried Spönemann. MT-Foto: Riechmann © Marcus Riechmann

Petershagen. „Das wäre heute ein Fest geworden“, meinte Claudia Heiden im Vorbeilaufen. Bei bestem Wetter hätte der 11. Friedewalder Mühlenlauf am Himmelfahrtstag den Sportplatz in Friedewalde zum Wallfahrtsort der Laufszene werden lassen können, doch angesichts der Corona-Beschränkungen konnte der Lauf wie schon die zehnte Auflage im vergangenen Jahr nicht wie gewünscht zum Sportfest des TuS Freya Friedewalde ausgetragen werden. Erneut gab es statt der realen nur die virtuelle Volkslauf-Variante.

Virtuell heißt eigentlich: Jeder läuft für sich und meldet hernach sein Ergebnis über die Plattform Raceresult. Doch in Friedewalde war es mehr als das. Denn einige der 137 Teilnehmer absolvierten ihre Kilometer auf der Originalstrecke des Mühlenlaufs und begegneten sich bei bestem Laufwetter immer mal wieder grüßend auf den Wegen durch Wiesen und Felder.

Einer von ihnen war am Morgen auch Dirk Meyer vom VfB Gorspen-Vahlsen. Auf der Halbmarathon-Distanz siegte der Petershäger in 1:26:50 Stunden vor Alexander Boschmann (Petershagen/Lahde; 1:39:25) und Luca Dahlhoff und Mike Weihe (beide „Die Corona-Läufer“) die zeitgleich in 1:59:19 Stunden einliefen. Bei den Frauen nutzte Claudia Heiden vom TuS Freya ihren Heimvorteil und gewann in 1:59:37 Stunden vor Karolin Busch (Run with Fiete, 2:06:04) und Susanne Seele (BSG Sparkasse Minden-Lübbecke, 2:13:08).

Ein Stelldichein der heimischen Topläufer gab es auf der 5-Kilometer-Strecke. Hier gewann Emanuel Meier (SV 1860 Minden) in 16:50 Minuten knapp vor Yannick Arndt (ATSV Espelkamp, 16:55). Bei den Frauen siegte Nele Weike (Rothen-uffeln) in 17:43 Minuten vor Pauline Niemann (SV 1860 Minden, 21:35) und Marilena Wiegmann (TuS Freya, 27:36).

Den Heimvorteil nutzte über 10 Kilometer Marie Hermeier (TuS Freya), die in 49:17 Minuten vor Petra Schäfer (TSV Petershagen, 49:58) gewann.

Organisatorin Claudia Heiden war mit dem Tag absolut zufrieden. „Ich hätte nicht gedacht, dass nach einem Jahr Pandemie noch so viele mitmachen“, meinte die Leiterin des Friedewalder Lauftreffs: „Eigentlich sind die Läufer satt, sie wollen wieder richtig laufen. Dass bei uns in allen Altersklassen mehr als 130 Leute dabei waren, ist bombastisch“, sagte Heiden, die sich auf den 26. Mai 2022 freut: „Dann gibt es hoffentlich wieder einen richtigen Mühlenlauf.“

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