Spielabsage: TuS N-Lübbecke muss erneut pausieren - Corona-Fälle beim EHV Aue Alexander Grohmann Lübbecke. Zu früh gefreut! Aus dem heutigen Heimspiel des TuS N-Lüb­becke gegen den EHV Aue (19.30 Uhr) wird nichts. Die Gäste sagten am Dienstag ihren Besuch im Mühlrenkreis ab. Der Grund: natürlich Corona! „Im Rahmen der regelmäßigen Testungen wurden am Montag mehrere positive Befunde innerhalb der Mannschaft des EHV Aue festgestellt. Über das weitere Vorgehen steht der Verein im engen Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt und der HBL“, teilte derKlub aus dem Erzgebirge mit. Zuvor hatte der EHV die Verantwortlichen des TuS N-Lübbecke informiert. „Wir haben mittags die Nachricht bekommen“, sagteder Sportliche Leiter Rolf Hermann, der die Absage bedauerte: „Das ist mega-schade! Ich hatte gehofft, dass unsere Mannschaft langsam in einen Spielrhythmus findet“, sagte Hermann. Stattdessen sind Lübbeckes Handballer nach dem überzeugenden 33:24-Auswärtssieg bei der HSG Konstanz zum wiederholten Mal in dieser Saison ausgebremst worden. „Jetzt wird es wieder darum gehen, in dem jetzt schon engen Spielplan einen weiteren Ersatztermin zu finden. Aber auch das werden wir schaffen. Die Gesundheit aller hat oberste Priorität und wir wünschen dem Team aus Aue eine schnelle Genesung“, ergänzte Hermann. Der Heimspiel-Fluch des TuS hält dagegen an: Für die Mannschaft von Emir Kurtagic ist es schon das dritte von vier Heimspielen, das aufgrund von Corona-Infektionen beim gegnerischen Team abgesagt werden musste. Geschlagene 32 Tage ist es mittlerweile bereits her, dass der Zweitligist sein erstes und bisher letztes Heimspiel gegen den HC Elbflorenz (21:27) austragen durfte. DiePartie gegen den HSV Hamburg war zum Saisonauftakt ebenso abgesetzt worden wie später das Heimspiel gegen die SG BBM Bietigheim. In beiden Fällen hatten die Gegner mit Corona-Infektionen zu kämpfen. Der TuS N-Lübbecke hatte in Personvon Dominik Ebner ebenfalls schon einen Corona-Fall im Kader, war aber bisher immer einsatzbereit. „Wir wissen bisher nur, dass es in Aue einige Fälle gab, aber noch keine genauen Details“, berichtete Rolf Hermann, der aus seiner Enttäuschung keinen Hehl machte: „Jetzt sind wir wieder gestoppt worden“, so der Sportliche Leiter, dem auch mit Blick auf die intensive Planung des Heimspiels nicht zum Lachen zumute war. „Wir hatten uns einige Änderungen gerade bezüglich unsererWerbepartner überlegt. Die zwei Tage Arbeit kann man jetzt ebenfalls in die Tonne kloppen“, sagte Hermann, der aber genauso wie Trainer und Mannschaft schon wieder nach vorne schaute. Emir Kurtagic änderte gestern nach dem Corona-Update aus Aue kurzerhand den Trainingsablauf. Statt einer Videoanalyse über den EHV zeigte der Coach seinen Akteuren am Abend einige Szenen aus den Spielen des TV Hüttenberg, der nächste Gegner der Lübbecker an diesem Freitagabend (19.30 Uhr). Kleiner Vorteil: Die durch die Spielabsage gewonnene Zeit können die Handballer nun in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel investieren. Viel lieber wäre ihnen aber ein Einsatz am heutigen Mittwoch gewesen. „Wir hatten uns morgens schon gefreut, nachdem unsere negativen Testergebnisse eingetroffen waren", berichtete Rolf Hermann. Ein paar Stunden später war der Frust wieder einmal groß.

Spielabsage: TuS N-Lübbecke muss erneut pausieren - Corona-Fälle beim EHV Aue

Lutz Heiny und der TuS N-Lübbecke müssen erneut pausieren. Foto: Oliver Krato © Oliver Krato

Lübbecke. Zu früh gefreut! Aus dem heutigen Heimspiel des TuS N-Lüb­becke gegen den EHV Aue (19.30 Uhr) wird nichts. Die Gäste sagten am Dienstag ihren Besuch im Mühlrenkreis ab. Der Grund: natürlich Corona! „Im Rahmen der regelmäßigen Testungen wurden am Montag mehrere positive Befunde innerhalb der Mannschaft des EHV Aue festgestellt. Über das weitere Vorgehen steht der Verein im engen Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt und der HBL“, teilte der
Klub aus dem Erzgebirge mit.

Zuvor hatte der EHV die Verantwortlichen des TuS N-Lübbecke informiert. „Wir haben mittags die Nachricht bekommen“, sagte
der Sportliche Leiter Rolf Hermann, der die Absage bedauerte: „Das ist mega-schade! Ich hatte gehofft, dass unsere Mannschaft langsam in einen Spielrhythmus findet“, sagte Hermann. Stattdessen sind Lübbeckes Handballer nach dem überzeugenden 33:24-Auswärtssieg bei der HSG Konstanz zum wiederholten Mal in dieser Saison ausgebremst worden.

„Jetzt wird es wieder darum gehen, in dem jetzt schon engen Spielplan einen weiteren Ersatztermin zu finden. Aber auch das werden wir schaffen. Die Gesundheit aller hat oberste Priorität und wir wünschen dem Team aus Aue eine schnelle Genesung“, ergänzte Hermann.

Der Heimspiel-Fluch des TuS hält dagegen an: Für die Mannschaft von Emir Kurtagic ist es schon das dritte von vier Heimspielen, das aufgrund von Corona-Infektionen beim gegnerischen Team abgesagt werden musste. Geschlagene 32 Tage ist es mittlerweile bereits her, dass der Zweitligist sein erstes und bisher letztes Heimspiel gegen den HC Elbflorenz (21:27) austragen durfte. Die
Partie gegen den HSV Hamburg war zum Saisonauftakt ebenso abgesetzt worden wie später das Heimspiel gegen die SG BBM Bietigheim. In beiden Fällen hatten die Gegner mit Corona-Infektionen zu kämpfen. Der TuS N-Lübbecke hatte in Person
von Dominik Ebner ebenfalls schon einen Corona-Fall im Kader, war aber bisher immer einsatzbereit.

„Wir wissen bisher nur, dass es in Aue einige Fälle gab, aber noch keine genauen Details“, berichtete Rolf Hermann, der aus seiner Enttäuschung keinen Hehl machte: „Jetzt sind wir wieder gestoppt worden“, so der Sportliche Leiter, dem auch mit Blick auf die intensive Planung des Heimspiels nicht zum Lachen zumute war. „Wir hatten uns einige Änderungen gerade bezüglich unserer
Werbepartner überlegt. Die zwei Tage Arbeit kann man jetzt ebenfalls in die Tonne kloppen“, sagte Hermann, der aber genauso wie Trainer und Mannschaft schon wieder nach vorne schaute.

Emir Kurtagic änderte gestern nach dem Corona-Update aus Aue kurzerhand den Trainingsablauf. Statt einer Videoanalyse über den EHV zeigte der Coach seinen Akteuren am Abend einige Szenen aus den Spielen des TV Hüttenberg, der nächste Gegner der Lübbecker an diesem Freitagabend (19.30 Uhr). Kleiner Vorteil: Die durch die Spielabsage gewonnene Zeit können die Handballer nun in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel investieren. Viel lieber wäre ihnen aber ein Einsatz am heutigen Mittwoch gewesen. „Wir hatten uns morgens schon gefreut, nachdem unsere negativen Testergebnisse eingetroffen waren", berichtete Rolf Hermann. Ein paar Stunden später war der Frust wieder einmal groß.

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