„Wir wollen keinen Flickenteppich“: Der Handballkreis wählt im Corona-Betrieb andere Wege als der westfälische Verband Jörg Wehling Minden. Wer spielt im Handball auf Kreis- und Westfalenebene wann und wie weiter? Diese Fragen lassen sich auch im Februar nicht so ohne weiteres beantworten. Der Handballkreis Minden-Lübbecke, der bis Ende Januar eine Spielpause verordnet hat, entscheidet am kommenden Montag bei seiner Börse darüber, ob die Saison bis Ende Februar weiter ausgesetzt bleibt oder ob mit vier Tagen Vorlauf der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Der Verband in Westfalen erlaubt durch seine Anpassung der Durchführungsbestimmungen, dass die heimischen Männer in der Verbandsliga und Landesliga zumindest im Februar wieder auf Punktejagd gehen können. „Bei uns gibt es kein Entweder/Oder. Wir lassen nicht einzelne Ligen darüber abstimmen, ob weitergespielt wird. Auch Ausnahmen, zum Beispiel wenn sich zwei Mannschaften einig sind, werden wir nicht zulassen. Wir wollen keinen Flickenteppich“, sagt Kreisvorsitzender Reinhold Kölling, der diese Auffassung mit seinen Vorstandskollegen Sven Kopelke (2. Vorsitzender) und Wolfgang Budde (Technische Kommission) teilt. „Wir holen uns ein Stimmungsbild von den Vereinen ab und entscheiden dann anschließend“, sagt Kölling zum Verlauf der anstehenden Börse am kommenden Montag. Die Kreisfunktionäre schlagen damit einen anderen Kurs ein, als der Handball-Verband Westfalen. Dieser hat auf die steigenden Corona-Fallzahlen reagiert und für die Verbands- und Landesligen die Durchführungsbestimmungen der laufenden Saison geändert.„Wir wollen dafür sorgen, dass alle Mannschaften wieder in unserem Verbandsgebiet spielen können. Wenn es die Vereine möchten“, sagt Andreas Tiemann, Vorsitzender der Technischen Kommission in Westfalen. Demnach reicht es ab sofort aus, dass eine von zwei Mannschaften aus Pandemiegründen ein Spiel verlegen möchte – ohne dafür mit einem Punktabzug wegen Nichtantretens bestraft zu werden.Bis zum 28. Februar können Spielverlegungsanträge mit einer Frist von vier Tagen zum Austragungstermin gestellt werden. Sofern als Grund „Corona“ angegeben und das Datum des Nachholspiels 30. Juni 2022 gewählt wird, wird diesem Verlegungswunsch in jedem Fall stattgegeben. Eine Zustimmung des Gegners ist nicht erforderlich.Der Antragsteller hat Gegner und Schiedsrichter zu informieren. Aufgrund der kurzen Zeitspanne wird eine zusätzliche Mitteilung per Telefon empfohlen. In Absprache mit dem Spielgegner und Staffelleiter können Spiele auch noch über den letzten Spieltag hinaus verlegt werden. Dabei gilt immer das nächste, noch nicht mit einem Spieltag versehene Wochenende oder der nächste Feiertag im Mai/Juni als der vorgesehene Spieltag. Die Mannschaften haben sich innerhalb von vier Wochen, gerechnet von der Antragsstellung an, auf einen Nachholtermin zu einigen. Geschieht dies innerhalb der Frist nicht, wird das Spiel für beide Mannschaften als verloren gewertet. Verzichtet eine Mannschaft aufgrund der Corona-Pandemie durch Zurückziehung auf die Teilnahme am weiteren Spielbetrieb, wird sie für die nächste Saison eine Leistungsklasse tiefer eingruppiert.

„Wir wollen keinen Flickenteppich“: Der Handballkreis wählt im Corona-Betrieb andere Wege als der westfälische Verband

Handball-Kreisvorsitzender Reinhold Kölling. MT-Foto: © Jörg Wehling

Minden. Wer spielt im Handball auf Kreis- und Westfalenebene wann und wie weiter? Diese Fragen lassen sich auch im Februar nicht so ohne weiteres beantworten. Der Handballkreis Minden-Lübbecke, der bis Ende Januar eine Spielpause verordnet hat, entscheidet am kommenden Montag bei seiner Börse darüber, ob die Saison bis Ende Februar weiter ausgesetzt bleibt oder ob mit vier Tagen Vorlauf der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird.

Der Verband in Westfalen erlaubt durch seine Anpassung der Durchführungsbestimmungen, dass die heimischen Männer in der Verbandsliga und Landesliga zumindest im Februar wieder auf Punktejagd gehen können.

„Bei uns gibt es kein Entweder/Oder. Wir lassen nicht einzelne Ligen darüber abstimmen, ob weitergespielt wird. Auch Ausnahmen, zum Beispiel wenn sich zwei Mannschaften einig sind, werden wir nicht zulassen. Wir wollen keinen Flickenteppich“, sagt Kreisvorsitzender Reinhold Kölling, der diese Auffassung mit seinen Vorstandskollegen Sven Kopelke (2. Vorsitzender) und Wolfgang Budde (Technische Kommission) teilt. „Wir holen uns ein Stimmungsbild von den Vereinen ab und entscheiden dann anschließend“, sagt Kölling zum Verlauf der anstehenden Börse am kommenden Montag.

Die Kreisfunktionäre schlagen damit einen anderen Kurs ein, als der Handball-Verband Westfalen. Dieser hat auf die steigenden Corona-Fallzahlen reagiert und für die Verbands- und Landesligen die Durchführungsbestimmungen der laufenden Saison geändert.

„Wir wollen dafür sorgen, dass alle Mannschaften wieder in unserem Verbandsgebiet spielen können. Wenn es die Vereine möchten“, sagt Andreas Tiemann, Vorsitzender der Technischen Kommission in Westfalen. Demnach reicht es ab sofort aus, dass eine von zwei Mannschaften aus Pandemiegründen ein Spiel verlegen möchte – ohne dafür mit einem Punktabzug wegen Nichtantretens bestraft zu werden.

Bis zum 28. Februar können Spielverlegungsanträge mit einer Frist von vier Tagen zum Austragungstermin gestellt werden. Sofern als Grund „Corona“ angegeben und das Datum des Nachholspiels 30. Juni 2022 gewählt wird, wird diesem Verlegungswunsch in jedem Fall stattgegeben. Eine Zustimmung des Gegners ist nicht erforderlich.

Der Antragsteller hat Gegner und Schiedsrichter zu informieren. Aufgrund der kurzen Zeitspanne wird eine zusätzliche Mitteilung per Telefon empfohlen.

In Absprache mit dem Spielgegner und Staffelleiter können Spiele auch noch über den letzten Spieltag hinaus verlegt werden. Dabei gilt immer das nächste, noch nicht mit einem Spieltag versehene Wochenende oder der nächste Feiertag im Mai/Juni als der vorgesehene Spieltag.

Die Mannschaften haben sich innerhalb von vier Wochen, gerechnet von der Antragsstellung an, auf einen Nachholtermin zu einigen. Geschieht dies innerhalb der Frist nicht, wird das Spiel für beide Mannschaften als verloren gewertet. Verzichtet eine Mannschaft aufgrund der Corona-Pandemie durch Zurückziehung auf die Teilnahme am weiteren Spielbetrieb, wird sie für die nächste Saison eine Leistungsklasse tiefer eingruppiert.

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