Vor dem Duell der Aufsteiger in Lübbecke spricht Coach Kurtagic auch über Corona Alexander Grohmann Lübbecke. In der Merkur Arena kommt es heute Abend zum Treffen der Aufsteiger. Im vom TuS N-Lübbecke wegen der Anwurfzeit unter der Woche als „After-Work-Spiel“ titulierten Match gegen den HSV Hamburg (19.05 Uhr) gilt für die heimischen Bundesliga-Handballer aber mitnichten „After-Work“: Auf sie wartet gegen den starken HSV reichlich Arbeit. Die Hamburger reisen mit einer für einen Liga-Neuling fast schon sensationellen Startbilanz von 12:10 Punkten an. „Die Ausbeute spricht für sich. Es ist beeindruckend, wie gut sich der HSV in der 1. Liga zurechtgefunden hat. Das muss man anerkennen“, sagt TuS-Coach Emir Kurtagic über die HSV-Truupe.Diese lässt sich nur ansatzweise mit der Mannschaft der Vorsaison vergleichen. „Sie sind auch durch die Neuzugänge nochmal auf einem anderen Niveau“, sagt Kurtagic, der explizit Torhüter Johannes Bitter hervorhebt: „Er hat in dieser Saison schon einige Male überragend gehalten.“ Nach einer Hinspiel-Schlappe erkämpften sich die Lübbecker in der Zweitliga-Saison beim Wiedersehen in Hamburg in einem packenden Duell einen Punkt. Am Ende stiegen beide Teams auf.Der TuS hinkt bislang im Vergleich der Aufsteiger noch etwas hinterher. „Jede Mannschaft hat ihren eigenen Weg“, sagt Kurtagic, fügt aber mit Blick auf das eigene Punktekonto (6:16 Punkte) lobend an: „Für mich ist es erstaunlich, welchen Eindruck beide Teams bislang hinterlassen.“ Im Lübbecker Kader fehlt heute Florian Baumgärtner verletzt, ob es schon zum Comeback von Tin Kontrec kommt, ist fraglich.Nach der corona-bedingten Absage des Sonntagsspiels in Magdeburg mahnt der Coach angesichts der explodierender Infektionszahlen zur Wachsamkeit: „Wir müssen wie vor einem Jahr wieder unsere eigene Blase schaffen. Wir haben die Jungs daran erinnert, dass die Pandemie nicht vorbei ist. Niemand ist hundertprozentig geschützt. Jeder kann aber auf sich aufpassen, Hände waschen, Maske tragen, Kontakte beschränken.“

Vor dem Duell der Aufsteiger in Lübbecke spricht Coach Kurtagic auch über Corona

TuS N-Lübbeckes Trainer Emir Kurtagic zeigt es an: Die Infektionszahlen steigen ungebremst. Foto: Oliver Krato

Lübbecke. In der Merkur Arena kommt es heute Abend zum Treffen der Aufsteiger. Im vom TuS N-Lübbecke wegen der Anwurfzeit unter der Woche als „After-Work-Spiel“ titulierten Match gegen den HSV Hamburg (19.05 Uhr) gilt für die heimischen Bundesliga-Handballer aber mitnichten „After-Work“: Auf sie wartet gegen den starken HSV reichlich Arbeit.

Die Hamburger reisen mit einer für einen Liga-Neuling fast schon sensationellen Startbilanz von 12:10 Punkten an. „Die Ausbeute spricht für sich. Es ist beeindruckend, wie gut sich der HSV in der 1. Liga zurechtgefunden hat. Das muss man anerkennen“, sagt TuS-Coach Emir Kurtagic über die HSV-Truupe.

Diese lässt sich nur ansatzweise mit der Mannschaft der Vorsaison vergleichen. „Sie sind auch durch die Neuzugänge nochmal auf einem anderen Niveau“, sagt Kurtagic, der explizit Torhüter Johannes Bitter hervorhebt: „Er hat in dieser Saison schon einige Male überragend gehalten.“ Nach einer Hinspiel-Schlappe erkämpften sich die Lübbecker in der Zweitliga-Saison beim Wiedersehen in Hamburg in einem packenden Duell einen Punkt. Am Ende stiegen beide Teams auf.

Der TuS hinkt bislang im Vergleich der Aufsteiger noch etwas hinterher. „Jede Mannschaft hat ihren eigenen Weg“, sagt Kurtagic, fügt aber mit Blick auf das eigene Punktekonto (6:16 Punkte) lobend an: „Für mich ist es erstaunlich, welchen Eindruck beide Teams bislang hinterlassen.“ Im Lübbecker Kader fehlt heute Florian Baumgärtner verletzt, ob es schon zum Comeback von Tin Kontrec kommt, ist fraglich.

Nach der corona-bedingten Absage des Sonntagsspiels in Magdeburg mahnt der Coach angesichts der explodierender Infektionszahlen zur Wachsamkeit: „Wir müssen wie vor einem Jahr wieder unsere eigene Blase schaffen. Wir haben die Jungs daran erinnert, dass die Pandemie nicht vorbei ist. Niemand ist hundertprozentig geschützt. Jeder kann aber auf sich aufpassen, Hände waschen, Maske tragen, Kontakte beschränken.“

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