Vorsicht: Stolperfalle - TuS N-Lübbecke hat leidvolle Erinnerungen an Ferndorf Alexander Grohmann Lübbecke. Können sie das hohe Niveau halten? Nach dem beeindruckenden Kantersieg gegen die DJK Rimpar (33:21) wollen die Handballer des TuS N-Lübbecke ihre Topform am Mittwochabend auch beim TuS Ferndorf (19.30 Uhr) unter Beweis stellen und sich zusätzliches Selbstvertrauen vor dem Spitzenspiel am Samstag beim HSV Hamburg holen. „Wenn wir so auftreten wie vergangenen Freitag, bin ich zuversichtlich. Aber der Gegner wird uns nichts schenken“, sagt Trainer Emir Kurtagic. Seit Sonntag bereitet sich der heimische Tabellendritte auf die heutige Aufgabe beim Kellerkind vor, die – das weiß man aus leidvoller Erfahrung – schnell zur Stolperfalle werden kann. „Vorige Saison haben wir gegen Ferndorf vier Punkte liegen gelassen, mit denen wir schon jetzt 1. Liga spielen würden“, unterstreicht Kurtagic. Sein Team tut also gut daran, die als 16. im Abstiegskampf befindlichen Ferndorfer nicht zu unterschätzen. „Die Gefahr sehe ich bei uns aber auch nicht. Dafür sind die Jungs zu lange dabei“, sagt Kurtagic, der darauf hofft, dass sein Team heute an den Auftritt gegen Rimpar anknüpfen kann. „Da hatten wir einen guten Ballfluss und eine gute Spielsteuerung und haben die wohl beste Abwehr in dieser Saison gespielt“, so der TuS-Coach zur Sternstunde in der Merkur Arena. Der Sieg stattet die Handballer mit Rückenwind aus, die Stimmung im Lübbecker Lager ist bestens. Darauf verwies auch Benas Petreikis, als der Rückraumspieler am Montag voller Vorfreude auf die englische Woche mit den Spielen in Ferndorf und beim HSV blickte: „Wir haben nach der langen Winterpause alle Bock auf Handball“, sagte Petreikis, der mit dem TuS als Dritter mit 20:8 Punkten im Aufstiegsrennen in einer guten Ausgangsposition ist. Mit einem Sieg in Ferndorf könnte der TuS den Druck auf Spitzenreiter Hamburg vor dem Duell am Samstag erhöhen. Petreikis weiß aber, dass es schon heute schwer werden kann: „Mit dem EHV Aue habe ich in Ferndorf einmal deutlich gewonnen, aber auch einmal hoch verloren“, weiß er die Aufgabe trotz der eigenen Favoritenrolle richtig einzuordnen. Auch den Sieg gegen Rimpar habe man in der Mannschaft nicht zu hoch gehängt. „Wir waren sehr zufrieden mit der Leistung, aber es war nur ein Spiel.“ Die gute Form führt Petreikis auf die Wintervorbereitung zurück. „Wir haben 25 Tage lang intensiv trainieren können.“ Emir Kurtagic richtet seine volle Konzentration auf die heutige Aufgabe, mit dem folgenden Spiel in Hamburg habe er sich bislang nicht beschäftigt. „Ich bin kein Freund davon, zu weit nach vorne zu schauen. Die Aufgabe in Ferndorf hat es in sich. Sie können uns gefährlich werden, haben nichts zu verlieren.“ Überschattet wird das Spiel von einem erneuten auffälligen Corona-Test beim TuS . „Es handelt sich um den selben Spieler wie letzte Woche. Er war Freitag nach dem Spiel gegen Rimpar wie alle anderen im Team negativ getestet worden“, sagte Lübbeckes Sportlicher Leiter Rolf Hermann. Am Montag schlug der Test dann aber wieder an. Ein weiterer Test soll nun Klarheit bringen. Dem Abschlusstraining blieb der namentlich nicht genannte Spieler gestern fern. Die Aufregung hielt sich in Grenzen. Grund: Das Gesundheitsamt äußerte keine Bedenken, da der Spieler bereits eine Corona-Erkrankung hinter sich hat und der CT-Wert auf eine geringe Viruslast hinweist.

Vorsicht: Stolperfalle - TuS N-Lübbecke hat leidvolle Erinnerungen an Ferndorf

Lübbecke. Können sie das hohe Niveau halten? Nach dem beeindruckenden Kantersieg gegen die DJK Rimpar (33:21) wollen die Handballer des TuS N-Lübbecke ihre Topform am Mittwochabend auch beim TuS Ferndorf (19.30 Uhr) unter Beweis stellen und sich zusätzliches Selbstvertrauen vor dem Spitzenspiel am Samstag beim HSV Hamburg holen. „Wenn wir so auftreten wie vergangenen Freitag, bin ich zuversichtlich. Aber der Gegner wird uns nichts schenken“, sagt Trainer Emir Kurtagic.

Es ist wieder voller Einsatz gefragt, so wie ihn hier TuS-N-Lübbeckes Dominik Ebner (links) beim Heimsieg gegen die Rimpar Wölfe zeigt. Foto: Noah Wedel - © Noah Wedel
Es ist wieder voller Einsatz gefragt, so wie ihn hier TuS-N-Lübbeckes Dominik Ebner (links) beim Heimsieg gegen die Rimpar Wölfe zeigt. Foto: Noah Wedel - © Noah Wedel

Seit Sonntag bereitet sich der heimische Tabellendritte auf die heutige Aufgabe beim Kellerkind vor, die – das weiß man aus leidvoller Erfahrung – schnell zur Stolperfalle werden kann. „Vorige Saison haben wir gegen Ferndorf vier Punkte liegen gelassen, mit denen wir schon jetzt 1. Liga spielen würden“, unterstreicht Kurtagic.

Sein Team tut also gut daran, die als 16. im Abstiegskampf befindlichen Ferndorfer nicht zu unterschätzen. „Die Gefahr sehe ich bei uns aber auch nicht. Dafür sind die Jungs zu lange dabei“, sagt Kurtagic, der darauf hofft, dass sein Team heute an den Auftritt gegen Rimpar anknüpfen kann. „Da hatten wir einen guten Ballfluss und eine gute Spielsteuerung und haben die wohl beste Abwehr in dieser Saison gespielt“, so der TuS-Coach zur Sternstunde in der Merkur Arena.

Der Sieg stattet die Handballer mit Rückenwind aus, die Stimmung im Lübbecker Lager ist bestens. Darauf verwies auch Benas Petreikis, als der Rückraumspieler am Montag voller Vorfreude auf die englische Woche mit den Spielen in Ferndorf und beim HSV blickte: „Wir haben nach der langen Winterpause alle Bock auf Handball“, sagte Petreikis, der mit dem TuS als Dritter mit 20:8 Punkten im Aufstiegsrennen in einer guten Ausgangsposition ist. Mit einem Sieg in Ferndorf könnte der TuS den Druck auf Spitzenreiter Hamburg vor dem Duell am Samstag erhöhen. Petreikis weiß aber, dass es schon heute schwer werden kann: „Mit dem EHV Aue habe ich in Ferndorf einmal deutlich gewonnen, aber auch einmal hoch verloren“, weiß er die Aufgabe trotz der eigenen Favoritenrolle richtig einzuordnen. Auch den Sieg gegen Rimpar habe man in der Mannschaft nicht zu hoch gehängt. „Wir waren sehr zufrieden mit der Leistung, aber es war nur ein Spiel.“ Die gute Form führt Petreikis auf die Wintervorbereitung zurück. „Wir haben 25 Tage lang intensiv trainieren können.“

Emir Kurtagic richtet seine volle Konzentration auf die heutige Aufgabe, mit dem folgenden Spiel in Hamburg habe er sich bislang nicht beschäftigt. „Ich bin kein Freund davon, zu weit nach vorne zu schauen. Die Aufgabe in Ferndorf hat es in sich. Sie können uns gefährlich werden, haben nichts zu verlieren.“

Überschattet wird das Spiel von einem erneuten auffälligen Corona-Test beim TuS . „Es handelt sich um den selben Spieler wie letzte Woche. Er war Freitag nach dem Spiel gegen Rimpar wie alle anderen im Team negativ getestet worden“, sagte Lübbeckes Sportlicher Leiter Rolf Hermann. Am Montag schlug der Test dann aber wieder an. Ein weiterer Test soll nun Klarheit bringen. Dem Abschlusstraining blieb der namentlich nicht genannte Spieler gestern fern. Die Aufregung hielt sich in Grenzen. Grund: Das Gesundheitsamt äußerte keine Bedenken, da der Spieler bereits eine Corona-Erkrankung hinter sich hat und der CT-Wert auf eine geringe Viruslast hinweist.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Handball