TuS N-Lübbecke konzentriert sich auf Wilhelmshaven und geht dann in den Urlaub Ingo Notz Lübbecke. Die Kräfteverhältnisse an der Spitze der 2. Handball-Bundesliga sind vor dem letzten Spieltag des Jahres geklärt: Der HSV Hamburg führt die Tabelle vor dem VfL Gummersbach an. Dahinter steht der TuS N-Lübbecke, der morgen mit einem Sieg im Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV Rang drei verteidigen will. Nach der dritten Saisonniederlage nach rund einem Drittel der Saison ist die absolute Spitze der Liga für den TuS aus eigener Kraft aktuell nicht zu erreichen. Das steht nach der 24:27-Niederlage im Spitzenspiel in Gummersbach fest. Aber: Es sind noch – sofern es die Pandemie zulässt – Zweidrittel zu gehen. Trotz der immensen Belastung der vergangenen Wochen sei die Niederlage nicht auf fehlende Kräfte zurückzuführen, meint TuS-Trainer Emir Kurtagic: „Wir hatten kleinere Konzentrationsschwächen, die bei unserem Pensum aber auch normal sind. Uns sind in Summe aber viel zu viele Fehler unterlaufen. Trotzdem können wir auch etwas Positives aus der Niederlage ziehen: Denn trotz des Rückstands, trotz aller psychologisch schwierigen Phasen, haben wir nie aufgegeben und weiter gekämpft.“ Der VfL sei abgeklärter gewesen und habe ein paar Fehler weniger gemacht. Der Fokus liegt nun aber auf dem Wilhelmshaven-Spiel und den dabei zu vergebenen zwei Punkten. Danach locken zehn Tage Urlaub. „Ich glaube nicht, dass viele jetzt das Land verlassen werden. Es geht eher um die Regeneration und aktive Erholung. Dann haben wir drei Wochen Zeit, um uns auf das nächste Spiel vorzubereiten“, sagt Kurtagic. Immerhin: Trotz des Mammutprogramms der vergangenen Wochen blieb der TuS von größeren Verletzungen verschont. Acht Spiele waren es im Dezember, von Februar bis Juni stehen weitere 23 Spiele an. Anders als seine stark belasteten Spieler benötige Kurtagic selbst keine Pause: „Ich hatte ja eine sehr lange Pause von März bis Juli. Ich fühle mich fit, werde zwei, drei Tage mit meiner Frau genießen und mich dann auf die Vorbereitung freuen. Es werden bei mir auch keine zehn Tage ohne Handball werden. Bei mir steht ein verstärktes Videostudium an.“ Mit den Erkenntnissen startet Kurtagic dann in die Vorbereitung im Januar, in der der TuS die Grundlagen für eine erfolgreiche Vollgas-Aufholjagd nach der WM-Pause legen will. Aber vorher geht es erst einmal noch gegen Wilhelmshaven. Darauf liegt der Fokus.

TuS N-Lübbecke konzentriert sich auf Wilhelmshaven und geht dann in den Urlaub

Alexej Demerza, erst vor dem Spiel gegen den TuS von GWD II nach Emsdetten ausgeliehen, setzt sich hier gegen Lübbeckes Leos Petrovsky durch. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Lübbecke. Die Kräfteverhältnisse an der Spitze der 2. Handball-Bundesliga sind vor dem letzten Spieltag des Jahres geklärt: Der HSV Hamburg führt die Tabelle vor dem VfL Gummersbach an. Dahinter steht der TuS N-Lübbecke, der morgen mit einem Sieg im Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV Rang drei verteidigen will.

Nach der dritten Saisonniederlage nach rund einem Drittel der Saison ist die absolute Spitze der Liga für den TuS aus eigener Kraft aktuell nicht zu erreichen. Das steht nach der 24:27-Niederlage im Spitzenspiel in Gummersbach fest. Aber: Es sind noch – sofern es die Pandemie zulässt – Zweidrittel zu gehen.

Trotz der immensen Belastung der vergangenen Wochen sei die Niederlage nicht auf fehlende Kräfte zurückzuführen, meint TuS-Trainer Emir Kurtagic: „Wir hatten kleinere Konzentrationsschwächen, die bei unserem Pensum aber auch normal sind. Uns sind in Summe aber viel zu viele Fehler unterlaufen. Trotzdem können wir auch etwas Positives aus der Niederlage ziehen: Denn trotz des Rückstands, trotz aller psychologisch schwierigen Phasen, haben wir nie aufgegeben und weiter gekämpft.“ Der VfL sei abgeklärter gewesen und habe ein paar Fehler weniger gemacht. Der Fokus liegt nun aber auf dem Wilhelmshaven-Spiel und den dabei zu vergebenen zwei Punkten.

Danach locken zehn Tage Urlaub. „Ich glaube nicht, dass viele jetzt das Land verlassen werden. Es geht eher um die Regeneration und aktive Erholung. Dann haben wir drei Wochen Zeit, um uns auf das nächste Spiel vorzubereiten“, sagt Kurtagic.

Immerhin: Trotz des Mammutprogramms der vergangenen Wochen blieb der TuS von größeren Verletzungen verschont. Acht Spiele waren es im Dezember, von Februar bis Juni stehen weitere 23 Spiele an. Anders als seine stark belasteten Spieler benötige Kurtagic selbst keine Pause: „Ich hatte ja eine sehr lange Pause von März bis Juli. Ich fühle mich fit, werde zwei, drei Tage mit meiner Frau genießen und mich dann auf die Vorbereitung freuen. Es werden bei mir auch keine zehn Tage ohne Handball werden. Bei mir steht ein verstärktes Videostudium an.“ Mit den Erkenntnissen startet Kurtagic dann in die Vorbereitung im Januar, in der der TuS die Grundlagen für eine erfolgreiche Vollgas-Aufholjagd nach der WM-Pause legen will. Aber vorher geht es erst einmal noch gegen Wilhelmshaven. Darauf liegt der Fokus.

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