American Football: Zusätzliche Förderung mit externen Trainern bei den Minden Wolves Minden (mt/kül). Ob es eine Ersatz-Saison oder nur Freundschaftsspiele geben wird, ist noch nicht geklärt. Die Minden Wolves bereiten sich weiterhin auf ihren ersten offiziellen Einsatz als American-Football-Team vor – und holen sich immer wieder externe Hilfe, um die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Seit fast eineinhalb Jahren trainieren die Wölfe auf den großen Tag hin und wurden dabei wie viele andere Sportler von der Corona-Krise ausgebremst. Jetzt haben sie sich wie 21 andere Klubs aus Nordrhein-Westfalen für eine veränderte Saison ausgesprochen. Aber auch freundschaftliche Vergleiche würden die Wölfe gerne in Kauf nehmen. „Hauptsache spielen“, sagt Sportdirektor Volker Krusche: „Die Jungs glauben an Einsätze in diesem Jahr. Wir werden alles versuchen, dass sich dieser Wunsch erfüllen wird.“ Für die sportliche Weiterentwicklung haben die Minden Wolves Förderpakete geschnürt, um alle im Team optimal zu schulen. Dazu gehören gemeinsame Trainingseinheiten mit höherklassigen Teams, zuletzt als Gast von Zweitliga-Absteiger Hannover Spartans, Teilnahmen an Spielercamps, aber auch der Besuch von namhaften Gasttrainern in Minden. Zuletzt war etwa Markus Hachenberg, Receiver-Coach der nordrhein-westfälischen U17-Auswahl „Green Machine“ in Minden zu Gast und zeigte sich beeindruckt von den Bedingungen und vom Leistungsstand. Weitere gemeinsame Einheiten sind geplant. Auch für die zweitägige Trainingsmaßnahme am kommenden Wochenende haben sich die Wölfe Verstärkung ins Trainerteam geholt. Mit Gerrit Meister (O-Line-Coach Hildesheim Invaders), Carsten Bode (D-Line-Coach Hildesheim Invaders) und Zachary Cavanaugh (Quarterback Berlin Adler) kommen drei anerkannte Football-Fachleute nach Minden. Zudem wird ein Rugbyspieler das Tackling ohne Kopfeinsatz in seiner Sportart erklären. Im September sind dann die Wolves-Quarterbacks beim Camp von Björn Siggelkow in Oldenburg dabei. „Unsere Spieler profitieren in erster Linie von unserem großen Team von neun Coaches. Daneben sind wir bemüht, den Jungs zusätzliche Förderung durch externe Hilfe zukommen zu lassen“, erläutert Sportdirektor Krusche. Auf diese Weise könnten sich auch die eigenen Trainer weiterentwickeln.

American Football: Zusätzliche Förderung mit externen Trainern bei den Minden Wolves

Markus Hachenberg ist zu Gast bei den Minden Wolves und gibt den Receivern
wichtige Tipps für die zukünftige Arbeit. Foto: Minden Wolves
© VOLKER KRUSCHE

Minden (mt/kül). Ob es eine Ersatz-Saison oder nur Freundschaftsspiele geben wird, ist noch nicht geklärt. Die Minden Wolves bereiten sich weiterhin auf ihren ersten offiziellen Einsatz als American-Football-Team vor – und holen sich immer wieder externe Hilfe, um die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Seit fast eineinhalb Jahren trainieren die Wölfe auf den großen Tag hin und wurden dabei wie viele andere Sportler von der Corona-Krise ausgebremst. Jetzt haben sie sich wie 21 andere Klubs aus Nordrhein-Westfalen für eine veränderte Saison ausgesprochen. Aber auch freundschaftliche Vergleiche würden die Wölfe gerne in Kauf nehmen. „Hauptsache spielen“, sagt Sportdirektor Volker Krusche: „Die Jungs glauben an Einsätze in diesem Jahr. Wir werden alles versuchen, dass sich dieser Wunsch erfüllen wird.“

Für die sportliche Weiterentwicklung haben die Minden Wolves Förderpakete geschnürt, um alle im Team optimal zu schulen. Dazu gehören gemeinsame Trainingseinheiten mit höherklassigen Teams, zuletzt als Gast von Zweitliga-Absteiger Hannover Spartans, Teilnahmen an Spielercamps, aber auch der Besuch von namhaften Gasttrainern in Minden. Zuletzt war etwa Markus Hachenberg, Receiver-Coach der nordrhein-westfälischen U17-Auswahl „Green Machine“ in Minden zu Gast und zeigte sich beeindruckt von den Bedingungen und vom Leistungsstand. Weitere gemeinsame Einheiten sind geplant.

Auch für die zweitägige Trainingsmaßnahme am kommenden Wochenende haben sich die Wölfe Verstärkung ins Trainerteam geholt. Mit Gerrit Meister (O-Line-Coach Hildesheim Invaders), Carsten Bode (D-Line-Coach Hildesheim Invaders) und Zachary Cavanaugh (Quarterback Berlin Adler) kommen drei anerkannte Football-Fachleute nach Minden. Zudem wird ein Rugbyspieler das Tackling ohne Kopfeinsatz in seiner Sportart erklären. Im September sind dann die Wolves-Quarterbacks beim Camp von Björn Siggelkow in Oldenburg dabei.

„Unsere Spieler profitieren in erster Linie von unserem großen Team von neun Coaches. Daneben sind wir bemüht, den Jungs zusätzliche Förderung durch externe Hilfe zukommen zu lassen“, erläutert Sportdirektor Krusche. Auf diese Weise könnten sich auch die eigenen Trainer weiterentwickeln.

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