Corona Cup: Langstrecken-Brüder rufen neuen Lauf ins Leben Minden (fat). Laufveranstaltungen waren in 2020 Mangelware. Der 30-jährige Freeric Meier und sein 27-jähriger Bruder Bent Meier setzten deshalb im Jahresendspurt eine besondere Idee in die Tat um. Die Mindener Langstreckenläufer organisierten gemeinsam mit ihren Mitstreitern Jenni Schlie und Jörg Osterhage den Corona Cup. Das Quartett ist sonst mit weiteren Kollegen als Peter Lula Racing Team bei verschiedenen regionalen, aber auch internationalen Wettbewerben unterwegs. „In diesem Jahr gab es aber leider kaum Läufe“, sagt Freeric Meier: „Doch die Lauf-Community im Kreis ist groß. Wir hatten deshalb die Idee, unter Einhaltung der derzeitigen Vorgaben trotzdem einen Lauf zu organisieren.“ Auf strava.com, einer Social-Media-Plattform für Läufer und Radfahrer, steckten die Organisatoren deshalb eine Strecke auf einer Karte ab, veröffentlichten die Ausschreibung inklusive E-Mail-Adresse für die Anmeldung und kontaktierten zusätzlich Freunde und Bekannte. „Am Ende waren 36 Leute dabei. Das hat sich verselbstständigt“, berichtet Freeric Meier. Einzige Voraussetzung war ein GPS-fähiges Gerät zur Aufzeichnung der Laufzeit. Die Streckenlänge betrug 11,11 Kilometer und verlief vom Startpunkt am Melittabad stadtauswärts entlang des Mittellandkanals bis zum Wendepunkt an der Brücke am Yachthafen in Hahlen. Von dort ging es an der anderen Kanalseite stadteinwärts zurück bis zur Schachtschleuse und schließlich bis zum Ziel auf Höhe der Glacisbrücke. Der Lauf konnte im Zeitraum vom 11. November bis zum 13. Dezember absolviert werden. Emanuel Meier vom SV 1860 Minden gewann (39:31 Minuten). Vereinskollege Daniel Ruhe lief die Strecke innerhalb der 33 Tage sogar ganze 50 Mal. Schnellste Frau war Jessica Volkmann aus Bielefeld (42:49 Minuten). Einen Preis erhält jeder der Teilnehmer. Die Kaffeetassen mit dem Logo der Veranstaltung sind gerade in der Herstellung. Ähnliche Läufe inmitten der Corona-Krise sind in der Mache. Freeric Meier: „Wir haben da noch ein paar Ideen im Kopf.“

Corona Cup: Langstrecken-Brüder rufen neuen Lauf ins Leben

Minden (fat). Laufveranstaltungen waren in 2020 Mangelware. Der 30-jährige Freeric Meier und sein 27-jähriger Bruder Bent Meier setzten deshalb im Jahresendspurt eine besondere Idee in die Tat um. Die Mindener Langstreckenläufer organisierten gemeinsam mit ihren Mitstreitern Jenni Schlie und Jörg Osterhage den Corona Cup.

Die Mindener Brüder Bent (links) und Freeric Meier beim Boston-Marathon 2019. Foto: pr - © privat
Die Mindener Brüder Bent (links) und Freeric Meier beim Boston-Marathon 2019. Foto: pr - © privat

Das Quartett ist sonst mit weiteren Kollegen als Peter Lula Racing Team bei verschiedenen regionalen, aber auch internationalen Wettbewerben unterwegs. „In diesem Jahr gab es aber leider kaum Läufe“, sagt Freeric Meier: „Doch die Lauf-Community im Kreis ist groß. Wir hatten deshalb die Idee, unter Einhaltung der derzeitigen Vorgaben trotzdem einen Lauf zu organisieren.“ Auf strava.com, einer Social-Media-Plattform für Läufer und Radfahrer, steckten die Organisatoren deshalb eine Strecke auf einer Karte ab, veröffentlichten die Ausschreibung inklusive E-Mail-Adresse für die Anmeldung und kontaktierten zusätzlich Freunde und Bekannte. „Am Ende waren 36 Leute dabei. Das hat sich verselbstständigt“, berichtet Freeric Meier.

Einzige Voraussetzung war ein GPS-fähiges Gerät zur Aufzeichnung der Laufzeit. Die Streckenlänge betrug 11,11 Kilometer und verlief vom Startpunkt am Melittabad stadtauswärts entlang des Mittellandkanals bis zum Wendepunkt an der Brücke am Yachthafen in Hahlen. Von dort ging es an der anderen Kanalseite stadteinwärts zurück bis zur Schachtschleuse und schließlich bis zum Ziel auf Höhe der Glacisbrücke. Der Lauf konnte im Zeitraum vom 11. November bis zum 13. Dezember absolviert werden. Emanuel Meier vom SV 1860 Minden gewann (39:31 Minuten). Vereinskollege Daniel Ruhe lief die Strecke innerhalb der 33 Tage sogar ganze 50 Mal. Schnellste Frau war Jessica Volkmann aus Bielefeld (42:49 Minuten). Einen Preis erhält jeder der Teilnehmer. Die Kaffeetassen mit dem Logo der Veranstaltung sind gerade in der Herstellung. Ähnliche Läufe inmitten der Corona-Krise sind in der Mache. Freeric Meier: „Wir haben da noch ein paar Ideen im Kopf.“

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