Verbandsliga-Spieler Marvin Meinking setzt Schlusspunkt für Lübbecke im Pokalduell gegen Magdeburg Lars Krückemeyer Lübbecke. Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen. Spielte da wirklich der vom Verletzungspech gebeutelte TuS N-Lübbecke gegen den Bundesliga-Tabellenführer SC Magdeburg? Der krasse Außenseiter hielt im DHB-Pokalspiel in der ersten Halbzeit richtig gut mit und legte mehrfach die Führung vor. Am Ende aber zog der SCM unbeeindruckt und ohne zu glänzen mit 30:23 (14:12) in die 3. Runde ein. Dabei war der Rückstand zur Halbzeit sogar unnötig, doch bei besten Gelegenheiten verzweifelten die Lübbecker an SCM-Torwart Jannick Green. Vor allem Rechtsaußen Peter Strosack raubte er die Nerven, parierte bei drei freien Würfen und einem Siebenmeter, Tom Skroblien vergab zwei Siebenmeter gegen Green. Aber auch Aljosa Rezar im TuS-Tor hatte einen guten Tag erwischt und wehrte unter anderem zwei Strafwürfe ab. Lübbeckes Trainer Emir Kurtagic verzichtete zunächst auf einen Linkshänder im rechten Rückraum. Luka Mrakovcic übernahm diesen Part, erst in der zweiten Hälfte kam Marvin Mundus. Bitter angesichts der dünnen Personaldecke, dass mit Leos Petrovsky ein wichtiger Abwehrspieler schon nach 25 Minuten die zweite Zeitstrafe kassierte. Ganz verzichten musste Kurtagic neben den bekannten Ausfällen auch auf Jan Erik Speckmann, dessen Bänderverletzung am Fuß wieder Probleme bereitet. Nach dem Wechsel tat sich der TuS von Minute zu Minute schwerer, überhaupt zum Abschluss zu kommen. Der SCM, 48 Stunden zuvor noch im EHF-Pokal in Slowenien im Einsatz, spielte nun seine individuelle Klasse aus. Profiteure des Lübbecker Verletzungspechs waren zwei junge Talente vom Kooperationspartner Lit 1912. In den letzten fünf Minuten durften Finn Gernus und Marvin Meinking ran. Verbandsliga-Spieler Meinking erzielte prompt den letzten Treffer zum 23:30. DHB-Pokal, 2. Runde TuS N-Lübbecke – SC Magdeburg 23:30 (12:14) TuS N-Lübbecke: Rezar, Asheim (ab 48.) – Heiny 2, Petreikis 2, Strosack 1, Mundus, Dräger 1, Mrakovcic 2, Spohn 4, Nissen 1, Petrovsky 1, Skroblien 8/1, Meinking 1, Gernus. SC Magdeburg: Green, Mi. Jensen (ab 51.)– Chrapkowski 2, Kristjansson 1, Pettersson 2, Magnusson 4/1, Hornke 2/2, Weber 4, Gullerud 1, Mertens 6, O‘Sullivan, Bezjak 2, Smits 4, Damgaard, Preuss 1, Ma. Jensen 1. Schiedsrichter: Baumgart/Wild.. Siebenmeter: 4/1 (Skroblien scheitert zweimal und Strosack scheitern an Green) – 3/2 (Magnusson scheitert zweimal an Rezar). Zuschauer: 536. ZUM THEMA: Achtelfinale wird heute ausgelost Am Donnerstag zog der SC Magdeburg im Nachholspiel der 2. Runde beim TuS N-Lübbecke als letzter Klub ins Achtelfinale des DHB-Pokalwettbewerbs ein. Heute bereits folgt die Auslosung der Runde der besten 16 Teams um 11 Uhr in der Geschäftsstelle der Handball-Bundesliga GmbH (HBL) in Köln. 13 Erstligisten, darunter auch Titelverteidiger TBV Lemgo Lippe und Liga-Schlusslicht GWD Minden, und drei Teams aus der 2. Handball-Bundesliga spielen am 14. und 15. Dezember um den Einzug ins Viertelfinale, das am 5. und 6. Februar 2022 ausgespielt werden soll. Ziel aller Klubs ist das Final Four am 23. und 24. April.

Verbandsliga-Spieler Marvin Meinking setzt Schlusspunkt für Lübbecke im Pokalduell gegen Magdeburg

Linkshänder Marvin Meinking vom Kooperationspartner Lit 1912 profitierte vom Lübbecker Verletzungspech. Der Verbandsliga-Spieler von Lit III kam zu seiner Premiere im Profiteam – und zu seinem ersten Tor. Foto: Oliver Krato

Lübbecke. Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen. Spielte da wirklich der vom Verletzungspech gebeutelte TuS N-Lübbecke gegen den Bundesliga-Tabellenführer SC Magdeburg? Der krasse Außenseiter hielt im DHB-Pokalspiel in der ersten Halbzeit richtig gut mit und legte mehrfach die Führung vor. Am Ende aber zog der SCM unbeeindruckt und ohne zu glänzen mit 30:23 (14:12) in die 3. Runde ein.

Dabei war der Rückstand zur Halbzeit sogar unnötig, doch bei besten Gelegenheiten verzweifelten die Lübbecker an SCM-Torwart Jannick Green. Vor allem Rechtsaußen Peter Strosack raubte er die Nerven, parierte bei drei freien Würfen und einem Siebenmeter, Tom Skroblien vergab zwei Siebenmeter gegen Green. Aber auch Aljosa Rezar im TuS-Tor hatte einen guten Tag erwischt und wehrte unter anderem zwei Strafwürfe ab.

Lübbeckes Trainer Emir Kurtagic verzichtete zunächst auf einen Linkshänder im rechten Rückraum. Luka Mrakovcic übernahm diesen Part, erst in der zweiten Hälfte kam Marvin Mundus. Bitter angesichts der dünnen Personaldecke, dass mit Leos Petrovsky ein wichtiger Abwehrspieler schon nach 25 Minuten die zweite Zeitstrafe kassierte. Ganz verzichten musste Kurtagic neben den bekannten Ausfällen auch auf Jan Erik Speckmann, dessen Bänderverletzung am Fuß wieder Probleme bereitet.

Nach dem Wechsel tat sich der TuS von Minute zu Minute schwerer, überhaupt zum Abschluss zu kommen. Der SCM, 48 Stunden zuvor noch im EHF-Pokal in Slowenien im Einsatz, spielte nun seine individuelle Klasse aus.

Profiteure des Lübbecker Verletzungspechs waren zwei junge Talente vom Kooperationspartner Lit 1912. In den letzten fünf Minuten durften Finn Gernus und Marvin Meinking ran. Verbandsliga-Spieler Meinking erzielte prompt den letzten Treffer zum 23:30.

DHB-Pokal, 2. Runde

TuS N-Lübbecke – SC Magdeburg 23:30 (12:14)

TuS N-Lübbecke: Rezar, Asheim (ab 48.) – Heiny 2, Petreikis 2, Strosack 1, Mundus, Dräger 1, Mrakovcic 2, Spohn 4, Nissen 1, Petrovsky 1, Skroblien 8/1, Meinking 1, Gernus.

SC Magdeburg: Green, Mi. Jensen (ab 51.)– Chrapkowski 2, Kristjansson 1, Pettersson 2, Magnusson 4/1, Hornke 2/2, Weber 4, Gullerud 1, Mertens 6, O‘Sullivan, Bezjak 2, Smits 4, Damgaard, Preuss 1, Ma. Jensen 1.

Schiedsrichter: Baumgart/Wild..

Siebenmeter: 4/1 (Skroblien scheitert zweimal und Strosack scheitern an Green) – 3/2 (Magnusson scheitert zweimal an Rezar).

Zuschauer: 536.

ZUM THEMA: Achtelfinale wird heute ausgelost

Am Donnerstag zog der SC Magdeburg im Nachholspiel der 2. Runde beim TuS N-Lübbecke als letzter Klub ins Achtelfinale des DHB-Pokalwettbewerbs ein. Heute bereits folgt die Auslosung der Runde der besten 16 Teams um 11 Uhr in der Geschäftsstelle der Handball-Bundesliga GmbH (HBL) in Köln. 13 Erstligisten, darunter auch Titelverteidiger TBV Lemgo Lippe und Liga-Schlusslicht GWD Minden, und drei Teams aus der 2. Handball-Bundesliga spielen am 14. und 15. Dezember um den Einzug ins Viertelfinale, das am 5. und 6. Februar 2022 ausgespielt werden soll. Ziel aller Klubs ist das Final Four am 23. und 24. April.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Handball