Schwimmen: 64 Medaillen bei 92 Einzelstarts für SV 1860 Minden bei OWL-Meisterschaften in Stukenbrock Schloß Holte-Stukenbrock (mt/ kül). Trotz ungünstiger Umstände glänzten die Schwimmer vom SV 1860 Minden mit einem tollen Mannschaftsergebnis bei den OWL-Meisterschaften in Stukenbrock. Die beeindruckende Ausbeute von 64 Einzelmedaillen bei 92 Starts und sieben Medaillen aus acht Staffeln spricht für sich. Dennoch kämpften auch die Mindener Teilnehmer mit einigen Widrigkeiten. „Man kann dem Ausrichter keinen Vorwurf machen, es ist schon schwer genug, überhaupt ein Bad für die Meisterschaften zu finden. Aber bei 350 Teilnehmern und nur fünf Bahnen kannst Du das Einschwimmen vergessen“, sagte Cheftrainer Martin Gräper, der umso stolzer auf die Ausbeute seiner Athleten war. Als fleißigste Medaillensammler erwiesen sich Maria Baade (Jahrgang 2005) und Hauke Rennekamp (2006) mit jeweils acht Podestplätzen und zusammen zehn Titeln als OWL-Jahrgangsmeister. Baade siegte über 50 und 200 Meter Brust, 50 und 100 Meter Rücken, 100 Meter Lagen und 100 Meter Freistil. Rennekamp lag über 50 und 100 Meter Brust, 100 Metern Lagen und 100 Meter Rücken vorne. Wie Rennekamp schafften auch Tom Chytrek und Merlin Biastoch (beide 2000) bei all ihren Starts den Sprung aufs Siegertreppchen. Neben den Jahrgangstiteln über 100 Meter Lagen und 200 Meter Rücken erschwamm Chytrek über 50 Meter Rücken Platz drei in der offenen Wertung. Biastoch bewies seine Klasse in der Brustlage, dominierte die Gegner über 100 und 200 Meter fast nach Belieben und wurde verdient zweimaliger OWL-Meister. Zudem sicherte er sich über 50 Meter Brust und 200 Meter Lagen den Jahrgangstitel. Mit Blick auf die Deutschen Meisterschaften im April geht Biastoch als einziger Mindener am kommenden Wochenende beim 15. Pokal der Landeshauptstadt Magdeburg an den Start. Für Chefcoach Gräper eine Gelegenheit, den Wert der Kurzbahn-Ergebnisse für die lange Bahn einzuschätzen. Außerdem in Stukenbrock siegreich und somit OWL-Jahrgangsmeister wurden Melissa Urban (2002), sowie Marten (2005) und Malte Hill (2008). Urban beherrschte die Bruststrecken und war auf allen drei Distanzen erfolgreich. Marten Hill siegte sowohl über 200 Meter Freistil als auch über 100 Meter Lagen und unterstrich damit seine Fähigkeiten als Allrounder. Sein Bruder Malte tat es ihm in der Lagenwertung gleich und schlug in neuer Bestzeit als erster seines Jahrgangs an. Einen sehr guten Wettkampf bescheinigte Gräper auch denen im Team, die nicht ganz nach vorne schwammen, mit zahlreichen zweiten und dritten Plätzen aber kaum weniger erfolgreich waren. Bei zusammen 28 Einzelstarts erkämpften Alina Barg (1996), Erika Sharra (2002), Gesa Wittkamp (2002), Merle Hill (2004), Ben Chytrek (2003) und Michael Görzen (1999) insgesamt 19 Silber- und Bronzeränge. Jessica Muszynski (1998) bewies einmal mehr ihren Teamgeist und reiste eigens für einen Staffelstart an. Und auch Anne Renner war sich nicht zu schade, ausschließlich für die 50 Meter Schmetterling ins Wasser zu springen. „Auch hier habe ich mich über so manche überraschend gute Leistung gefreut. Das war eine wirklich gute Meisterschaft. Schade, dass das Jahr zu Ende geht. Wir sind im Moment so gut aufgestellt wie noch nie“, lautete Gräpers Fazit. Ein Extra-Lob gab es für Vladimir Fabianek (2007). Obwohl diesem ein Medaillenplatz verwehrt blieb, gelang ihm als einzigem Mindener bei jedem seiner acht Starts eine neue persönliche Bestzeit.

Schwimmen: 64 Medaillen bei 92 Einzelstarts für SV 1860 Minden bei OWL-Meisterschaften in Stukenbrock

Marten Hill gewann die Titel über 200 Meter Freistil und über 100 Meter Lagen.? © Foto: pr

Schloß Holte-Stukenbrock (mt/ kül). Trotz ungünstiger Umstände glänzten die Schwimmer vom SV 1860 Minden mit einem tollen Mannschaftsergebnis bei den OWL-Meisterschaften in Stukenbrock. Die beeindruckende Ausbeute von 64 Einzelmedaillen bei 92 Starts und sieben Medaillen aus acht Staffeln spricht für sich.

Dennoch kämpften auch die Mindener Teilnehmer mit einigen Widrigkeiten. „Man kann dem Ausrichter keinen Vorwurf machen, es ist schon schwer genug, überhaupt ein Bad für die Meisterschaften zu finden. Aber bei 350 Teilnehmern und nur fünf Bahnen kannst Du das Einschwimmen vergessen“, sagte Cheftrainer Martin Gräper, der umso stolzer auf die Ausbeute seiner Athleten war.

Als fleißigste Medaillensammler erwiesen sich Maria Baade (Jahrgang 2005) und Hauke Rennekamp (2006) mit jeweils acht Podestplätzen und zusammen zehn Titeln als OWL-Jahrgangsmeister. Baade siegte über 50 und 200 Meter Brust, 50 und 100 Meter Rücken, 100 Meter Lagen und 100 Meter Freistil. Rennekamp lag über 50 und 100 Meter Brust, 100 Metern Lagen und 100 Meter Rücken vorne.

Wie Rennekamp schafften auch Tom Chytrek und Merlin Biastoch (beide 2000) bei all ihren Starts den Sprung aufs Siegertreppchen. Neben den Jahrgangstiteln über 100 Meter Lagen und 200 Meter Rücken erschwamm Chytrek über 50 Meter Rücken Platz drei in der offenen Wertung. Biastoch bewies seine Klasse in der Brustlage, dominierte die Gegner über 100 und 200 Meter fast nach Belieben und wurde verdient zweimaliger OWL-Meister. Zudem sicherte er sich über 50 Meter Brust und 200 Meter Lagen den Jahrgangstitel.

Mit Blick auf die Deutschen Meisterschaften im April geht Biastoch als einziger Mindener am kommenden Wochenende beim 15. Pokal der Landeshauptstadt Magdeburg an den Start. Für Chefcoach Gräper eine Gelegenheit, den Wert der Kurzbahn-Ergebnisse für die lange Bahn einzuschätzen.

Außerdem in Stukenbrock siegreich und somit OWL-Jahrgangsmeister wurden Melissa Urban (2002), sowie Marten (2005) und Malte Hill (2008). Urban beherrschte die Bruststrecken und war auf allen drei Distanzen erfolgreich. Marten Hill siegte sowohl über 200 Meter Freistil als auch über 100 Meter Lagen und unterstrich damit seine Fähigkeiten als Allrounder. Sein Bruder Malte tat es ihm in der Lagenwertung gleich und schlug in neuer Bestzeit als erster seines Jahrgangs an.

Einen sehr guten Wettkampf bescheinigte Gräper auch denen im Team, die nicht ganz nach vorne schwammen, mit zahlreichen zweiten und dritten Plätzen aber kaum weniger erfolgreich waren. Bei zusammen 28 Einzelstarts erkämpften Alina Barg (1996), Erika Sharra (2002), Gesa Wittkamp (2002), Merle Hill (2004), Ben Chytrek (2003) und Michael Görzen (1999) insgesamt 19 Silber- und Bronzeränge. Jessica Muszynski (1998) bewies einmal mehr ihren Teamgeist und reiste eigens für einen Staffelstart an. Und auch Anne Renner war sich nicht zu schade, ausschließlich für die 50 Meter Schmetterling ins Wasser zu springen.

„Auch hier habe ich mich über so manche überraschend gute Leistung gefreut. Das war eine wirklich gute Meisterschaft. Schade, dass das Jahr zu Ende geht. Wir sind im Moment so gut aufgestellt wie noch nie“, lautete Gräpers Fazit. Ein Extra-Lob gab es für Vladimir Fabianek (2007). Obwohl diesem ein Medaillenplatz verwehrt blieb, gelang ihm als einzigem Mindener bei jedem seiner acht Starts eine neue persönliche Bestzeit.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Sportmix