TuS N-Lübbeckes Marvin Meinking genießt sein erstes Profitor Lars Krückemeyer Lübbecke. Normalerweise wirft er seine Tore in der Verbandsliga für Lit 1912 III. Doch als Marvin Meinking am Donnerstagmorgen den Anruf vom Sportlichen Leiter Rolf Hermann erhielt, war klar: „Jetzt wird‘s ernst!“ Denn auf einmal stand der 20-Jährige im Profikader des TuS N-Lübbecke für das Pokalspiel gegen den SC Magdeburg. Tatsächlich bekam der Linkshänder von Trainer Emir Kurtagic in den letzten fünf Minuten seine Chance – und nutzte sie. Mit einem Gegenstoß erzielte er zum 23:30-Endstand sein erstes Tor für den Bundesligisten. Erster Gratulant war sein Nordhemmeraner Teamkollege Finn Gernus, der bei Lit II in der 3. Liga spielt, und ebenfalls einen Kurzeinsatz auf Linksaußen erhielt. „Das kostet eine Kiste Bier“, schmunzelte TuS-Geschäftsführer Torsten Appel über den Treffer.Meinking, der heute in Nettelstedt wieder mit Lit III in der gewohnten Verbandsliga gegen die HSG Spradow spielt, war vom ersten Einsatz bei den Profis überwältigt. „Das war schon geil. Nachdem ich es wusste, war ich den ganzen Tag nicht nervös, eher schon beim Aufwärmen. Und beim Tor habe ich mich nur auf den Wurf konzentriert“, sagte der 20-jährige Rahdener, dessen Zwillingsbruder Torben (spielt bei Lit 1912 IV) auf der Tribüne mitjubelte.Am Sonntag um 16 Uhr wartet in Berlin der nächste Top-Gegner auf den von vielen Verletzungen geplagten TuS. Die ungeschlagenen Füchse belegen Platz zwei und sind saisonübergreifend seit 20 Spielen ungeschlagen. Kurtagic geht trotzdem zuversichtlich ins Spiel: „Wir haben noch 27 Spiele und gehen 27 Mal ’All in’. Wir können mithalten und haben in dieser Saison schon gesehen, wie schnell man eine Chance bekommen kann.“

TuS N-Lübbeckes Marvin Meinking genießt sein erstes Profitor

Im frisch bedruckten Trikot feiert Marvin Meinking (rechts) sein Tor mit Finn Gernus. Foto: Krato © Oliver Krato

Lübbecke. Normalerweise wirft er seine Tore in der Verbandsliga für Lit 1912 III. Doch als Marvin Meinking am Donnerstagmorgen den Anruf vom Sportlichen Leiter Rolf Hermann erhielt, war klar: „Jetzt wird‘s ernst!“ Denn auf einmal stand der 20-Jährige im Profikader des TuS N-Lübbecke für das Pokalspiel gegen den SC Magdeburg.

Tatsächlich bekam der Linkshänder von Trainer Emir Kurtagic in den letzten fünf Minuten seine Chance – und nutzte sie. Mit einem Gegenstoß erzielte er zum 23:30-Endstand sein erstes Tor für den Bundesligisten. Erster Gratulant war sein Nordhemmeraner Teamkollege Finn Gernus, der bei Lit II in der 3. Liga spielt, und ebenfalls einen Kurzeinsatz auf Linksaußen erhielt. „Das kostet eine Kiste Bier“, schmunzelte TuS-Geschäftsführer Torsten Appel über den Treffer.

Meinking, der heute in Nettelstedt wieder mit Lit III in der gewohnten Verbandsliga gegen die HSG Spradow spielt, war vom ersten Einsatz bei den Profis überwältigt. „Das war schon geil. Nachdem ich es wusste, war ich den ganzen Tag nicht nervös, eher schon beim Aufwärmen. Und beim Tor habe ich mich nur auf den Wurf konzentriert“, sagte der 20-jährige Rahdener, dessen Zwillingsbruder Torben (spielt bei Lit 1912 IV) auf der Tribüne mitjubelte.

Am Sonntag um 16 Uhr wartet in Berlin der nächste Top-Gegner auf den von vielen Verletzungen geplagten TuS. Die ungeschlagenen Füchse belegen Platz zwei und sind saisonübergreifend seit 20 Spielen ungeschlagen. Kurtagic geht trotzdem zuversichtlich ins Spiel: „Wir haben noch 27 Spiele und gehen 27 Mal ’All in’. Wir können mithalten und haben in dieser Saison schon gesehen, wie schnell man eine Chance bekommen kann.“

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