Ab sofort: Tischtennis-Verband stellt Spielbetrieb ein Michael Lorenz Petershagen. Der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV) hat am Sonntagabend aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionen die Hinrunde mit sofortiger Wirkung unterbrochen. Alle restlichen Hinrundenspiele werden gestrichen, im Januar soll der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Die letzte Partie, die vor dem Stopp gespielt wurde, war das Topspiel der Verbandsliga zwischen dem TTC Petershagen/Friedewalde und dem TTC Mennighüffen, und es erfüllte die hochgesteckten Erwartungen nur eingeschränkt. Zum Einen entschieden sich die Verantwortliche aus Sicherheitsgründen kurzfristig dagegen, 18 Zuschauer in die Halle zu und die Partie in und an der Grundschule Friedewalde zu übertragen. Zum Anderen stand die Niederlage des TTCPF, die am Ende 3:9 ausfiel, relativ früh fest. „Wir wurden in der ersten Einzelrunde regelrecht überrannt, das ging alles ziemlich schnell“, schilderte PF-Mannschaftsführer Marc-Kevin Wohl. In der Tat: Nach der ersten Einzelrunde lagen Tobias Jürgens, Marc-Kevin Wohl, Lukasz Waglewski, Tim Brinkhoff, Andreas Schubert und Lukas Hemmersbach bereits 0:6 im Hintertreffen, das ernüchternde Satzverhältnis lautete bis dahin 3:18. Dann folgte ein starker Auftritt der PF-Nummer eins, Tobias Jürgens, im Topspiel gegen Gherasim Diamandini, den bislang ungeschlagenen Spitzenspieler der Mennighüffer. Der Rumäne ist Abwehrspieler und bevorzugt damit ein Spielsystem, welches auch Tobias Jürgens' Vater Wolfgang spielt. Jürgens nahm Diamandi förmlich auseinander und punktete zum 1:6. Waglewski hatte sein Einzel gegen Philipp Siekmann bereits gewonnen, als Wohl gegen den langjährigen Bad Oeynhauser Torben Jarzembowski, der erst vor dieser Saison zu seinem Heimatverein zurückgekehrt war, 9:11 im fünften Satz unterlag. „Wenn ich gewonnen hätte, wäre womöglich noch etwas drin gewesen“, so Wohl, so aber war es der entscheidende siebte Punkt für Mennighüffen. Wohl faste zusammen: „Es war eine gute, nette Atmosphäre, aber es lief einfach nicht ideal für uns. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung.“ Über Youtube und Instagram wurde das Spiel live übertragen. Wohl: „Mehr als 100 Leute haben das Spiel über die Live-Kanäle verfolgt, das Interesse an der Partie war also relativ groß. Ich denke daher, dass unsere Entscheidung, das Spiel nicht öffentlich zugänglich zu machen, richtig war.“

Ab sofort: Tischtennis-Verband stellt Spielbetrieb ein

Tischtennisspiele werden frühestens erst im Januar wieder ausgetragen. Foto: dpa © imago images/Michael Sigl

Petershagen. Der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV) hat am Sonntagabend aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionen die Hinrunde mit sofortiger Wirkung unterbrochen. Alle restlichen Hinrundenspiele werden gestrichen, im Januar soll der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden.

Die letzte Partie, die vor dem Stopp gespielt wurde, war das Topspiel der Verbandsliga zwischen dem TTC Petershagen/Friedewalde und dem TTC Mennighüffen, und es erfüllte die hochgesteckten Erwartungen nur eingeschränkt. Zum Einen entschieden sich die Verantwortliche aus Sicherheitsgründen kurzfristig dagegen, 18 Zuschauer in die Halle zu und die Partie in und an der Grundschule Friedewalde zu übertragen. Zum Anderen stand die Niederlage des TTCPF, die am Ende 3:9 ausfiel, relativ früh fest.

„Wir wurden in der ersten Einzelrunde regelrecht überrannt, das ging alles ziemlich schnell“, schilderte PF-Mannschaftsführer Marc-Kevin Wohl. In der Tat: Nach der ersten Einzelrunde lagen Tobias Jürgens, Marc-Kevin Wohl, Lukasz Waglewski, Tim Brinkhoff, Andreas Schubert und Lukas Hemmersbach bereits 0:6 im Hintertreffen, das ernüchternde Satzverhältnis lautete bis dahin 3:18.

Dann folgte ein starker Auftritt der PF-Nummer eins, Tobias Jürgens, im Topspiel gegen Gherasim Diamandini, den bislang ungeschlagenen Spitzenspieler der Mennighüffer. Der Rumäne ist Abwehrspieler und bevorzugt damit ein Spielsystem, welches auch Tobias Jürgens' Vater Wolfgang spielt. Jürgens nahm Diamandi förmlich auseinander und punktete zum 1:6.

Waglewski hatte sein Einzel gegen Philipp Siekmann bereits gewonnen, als Wohl gegen den langjährigen Bad Oeynhauser Torben Jarzembowski, der erst vor dieser Saison zu seinem Heimatverein zurückgekehrt war, 9:11 im fünften Satz unterlag. „Wenn ich gewonnen hätte, wäre womöglich noch etwas drin gewesen“, so Wohl, so aber war es der entscheidende siebte Punkt für Mennighüffen. Wohl faste zusammen: „Es war eine gute, nette Atmosphäre, aber es lief einfach nicht ideal für uns. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung.“

Über Youtube und Instagram wurde das Spiel live übertragen. Wohl: „Mehr als 100 Leute haben das Spiel über die Live-Kanäle verfolgt, das Interesse an der Partie war also relativ groß. Ich denke daher, dass unsere Entscheidung, das Spiel nicht öffentlich zugänglich zu machen, richtig war.“

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