TuS entscheidet Aufsteiger-Duell für sich Astrid Plaßhenrich Lübbecke. Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke hat einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht: Das Team von Trainer Emir Kurtagic spielte sich nach einer über weite Strecken ausgeglichenen ersten Halbzeit nach der Pause zeitweise in einen Rausch und gewann das Aufsteigerduell gegen den HSV Hamburg verdient mit 29:27 (13:11). "Das waren super wichtige Punkte, aber wir dürfen keinen Tag die Füße hochlegen", sagte Lübbeckes Lutz Heiny ins Fernsehmikrofon.Es war erneut ein leidenschaftlicher Auftritt der Lübbecker. Und der Grundstein für den vierten Saisonsieg lag wieder einmal in einer konsequenten Abwehrarbeit, mit der der TuS die Hamburger über die gesamte Spielzeit zu Fehlern und Ungenauigkeiten zwangen. So erwischten die Lübbecker auch den besseren Start. Luka Mrakovcic und Benas Petreikis brachte die Gastgeber mit 2:0 in Front. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Mannschaften etliche Chancen ausließen. Die Lübbecker präsentierten sich sehr stabil und ließen sich auch nach kleineren Schwächephasen nicht aus ihrem Konzept bringen. Als Tobias Schimmelbauer für die Hamburger zum 6:6 ausgeglichen hatte, antwortete der TuS mit einem 3:0-Lauf - Tom Skroblien erzielte das 9:6 (18.). Zwar kamen die Gäste aus der Hansestadt danach wieder besser ins Spiel, und die Lübbecker verfielen grundlos in Hektik, aber mehr als zu einem 10:10 nach einem Treffer von Casper Mortensen sollte für die Hamburger nicht herausspringen (24.)."Bleibt cool", gab TuS-Trainer Emir Kurtagic seinen Männern mit auf den Weg in die Schlussphase der ersten Halbzeit. Und die nahmen ihren Coach beim Wort. Nach einem Treffer von Leos Petrovsky ging es mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause (13:11). Danach brannten die Lübbecker ein Handballfest ab, auch wenn Hamburgs Mortensen das erste Tor des zweiten Durchgangs gelang. Von einem 14:13 löste sich der TuS auf 18:13, nachdem Marten Franke getroffen hatte. Die Leihgabe des Drittligisten Lit 1912 II war es auch, der mit seinem Treffer den Acht-Tore-Vorsprung herstellte (42.). Das Lübbecker Angriffsspiel war in dieser Phase wie aus einem Guss. Trotzdem sollte es noch einmal eng werden - der TuS musste tatsächlich noch einmal zittern. Hamburgs Coach Torsten Jansen setzte in der Schlussphase konsequent auf den siebten Feldspieler - und die Hanseaten näherten sich an, die Führung schmolz auf zwei Tore. Leif Tissier traf in Unterzahl zum 25:27 (58.) und Mortensen zum 26:28 (59.). Doch Lutz Heiny fand die richtige Antwort und traf 74 Sekunden vor Spielende zum 29:26. Das sollte den Lübbeckern reichen.TuS N-Lübbecke: Rezar, Asheim (ab 31.) – Heiny 4, Petreikis 3, Strosack 5, Mundus, Dräger, Kontrec 1, Mrakovcic 4, Spohn 1, Nissen, Speckmann, Petrovsky 2, Skroblien 6/3, Franke 3. HSV Hamburg: Bitter, Vortmann (ab 42.) – Schimmelbauer 3, Mortensen 8/3, Tissier 5, Späth, Weller 4/2, Ossenkorp, Gertges, Andersen, Bauer 2, Forstbauer 3, Wullenweber, Bergmann 1, Theilinger, Valiullin 1. Siebenmeter: 3/3 – 6/5 (Mortensen scheitert an Asheim). Zeitstrafen: 5 (2x Kontrec, Dräger, Petrovsky, Nissen) – 4 (Valiullin, Wullenweber, Weller, Späth). Schiedsrichter: Hurst/Krag (Berlin/Frankfurt). Zuschauer: 1072. Torfolge: 2:0, 2:2, 4:2, 4:4, 5:5, 5:5, 6:5, 6:6, 9:6, 9:7, 10:7, 10:10, 11:10, 11:11, 13:11 – 13:12, 14:12, 14:13, 18:13, 18:14, 22:14, 22:16, 23:16, 23:17, 24:18, 24:19, 25:19, 25:20, 26:20, 26:23, 27:23, 27:25, 28:25, 28:26, 29:26.

TuS entscheidet Aufsteiger-Duell für sich

Lübbeckes Benas Petreikis (Mitte) wird von den Hamburgern Niklas Weller (links) und Nicolai Theilinger gestoppt. © Oliver Krato

Lübbecke. Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke hat einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht: Das Team von Trainer Emir Kurtagic spielte sich nach einer über weite Strecken ausgeglichenen ersten Halbzeit nach der Pause zeitweise in einen Rausch und gewann das Aufsteigerduell gegen den HSV Hamburg verdient mit 29:27 (13:11). "Das waren super wichtige Punkte, aber wir dürfen keinen Tag die Füße hochlegen", sagte Lübbeckes Lutz Heiny ins Fernsehmikrofon.

Es war erneut ein leidenschaftlicher Auftritt der Lübbecker. Und der Grundstein für den vierten Saisonsieg lag wieder einmal in einer konsequenten Abwehrarbeit, mit der der TuS die Hamburger über die gesamte Spielzeit zu Fehlern und Ungenauigkeiten zwangen. So erwischten die Lübbecker auch den besseren Start. Luka Mrakovcic und Benas Petreikis brachte die Gastgeber mit 2:0 in Front. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Mannschaften etliche Chancen ausließen.

Die Lübbecker präsentierten sich sehr stabil und ließen sich auch nach kleineren Schwächephasen nicht aus ihrem Konzept bringen. Als Tobias Schimmelbauer für die Hamburger zum 6:6 ausgeglichen hatte, antwortete der TuS mit einem 3:0-Lauf - Tom Skroblien erzielte das 9:6 (18.). Zwar kamen die Gäste aus der Hansestadt danach wieder besser ins Spiel, und die Lübbecker verfielen grundlos in Hektik, aber mehr als zu einem 10:10 nach einem Treffer von Casper Mortensen sollte für die Hamburger nicht herausspringen (24.).

"Bleibt cool", gab TuS-Trainer Emir Kurtagic seinen Männern mit auf den Weg in die Schlussphase der ersten Halbzeit. Und die nahmen ihren Coach beim Wort. Nach einem Treffer von Leos Petrovsky ging es mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause (13:11).

Danach brannten die Lübbecker ein Handballfest ab, auch wenn Hamburgs Mortensen das erste Tor des zweiten Durchgangs gelang. Von einem 14:13 löste sich der TuS auf 18:13, nachdem Marten Franke getroffen hatte. Die Leihgabe des Drittligisten Lit 1912 II war es auch, der mit seinem Treffer den Acht-Tore-Vorsprung herstellte (42.). Das Lübbecker Angriffsspiel war in dieser Phase wie aus einem Guss.

Trotzdem sollte es noch einmal eng werden - der TuS musste tatsächlich noch einmal zittern. Hamburgs Coach Torsten Jansen setzte in der Schlussphase konsequent auf den siebten Feldspieler - und die Hanseaten näherten sich an, die Führung schmolz auf zwei Tore. Leif Tissier traf in Unterzahl zum 25:27 (58.) und Mortensen zum 26:28 (59.). Doch Lutz Heiny fand die richtige Antwort und traf 74 Sekunden vor Spielende zum 29:26. Das sollte den Lübbeckern reichen.

TuS N-Lübbecke: Rezar, Asheim (ab 31.) – Heiny 4, Petreikis 3, Strosack 5, Mundus, Dräger, Kontrec 1, Mrakovcic 4, Spohn 1, Nissen, Speckmann, Petrovsky 2, Skroblien 6/3, Franke 3.

HSV Hamburg: Bitter, Vortmann (ab 42.) – Schimmelbauer 3, Mortensen 8/3, Tissier 5, Späth, Weller 4/2, Ossenkorp, Gertges, Andersen, Bauer 2, Forstbauer 3, Wullenweber, Bergmann 1, Theilinger, Valiullin 1.

Siebenmeter: 3/3 – 6/5 (Mortensen scheitert an Asheim).

Zeitstrafen: 5 (2x Kontrec, Dräger, Petrovsky, Nissen) – 4 (Valiullin, Wullenweber, Weller, Späth).

Schiedsrichter: Hurst/Krag (Berlin/Frankfurt).

Zuschauer: 1072.

Torfolge: 2:0, 2:2, 4:2, 4:4, 5:5, 5:5, 6:5, 6:6, 9:6, 9:7, 10:7, 10:10, 11:10, 11:11, 13:11 – 13:12, 14:12, 14:13, 18:13, 18:14, 22:14, 22:16, 23:16, 23:17, 24:18, 24:19, 25:19, 25:20, 26:20, 26:23, 27:23, 27:25, 28:25, 28:26, 29:26.

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