Überraschende Wende: Pascal Vette sagt der HSG Porta wieder ab Jörg Wehling Porta Westfalica. Handball-Verbandsligist HSG Porta muss sich für die kommende Saison erneut auf Trainersuche begeben. Pascal Vette, vor knapp zwei Wochen vorgestellter neuer Coach, machte einen Rückzieher und sagte dem Verein kurz wieder ab. Der Grund sind unterschiedliche Voraussetzungen bei der Trainings- und Kaderplanung für die kommende Spielzeit. „Das ist mir schon etwas unangenehm, weil ich eigentlich zu meinen Zusagen stehe. Aber in den bisherigen Gesprächen mit den Spielern aus dem aktuellen Kader ist herausgekommen, dass viele aus beruflichen Gründen nur einmal die Woche zum Training kommen können. Das ist gemessen an den Ansprüchen auch aus dem Verein heraus sehr wenig“, sagt Vette. „In der Tat haben wir einige Dinge noch nicht angesprochen. Dazu gehörte auch die Trainingssituation im Kader. Diesen Schuh muss ich mir auch anziehen“, übt André Donnecker, Abteilungsleiter Handball bei der HSG Porta, Selbstkritik. Auch bei der Kaderplanung war Vette von anderen Voraussetzungen ausgegangen. Nach seinem Kenntnisstand sollte er Gespräche mit drei bis vier externen Zugängen führen. „Das wäre für mich auch kein Problem gewesen. Doch es sind deutlich mehr Spieler, die man hätte holen müssen. Das ist aber eher die Aufgabe eines sportlichen Leiters. Ich wollte hier aber nur als Trainer arbeiten“, sagt Vette. Erste Termine mit potenziellen Zugängen hatte er bereits vereinbart.Trainersuche und Kader-Planung sind nun die vordringlichen Aufgaben von André Donnecker. „Wir sind bereits in guten Gesprächen mit einem Trainer, der hier aus dem Mühlenkreis kommt.“ Er macht allerdings klar, dass eine Entscheidung erst am Jahresanfang fallen wird.Ähnlich sieht es bei der Suche nach Verstärkungen aus. Auch hier ist Donnecker bereits aktiv, kann aber noch keinen Vollzug vermelden. Aktuell hat der HSG-Abteilungsleiter nunmehr neun Zusagen für die kommende Saison. Den Verein definitiv verlassen wird hingegen Tim Held. Er wird mit dem Oberligisten VfL Mennighüffen in Verbindung gebracht.

Überraschende Wende: Pascal Vette sagt der HSG Porta wieder ab

Trainer Pascal Vette © Jörg Wehling

Porta Westfalica. Handball-Verbandsligist HSG Porta muss sich für die kommende Saison erneut auf Trainersuche begeben. Pascal Vette, vor knapp zwei Wochen vorgestellter neuer Coach, machte einen Rückzieher und sagte dem Verein kurz wieder ab. Der Grund sind unterschiedliche Voraussetzungen bei der Trainings- und Kaderplanung für die kommende Spielzeit.

„Das ist mir schon etwas unangenehm, weil ich eigentlich zu meinen Zusagen stehe. Aber in den bisherigen Gesprächen mit den Spielern aus dem aktuellen Kader ist herausgekommen, dass viele aus beruflichen Gründen nur einmal die Woche zum Training kommen können. Das ist gemessen an den Ansprüchen auch aus dem Verein heraus sehr wenig“, sagt Vette.

„In der Tat haben wir einige Dinge noch nicht angesprochen. Dazu gehörte auch die Trainingssituation im Kader. Diesen Schuh muss ich mir auch anziehen“, übt André Donnecker, Abteilungsleiter Handball bei der HSG Porta, Selbstkritik.

Auch bei der Kaderplanung war Vette von anderen Voraussetzungen ausgegangen. Nach seinem Kenntnisstand sollte er Gespräche mit drei bis vier externen Zugängen führen. „Das wäre für mich auch kein Problem gewesen. Doch es sind deutlich mehr Spieler, die man hätte holen müssen. Das ist aber eher die Aufgabe eines sportlichen Leiters. Ich wollte hier aber nur als Trainer arbeiten“, sagt Vette. Erste Termine mit potenziellen Zugängen hatte er bereits vereinbart.

Trainersuche und Kader-Planung sind nun die vordringlichen Aufgaben von André Donnecker. „Wir sind bereits in guten Gesprächen mit einem Trainer, der hier aus dem Mühlenkreis kommt.“ Er macht allerdings klar, dass eine Entscheidung erst am Jahresanfang fallen wird.

Ähnlich sieht es bei der Suche nach Verstärkungen aus. Auch hier ist Donnecker bereits aktiv, kann aber noch keinen Vollzug vermelden. Aktuell hat der HSG-Abteilungsleiter nunmehr neun Zusagen für die kommende Saison. Den Verein definitiv verlassen wird hingegen Tim Held. Er wird mit dem Oberligisten VfL Mennighüffen in Verbindung gebracht.

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