Stemmer ist ein gefährliches Pflaster: Erneut kommt der Rettungswagen zu einem Spiel der HSV-Männer Minden (cb/rich). Binnen acht Tagen besiegte Männerhandball-Landesligist HSV Minden-Nord das zweite Topteam hintereinander. Vor einer Woche jubelte die Mannschaft von Trainer Alex Röthemeier bei Eintracht Oberlübbe, nun fegte sie den TuS Wehe aus der Halle und vom zweiten Tabellenplatz. Der sportliche Erfolg gegen Wehe geriet jedoch angesichts der schweren Verletzung von Linksaußen Marick Schmidt in den Hintergrund. Bereits zum dritten Mal in der laufenden Saison kam ein Rettungswagen bei Spielen der HSV-Männer in Stemmer zum Einsatz. HSV Minden-Nord - TuS Wehe 30:19 (16:12). Nach dem frühen 1:5-Rückstand spielte sich der HSV mit dynamischem Tempohandball und starker Abwehrarbeit bis zum 23:15 (43.) in einen Rausch. Dann stockte den rund 130 Zuschauern in Stemmer der Atem. Wehes Thorben Knost foulte bei einem Tempogegenstoß Marick Schmidt. Der knallte mit voller Wucht auf den Boden und wurde von herbeigerufenen Rettungskräften noch lange in der Kabine behandelt. „Am Kopf ist nichts. Aber er hat eine sehr schwere Schulterverletzung“, informierte Röthemeier gestern. Schmidt steht eine monatelange Pause bevor. „Die Schiedsrichter haben ein super Spiel gemacht. In dieser Szene müssen sie aber härter durchgreifen“, äußerte der HSV-Coach und fügte hinzu: „Ich möchte von meinen Spielern solche Fouls auch nicht sehen.“ In der laufenden Saison war es bereits nach der schweren Knieverletzung von Eintracht Oberlübbes Torwart Fynn Telgheder und Sven Eslers Gehirnerschütterung (HSG Petershagen/Lahde) der dritte schwere Vorfall in Stemmer. Tore für HSV Minden-Nord Diehl 10/2, Marick Schmidt 7, Große 3, Zydel 3, Mats Schmidt 3/1, Harting 2, Vieregge 2. TSV Schloß Neuhaus - HSG Petershagen/Lahde 30:26 (16:13).Mit dem Freitagssieg über Schlusslicht Löhne-Obernbeck verließ die HSG die Abstiegsränge. Sonntag in Paderborn kamen keine Punkte hinzu. Nach einem Fehlstart (3:9/15.) kämpften sich die Gäste zum 19:19 (41.) heran, mehr gelang aber nicht„Die Aufholjagd hat zu viel Kraft gekostet“, begründete Routinier Heiko Breuer. HSG-Tore: J. Schäkel 5, Beißner 5, Aumann 5, Prange 4, Breuer 4/3, Conradi 2, Esler 1. HSG Löhne/Obernbeck - Eintracht Oberlübbe 23:27 (12:16).Nach zwei Niederlagen ist die Eintracht wieder in der Spur. Beim Tabellenletzten erspielte sich der Rangzweite nach dem 5:5 (12.) bis zum 10:6 (16.) den entscheidenden Vorteil. „Souverän, aber glanzlos“, sagte Trainer Björn Petereit. Tore für Oberlübbe: Rinne 10/4, Meyer 4, Eikmeyer 4, Wessling 4, Wall 3, Halfbrodt 1.

Stemmer ist ein gefährliches Pflaster: Erneut kommt der Rettungswagen zu einem Spiel der HSV-Männer

Hier nimmt das Unheil seinen Lauf: Der Weher Abwehrspieler Thorben Knost (links) bedrängt HSV-Angreifer Marick Schmidt, der aus vollem Tempo zum Tor springt. Schmidt dreht sich danach in der Luft um die eigene Achse und stürzt auf den Rücken. MT- © Foto: Riechmann

Minden (cb/rich). Binnen acht Tagen besiegte Männerhandball-Landesligist HSV Minden-Nord das zweite Topteam hintereinander. Vor einer Woche jubelte die Mannschaft von Trainer Alex Röthemeier bei Eintracht Oberlübbe, nun fegte sie den TuS Wehe aus der Halle und vom zweiten Tabellenplatz. Der sportliche Erfolg gegen Wehe geriet jedoch angesichts der schweren Verletzung von Linksaußen Marick Schmidt in den Hintergrund. Bereits zum dritten Mal in der laufenden Saison kam ein Rettungswagen bei Spielen der HSV-Männer in Stemmer zum Einsatz.

HSV Minden-Nord - TuS Wehe 30:19 (16:12). Nach dem frühen 1:5-Rückstand spielte sich der HSV mit dynamischem Tempohandball und starker Abwehrarbeit bis zum 23:15 (43.) in einen Rausch. Dann stockte den rund 130 Zuschauern in Stemmer der Atem. Wehes Thorben Knost foulte bei einem Tempogegenstoß Marick Schmidt. Der knallte mit voller Wucht auf den Boden und wurde von herbeigerufenen Rettungskräften noch lange in der Kabine behandelt. „Am Kopf ist nichts. Aber er hat eine sehr schwere Schulterverletzung“, informierte Röthemeier gestern. Schmidt steht eine monatelange Pause bevor. „Die Schiedsrichter haben ein super Spiel gemacht. In dieser Szene müssen sie aber härter durchgreifen“, äußerte der HSV-Coach und fügte hinzu: „Ich möchte von meinen Spielern solche Fouls auch nicht sehen.“ In der laufenden Saison war es bereits nach der schweren Knieverletzung von Eintracht Oberlübbes Torwart Fynn Telgheder und Sven Eslers Gehirnerschütterung (HSG Petershagen/Lahde) der dritte schwere Vorfall in Stemmer. Tore für HSV Minden-Nord Diehl 10/2, Marick Schmidt 7, Große 3, Zydel 3, Mats Schmidt 3/1, Harting 2, Vieregge 2.

TSV Schloß Neuhaus - HSG Petershagen/Lahde 30:26 (16:13).Mit dem Freitagssieg über Schlusslicht Löhne-Obernbeck verließ die HSG die Abstiegsränge. Sonntag in Paderborn kamen keine Punkte hinzu. Nach einem Fehlstart (3:9/15.) kämpften sich die Gäste zum 19:19 (41.) heran, mehr gelang aber nicht„Die Aufholjagd hat zu viel Kraft gekostet“, begründete Routinier Heiko Breuer. HSG-Tore: J. Schäkel 5, Beißner 5, Aumann 5, Prange 4, Breuer 4/3, Conradi 2, Esler 1.

HSG Löhne/Obernbeck - Eintracht Oberlübbe 23:27 (12:16).Nach zwei Niederlagen ist die Eintracht wieder in der Spur. Beim Tabellenletzten erspielte sich der Rangzweite nach dem 5:5 (12.) bis zum 10:6 (16.) den entscheidenden Vorteil. „Souverän, aber glanzlos“, sagte Trainer Björn Petereit. Tore für Oberlübbe: Rinne 10/4, Meyer 4, Eikmeyer 4, Wessling 4, Wall 3, Halfbrodt 1.

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