Zweitligist TuS N-Lübbecke vereinbart Kurzarbeit und Gehaltsverzicht Lübbecke (mt/kül). Die Angestellten des TuS N-Lübbecke setzen in der Corona-Krise ein Signal: Spieler, Trainer und Geschäftsstellenmitarbeiter haben Kurzarbeit und Gehaltsverzicht zugestimmt. Das teilte der Verein am Donnerstagnachmittag mit. Die Merkur Arena ist geschlossen, der Spielbetrieb in der 2. Handball-Bundesliga ruht bis mindestens 22. April. Wie und ob es weitergeht, ist völlig unklar. Die Verantwortlichen des TuS N-Lübbecke haben auf diese noch nie dagewesene Situation reagiert und nach zahlreichen Gesprächen mit allen Betroffenen Kurzarbeit angemeldet. Spieler, Trainerteam und Mitarbeiter haben ihre Bereitschaft dazu erklärt. „Ich bin unglaublich stolz auf die gezeigte Solidarität und dem damit verbundenen Gehaltsverzicht. Dies ist ein tolles Signal und zeigt, dass wir alle gemeinsam für die Zukunft des TuS N-Lübbecke und dem damit verbundenen Bundesliga-Handball in Lübbecke an einem Strang ziehen“, sagte TuS-Geschäftsführer Torsten Appel: „Besonders hervorheben möchte ich den Einsatz von Kapitän Marian Orlowski und vom Mannschaftsrat, die in vorbildlicher Weise unserer Bitte um ein Entgegenkommen entsprochen haben. Auch aufgrund der zahlreichen Abgänge, die uns zum 30. Juni bevorstehen, ist diese Bereitschaft bei der Mannschaft bei weitem nicht selbstverständlich.“ Mit den Geschäftsstellen-Mitarbeitern seien individuelle Lösungen vereinbart worden, um den Betrieb aufrecht zu halten. „Wir Spieler bedanken uns für die ehrlichen und transparenten Gespräche. An deren Ende steht eine Lösung, mit der jeder seinen Beitrag dazu leistet, dass der TuS die aktuelle Situation bestmöglich übersteht. Diese Solidarität war für uns selbstverständlich!", betont Kapitän Orlowski. „Natürlich sind die aktuellen wirtschaftlichen Folgen für den TuS N-Lübbecke in der 2. Handball-Bundesliga noch nicht absehbar“, sagte Appel zur aktuellen Situation. „Fakt ist aber, dass es auch für den TuS deutliche Auswirkungen geben wird und wir diese Krise nur gemeinsam mit allen Sponsoren, Fans, Freunden und Anhängern meistern werden“, fügt Appel an.

Zweitligist TuS N-Lübbecke vereinbart Kurzarbeit und Gehaltsverzicht

Kapitän Marian Orlowski verhandelte mit der Geschäftsführung die Krisen-Maßnahmen. MT-Archivfoto: Külbel

Lübbecke (mt/kül). Die Angestellten des TuS N-Lübbecke setzen in der Corona-Krise ein Signal: Spieler, Trainer und Geschäftsstellenmitarbeiter haben Kurzarbeit und Gehaltsverzicht zugestimmt. Das teilte der Verein am Donnerstagnachmittag mit.

Die Merkur Arena ist geschlossen, der Spielbetrieb in der 2. Handball-Bundesliga ruht bis mindestens 22. April. Wie und ob es weitergeht, ist völlig unklar. Die Verantwortlichen des TuS N-Lübbecke haben auf diese noch nie dagewesene Situation reagiert und nach zahlreichen Gesprächen mit allen Betroffenen Kurzarbeit angemeldet. Spieler, Trainerteam und Mitarbeiter haben ihre Bereitschaft dazu erklärt.

„Ich bin unglaublich stolz auf die gezeigte Solidarität und dem damit verbundenen Gehaltsverzicht. Dies ist ein tolles Signal und zeigt, dass wir alle gemeinsam für die Zukunft des TuS N-Lübbecke und dem damit verbundenen Bundesliga-Handball in Lübbecke an einem Strang ziehen“, sagte TuS-Geschäftsführer Torsten Appel: „Besonders hervorheben möchte ich den Einsatz von Kapitän Marian Orlowski und vom Mannschaftsrat, die in vorbildlicher Weise unserer Bitte um ein Entgegenkommen entsprochen haben. Auch aufgrund der zahlreichen Abgänge, die uns zum 30. Juni bevorstehen, ist diese Bereitschaft bei der Mannschaft bei weitem nicht selbstverständlich.“ Mit den Geschäftsstellen-Mitarbeitern seien individuelle Lösungen vereinbart worden, um den Betrieb aufrecht zu halten.

„Wir Spieler bedanken uns für die ehrlichen und transparenten Gespräche. An deren Ende steht eine Lösung, mit der jeder seinen Beitrag dazu leistet, dass der TuS die aktuelle Situation bestmöglich übersteht. Diese Solidarität war für uns selbstverständlich!", betont Kapitän Orlowski.

„Natürlich sind die aktuellen wirtschaftlichen Folgen für den TuS N-Lübbecke in der 2. Handball-Bundesliga noch nicht absehbar“, sagte Appel zur aktuellen Situation. „Fakt ist aber, dass es auch für den TuS deutliche Auswirkungen geben wird und wir diese Krise nur gemeinsam mit allen Sponsoren, Fans, Freunden und Anhängern meistern werden“, fügt Appel an.

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