Athleten des Faltboot- und Skiclubs Minden starten bei Ersatzregatta Minden (mt/apl). Die Mitglieder des Faltboot- und Skiclubs Minden (FSM) haben die Anzahl an Outriggern um ein weiteres Exemplar erweitert. Damit liegen in den Bootshallen mittlerweile acht dieser Boote. Nach der Bootstaufe ging die Jungfernfahrt stromauf Richtung Porta. Das neue Boot erhielt den Namen Mai-Kun II. Der Outrigger ist ein Kanu, das seine Stabilität durch eine Verbindung zweier Querstreben mit einem Ausleger erhält. Ursprünglich stammt die Bootsart aus dem pazifischen Raum. Outrigger werden noch heute genutzt, um weite Strecken über das Meer zurückzulegen. Mit ihnen wird beispielsweise zwischen verschiedenen Inseln gependelt. Die Boote gibt es in verschiedensten Ausführungen, Materialien, Längen und Größen. Dazu unterscheidet man zwischen Sit-on-Top – der Paddler sitzt auf dem Boot – und Sit-in – der Paddler sitzt im Boot. Dann gibt es Boote, die schmal und schnell sind und solche, die eher Wert auf Bequemlichkeit und Sicherheit legen. Für die Outrigger finden auch Regatten statt. Häufig werden Langstrecken ausgetragen. Da aufgrund der Corona-Situation die Rennen seit März ausfielen, kam aus Berlin die Idee, die Rus-Ersatzregatta zu starten. Dabei fuhren die Paddler auf ihren Heimatgewässern 16 Kilometer, Stand-up-Paddler (SuP) 10,6 Kilometer. Die vier FSM-Athleten schickten anschließend ihre Daten nach Berlin. Thorsten Kaiser belegte mit dem SuP in 1:21:18 Stunden den neunten Platz. Uwe Riechmann kam mit seinem Outrigger nach 2:00:11 Stunden auf Platz 44. Arne Woldt lag mit einer Zeit von 2:04:42 Stunden nur knapp dahinter. Monika Kruse erreichte in der Frauenkonkurrenz Platz vier und benötigte für die Strecke 2:13:30 Stunden.

Athleten des Faltboot- und Skiclubs Minden starten bei Ersatzregatta

Der Outrigger ist ein Kanu, das mit Querstreben mit einem Ausleger stabilisiert wird. © Foto: privat

Minden (mt/apl). Die Mitglieder des Faltboot- und Skiclubs Minden (FSM) haben die Anzahl an Outriggern um ein weiteres Exemplar erweitert. Damit liegen in den Bootshallen mittlerweile acht dieser Boote. Nach der Bootstaufe ging die Jungfernfahrt stromauf Richtung Porta. Das neue Boot erhielt den Namen Mai-Kun II.

Der Outrigger ist ein Kanu, das seine Stabilität durch eine Verbindung zweier Querstreben mit einem Ausleger erhält. Ursprünglich stammt die Bootsart aus dem pazifischen Raum. Outrigger werden noch heute genutzt, um weite Strecken über das Meer zurückzulegen. Mit ihnen wird beispielsweise zwischen verschiedenen Inseln gependelt.

Die Boote gibt es in verschiedensten Ausführungen, Materialien, Längen und Größen. Dazu unterscheidet man zwischen Sit-on-Top – der Paddler sitzt auf dem Boot – und Sit-in – der Paddler sitzt im Boot. Dann gibt es Boote, die schmal und schnell sind und solche, die eher Wert auf Bequemlichkeit und Sicherheit legen.

Für die Outrigger finden auch Regatten statt. Häufig werden Langstrecken ausgetragen. Da aufgrund der Corona-Situation die Rennen seit März ausfielen, kam aus Berlin die Idee, die Rus-Ersatzregatta zu starten. Dabei fuhren die Paddler auf ihren Heimatgewässern 16 Kilometer, Stand-up-Paddler (SuP) 10,6 Kilometer. Die vier FSM-Athleten schickten anschließend ihre Daten nach Berlin. Thorsten Kaiser belegte mit dem SuP in 1:21:18 Stunden den neunten Platz. Uwe Riechmann kam mit seinem Outrigger nach 2:00:11 Stunden auf Platz 44. Arne Woldt lag mit einer Zeit von 2:04:42 Stunden nur knapp dahinter. Monika Kruse erreichte in der Frauenkonkurrenz Platz vier und benötigte für die Strecke 2:13:30 Stunden.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Weiterlesen in Sportmix