Spielgemeinschaft Meißen/Röcke ist beendet Minden/Bückeburg (cb). Die Spielgemeinschaft im Frauen- und Nachwuchsbereich zwischen Tuspo Meißen und dem TVE Röcke ist beendet. Im Männerbereich gingen die jeweiligen Handballteams ohnehin eigenständig auf Torejagd. Mit der Trennung bewegen sich die beiden Vereine gegen den Trend. Denn gerade die Vielzahl von Spielgemeinschaften reduziert die Anzahl der gemeldeten Mannschaften seit einigen Jahren enorm. Das veranlasste den Handballkreis Minden-Lübbecke kürzlich zu einer Spielklassenreform in den unteren Ligen (das MT berichtete). Ganz freiwillig ist die Trennung der beiden Vereine nicht, bekennt Harald Pohlmann. „Es gab Meinungsverschiedenheiten. Deswegen hat man einvernehmlich entschieden, wieder getrennte Wege zu gehen. Wir gehen nicht im Groll auseinander“, sagt der 1. Vorsitzender der Meißener. Die sehen sich für die Zukunft gut aufgestellt. „Bei der E-Jugend und den Minis haben wir bis zu 25 Kinder“, sagt Pohlmann. Nachdem die Jugendspielgemeinschaft mit dem Nachbarn aus Bückeburg aufgelöst wurde, wird der Tuspo künftig stärker mit GWD Minden kooperieren. „Wir sind ja ohnehin Nachbarn und trainieren und spielen in der selben Halle“, erklärt Pohlmann. Eine neue Spielgemeinschaft werde es aber nicht geben. Die Kooperation solle zum Beispiel mit gemeinsamen Trainingseinheiten in den jüngeren Jahrgängen gelebt werden. Auch der TVE Röcke beschreitet neue Wege. Unter Jugendkoordinator Steffen Hilgendorf spielten die C-Jungen zuletzt in der Oberliga. Für die kommende Saison hat Röcke fünf Teams von der E- bis zur B-Jugend gemeldet. „Es soll nachhaltig gearbeitet werden und mit kleinen Schritten in die Zukunft gehen“, sagt Manfred Klöpper, selbst noch aktiv in der ersten Männermannschaft.

Spielgemeinschaft Meißen/Röcke ist beendet

"Mit kleinen Schritten in die Zukunft": Röckes Manfred Klöpper. Archivfoto: Bendig

Minden/Bückeburg (cb). Die Spielgemeinschaft im Frauen- und Nachwuchsbereich zwischen Tuspo Meißen und dem TVE Röcke ist beendet. Im Männerbereich gingen die jeweiligen Handballteams ohnehin eigenständig auf Torejagd.

Mit der Trennung bewegen sich die beiden Vereine gegen den Trend. Denn gerade die Vielzahl von Spielgemeinschaften reduziert die Anzahl der gemeldeten Mannschaften seit einigen Jahren enorm. Das veranlasste den Handballkreis Minden-Lübbecke kürzlich zu einer Spielklassenreform in den unteren Ligen (das MT berichtete).

Ganz freiwillig ist die Trennung der beiden Vereine nicht, bekennt Harald Pohlmann. „Es gab Meinungsverschiedenheiten. Deswegen hat man einvernehmlich entschieden, wieder getrennte Wege zu gehen. Wir gehen nicht im Groll auseinander“, sagt der 1. Vorsitzender der Meißener. Die sehen sich für die Zukunft gut aufgestellt. „Bei der E-Jugend und den Minis haben wir bis zu 25 Kinder“, sagt Pohlmann.

Nachdem die Jugendspielgemeinschaft mit dem Nachbarn aus Bückeburg aufgelöst wurde, wird der Tuspo künftig stärker mit GWD Minden kooperieren. „Wir sind ja ohnehin Nachbarn und trainieren und spielen in der selben Halle“, erklärt Pohlmann. Eine neue Spielgemeinschaft werde es aber nicht geben. Die Kooperation solle zum Beispiel mit gemeinsamen Trainingseinheiten in den jüngeren Jahrgängen gelebt werden.

Auch der TVE Röcke beschreitet neue Wege. Unter Jugendkoordinator Steffen Hilgendorf spielten die C-Jungen zuletzt in der Oberliga. Für die kommende Saison hat Röcke fünf Teams von der E- bis zur B-Jugend gemeldet. „Es soll nachhaltig gearbeitet werden und mit kleinen Schritten in die Zukunft gehen“, sagt Manfred Klöpper, selbst noch aktiv in der ersten Männermannschaft.

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