Auf dem Weg zum Bundesstützpunkt: Bad Oeynhausen zum paralympischen Trainingszentrum ernannt Bad Oeynhausen (nw/jöw). Einen wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg zum Bundesstützpunkt Para-Sport für den Bereich Leichtathletik haben der Paralympics-Sieger und dreifache Weltmeister Sebastian Dietz und seine Mitstreiter mit Unterstützung des Kreissportbundes (KSB) geschafft. So wurde jetzt die Anerkennung Bad Oeynhausens als Landesleistungsstützpunkt des Behinderten- und Rehabilitationsverbandes NRW für die Leichtathletik, Voraussetzung um Bundesleistungszentrum für alle möglichen Sportarten zu sein, zunächst für das Jahr 2021 verlängert. Die weitere Verlängerung für die neue olympische Periode bis 2024 dürfte damit reine Formsache sein. Außerdem hob der Deutsche Behindertensportverband das Modell des Paralympischen Trainingszentrums (PTZ), im Bad Oeynhausener Fall für Leichtathletik, aus der Taufe. Diesen Zwischenschritt begleitet Helmut Schemmann, KSB-Geschäftsführer. Die Hilfe vom KSB kommt offensichtlich zur rechten Zeit, da Dietz noch aktiver Spitzensportler ist. Die Anforderungen an einen Bundesstützpunkt Para-Sport sind sehr hoch, insbesondere in Bezug auf Infrastruktur, Kaderathleten und hauptamtliche Trainer. „Und wenn man einmal mit seinem Antrag abgelehnt ist, wird es ungleich schwieriger in den Folgejahren , sagt Schemmann. Paralympische Trainingszentren basieren auf ehrenamtlichen Strukturen. Aber auch sie brauchen eine geordnete Struktur mit Stützpunktleitung. Stefanie Dietrich könnte diese Aufgabe übernehmen. Die 37-jährige ehemalige Berufsreiterin findet die von Schemmann formulierte Aufgabenbeschreibung „ganz schön anspruchsvoll", ist aber nicht bange. Gemeinsam mit Clyde White (TG Werste) und Trainer Alexander Holstein hat sie bereits zwei Trainingsgruppen für Kinder und Jugendliche aus der Taufe gehoben. „Wir wollen im ersten Schritt versuchen, so viele Menschen mit Behinderungen wie möglich, grundsätzlich zum Sport zu bewegen. Nur aus einer Breitensportbewegung heraus entwickeln sich überhaupt Spitzensportler", sagt Dietrich. Für Helmut Schemmann geht es nun darum, die Organisation des Paralympischen Trainingszentrums in das Haus des Trägervereins Bewegung, Sport, Gesundheit (BSG) Bad Oeynhausen so zu integrieren, dass das PTZ möglichst unabhängig wirken kann.

Auf dem Weg zum Bundesstützpunkt: Bad Oeynhausen zum paralympischen Trainingszentrum ernannt

Bad Oeynhausen (nw/jöw). Einen wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg zum Bundesstützpunkt Para-Sport für den Bereich Leichtathletik haben der Paralympics-Sieger und dreifache Weltmeister Sebastian Dietz und seine Mitstreiter mit Unterstützung des Kreissportbundes (KSB) geschafft.

Helmut Schemmann, Geschäftsführer Kreissportbund Minden-Lübbecke - © Marcus Riechmann
Helmut Schemmann, Geschäftsführer Kreissportbund Minden-Lübbecke - © Marcus Riechmann

So wurde jetzt die Anerkennung Bad Oeynhausens als Landesleistungsstützpunkt des Behinderten- und Rehabilitationsverbandes NRW für die Leichtathletik, Voraussetzung um Bundesleistungszentrum für alle möglichen Sportarten zu sein, zunächst für das Jahr 2021 verlängert.

Die weitere Verlängerung für die neue olympische Periode bis 2024 dürfte damit reine Formsache sein. Außerdem hob der Deutsche Behindertensportverband das Modell des Paralympischen Trainingszentrums (PTZ), im Bad Oeynhausener Fall für Leichtathletik, aus der Taufe. Diesen Zwischenschritt begleitet Helmut Schemmann, KSB-Geschäftsführer. Die Hilfe vom KSB kommt offensichtlich zur rechten Zeit, da Dietz noch aktiver Spitzensportler ist. Die Anforderungen an einen Bundesstützpunkt Para-Sport sind sehr hoch, insbesondere in Bezug auf Infrastruktur, Kaderathleten und hauptamtliche Trainer. „Und wenn man einmal mit seinem Antrag abgelehnt ist, wird es ungleich schwieriger in den Folgejahren , sagt Schemmann.

Paralympische Trainingszentren basieren auf ehrenamtlichen Strukturen. Aber auch sie brauchen eine geordnete Struktur mit Stützpunktleitung. Stefanie Dietrich könnte diese Aufgabe übernehmen. Die 37-jährige ehemalige Berufsreiterin findet die von Schemmann formulierte Aufgabenbeschreibung „ganz schön anspruchsvoll", ist aber nicht bange. Gemeinsam mit Clyde White (TG Werste) und Trainer Alexander Holstein hat sie bereits zwei Trainingsgruppen für Kinder und Jugendliche aus der Taufe gehoben.

„Wir wollen im ersten Schritt versuchen, so viele Menschen mit Behinderungen wie möglich, grundsätzlich zum Sport zu bewegen. Nur aus einer Breitensportbewegung heraus entwickeln sich überhaupt Spitzensportler", sagt Dietrich. Für Helmut Schemmann geht es nun darum, die Organisation des Paralympischen Trainingszentrums in das Haus des Trägervereins Bewegung, Sport, Gesundheit (BSG) Bad Oeynhausen so zu integrieren, dass das PTZ möglichst unabhängig wirken kann.

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