Tempo, Taktik, guter Torwart: Die Zutaten stimmen beim Bundesliga-Heimsieg der JSG-A-Jungen Marcus Riechmann Nettelstedt. Die Handball-A-Jungen der JSG Lit 1912 segeln weiter mit Rückenwind. Gestern Abend gewannen sie auch das dritte Spiel der Bundesliga-Vorrunde. In der Sporthalle Nettelstedt feierte das Team um Trainer Niels Pfannenschmidt mit knapp 100 Zuschauern einen 24:20 (12:12)-Sieg gegen Eintracht Hildesheim. Das attraktive Jugendspiel war taktisch anspruchsvoll, berichtete Pfannenschmidt: „Wir hatten in der Vorbereitung zweimal gegen Hildesheim verloren. Deshalb mussten wir uns etwas einfallen lassen.“ Mit einer 5:1-Abwehr, verschoben auf den starken Hildesheimer Rückraumlinken Karol Chmielewski, setzten die Lit-Boys den Gästen zu. Die Folge der agilen Abwehr waren Ballgewinne und Kontertore. Als die JSG von 16:15 auf 20:16 erhöhte, setzten die Gäste auf den siebten Feldspieler. Doch Lit deckte weiter offensiv, nun allerdings mit dem großgewachsenen Noel Wittemeier als Störenfried. Das funktionierte, auch weil der bärenstarke Torwart Mikkel Wandtke etliche Würfe – darunter zwei Siebenmeter – abwehrte: Von 20:18 lösten die sich die Rothemden auf 22:18. Auch zwei Zeitstrafen in den Schlussminuten verdarben den Erfolg nicht mehr. „Wir haben jetzt 6:0 Punkte. Das ist gut. Jetzt kommt Magdeburg. Da wollen wir mal sehen, was geht“, blickt Pfannenschmidt dem Heimspiel am Samstag um 16.30 Uhr in Nordhemmern gegen den stark eingeschätzten SCM mit kämpferischem Optimismus entgegen. JSG Lit 1912: Wandtke, Wollert – Drees 7/2, Hoff 5, Danker, Wittemeier 2, Pörschke 3, Lindenthal 2, Wiebe, Barthold 1, Borren 1, Tabel, Grüger 3, Diekmann.

Tempo, Taktik, guter Torwart: Die Zutaten stimmen beim Bundesliga-Heimsieg der JSG-A-Jungen

Tempotor zum 22:18: JSG-Linksaußen Ben Grüger überläuft beim Konter den Hildesheimer Torwart. MT-Foto: © Marcus Riechmann

Nettelstedt. Die Handball-A-Jungen der JSG Lit 1912 segeln weiter mit Rückenwind. Gestern Abend gewannen sie auch das dritte Spiel der Bundesliga-Vorrunde. In der Sporthalle Nettelstedt feierte das Team um Trainer Niels Pfannenschmidt mit knapp 100 Zuschauern einen 24:20 (12:12)-Sieg gegen Eintracht Hildesheim.

Das attraktive Jugendspiel war taktisch anspruchsvoll, berichtete Pfannenschmidt: „Wir hatten in der Vorbereitung zweimal gegen Hildesheim verloren. Deshalb mussten wir uns etwas einfallen lassen.“ Mit einer 5:1-Abwehr, verschoben auf den starken Hildesheimer Rückraumlinken Karol Chmielewski, setzten die Lit-Boys den Gästen zu. Die Folge der agilen Abwehr waren Ballgewinne und Kontertore.

Als die JSG von 16:15 auf 20:16 erhöhte, setzten die Gäste auf den siebten Feldspieler. Doch Lit deckte weiter offensiv, nun allerdings mit dem großgewachsenen Noel Wittemeier als Störenfried. Das funktionierte, auch weil der bärenstarke Torwart Mikkel Wandtke etliche Würfe – darunter zwei Siebenmeter – abwehrte: Von 20:18 lösten die sich die Rothemden auf 22:18. Auch zwei Zeitstrafen in den Schlussminuten verdarben den Erfolg nicht mehr.

„Wir haben jetzt 6:0 Punkte. Das ist gut. Jetzt kommt Magdeburg. Da wollen wir mal sehen, was geht“, blickt Pfannenschmidt dem Heimspiel am Samstag um 16.30 Uhr in Nordhemmern gegen den stark eingeschätzten SCM mit kämpferischem Optimismus entgegen.

JSG Lit 1912: Wandtke, Wollert – Drees 7/2, Hoff 5, Danker, Wittemeier 2, Pörschke 3, Lindenthal 2, Wiebe, Barthold 1, Borren 1, Tabel, Grüger 3, Diekmann.

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