Restart: Handballverband Westfalen plant Vereinsabfrage Minden (nw). Der Spielbetrieb des Handballverbandes Westfalen (HVW) ist bis Ende Dezember unterbrochen worden. Für diese Entscheidung hat der Verband eine großflächige Rückendeckung seiner Vereine erhalten. Offen ist allerdings, wie es nach diesem Abbruch weitergehen soll. Inzwischen ist zwischen Verbandsvertretern und Klubs eine Diskussion entbrannt, wie ein möglicher Weg zum Restart aussehen könnte. In der vorigen Woche haben die überkreislichen Spielklassen der Männer und Frauen per Videokonferenz Staffeltage abgehalten. Dabei überwog der Konjunktiv. Es soll eine Lösung gefunden werden, die von einer breiten Basis mitgetragen werden soll. Fest steht wohl: Geschenkte Auf- und Nichtabstiege wird es diesmal nicht geben. Andreas Tiemann, der Vorsitzende des Technischen Kommission im HVW: „Einen Wettbewerb ohne sportlichen Sinn möchte niemand.“ Konsens bestand darüber, dass nicht um jeden Preis gespielt werden solle, der Handball aber weiter präsent bleiben müsse. Einmütigkeit herrschte ebenso, dass ein kompletter Saisonabbruch zum jetzigen Zeitpunkt keine Option sei. Da es allerdings in den Sternen steht, wann die Politik grünes Licht für eine Rückkehr in den geordneten Trainingsbetrieb gibt, konnten weiterführende Szenarien nur vage andiskutiert werden. Werde beispielsweise Anfang Januar Handballtraining wieder erlaubt, könnte die Planung das letzte Januar- oder erste Februar-Wochenende als ersten Spieltag vorsehen. Sollten die ausgefallenen Partien an die Saison angehängt werden, könnte die Meisterschaft womöglich im aktuellen Modus weitergeführt werden. In diesem Fall soll die Hinrunde möglichst im April abgeschlossen sein und anschließend die Rückrunde starten, in der eventuell in Play-off-Form Auf- und Absteiger ermittelt werden. Sollte die Corona-Pandemie weitere Verzögerungen nach sich ziehen, müssten wohl neue Modi erarbeitet werden. Erste Vorschläge gab es bereits an den Staffeltagen; womöglich könnten dann auch Spiele innerhalb der Woche auf die Vereine zukommen. Der Handballverband hat für den Dezember eine Vereinsabfrage angekündigt und will diese Rückmeldungen in seine Entscheidung über den Restart einfließen lassen.

Restart: Handballverband Westfalen plant Vereinsabfrage

MT-Symbolfoto © Mindener Tageblatt

Minden (nw). Der Spielbetrieb des Handballverbandes Westfalen (HVW) ist bis Ende Dezember unterbrochen worden. Für diese Entscheidung hat der Verband eine großflächige Rückendeckung seiner Vereine erhalten. Offen ist allerdings, wie es nach diesem Abbruch weitergehen soll.

Inzwischen ist zwischen Verbandsvertretern und Klubs eine Diskussion entbrannt, wie ein möglicher Weg zum Restart aussehen könnte. In der vorigen Woche haben die überkreislichen Spielklassen der Männer und Frauen per Videokonferenz Staffeltage abgehalten. Dabei überwog der Konjunktiv. Es soll eine Lösung gefunden werden, die von einer breiten Basis mitgetragen werden soll. Fest steht wohl: Geschenkte Auf- und Nichtabstiege wird es diesmal nicht geben. Andreas Tiemann, der Vorsitzende des Technischen Kommission im HVW: „Einen Wettbewerb ohne sportlichen Sinn möchte niemand.“

Konsens bestand darüber, dass nicht um jeden Preis gespielt werden solle, der Handball aber weiter präsent bleiben müsse. Einmütigkeit herrschte ebenso, dass ein kompletter Saisonabbruch zum jetzigen Zeitpunkt keine Option sei. Da es allerdings in den Sternen steht, wann die Politik grünes Licht für eine Rückkehr in den geordneten Trainingsbetrieb gibt, konnten weiterführende Szenarien nur vage andiskutiert werden.

Werde beispielsweise Anfang Januar Handballtraining wieder erlaubt, könnte die Planung das letzte Januar- oder erste Februar-Wochenende als ersten Spieltag vorsehen. Sollten die ausgefallenen Partien an die Saison angehängt werden, könnte die Meisterschaft womöglich im aktuellen Modus weitergeführt werden. In diesem Fall soll die Hinrunde möglichst im April abgeschlossen sein und anschließend die Rückrunde starten, in der eventuell in Play-off-Form Auf- und Absteiger ermittelt werden.

Sollte die Corona-Pandemie weitere Verzögerungen nach sich ziehen, müssten wohl neue Modi erarbeitet werden. Erste Vorschläge gab es bereits an den Staffeltagen; womöglich könnten dann auch Spiele innerhalb der Woche auf die Vereine zukommen. Der Handballverband hat für den Dezember eine Vereinsabfrage angekündigt und will diese Rückmeldungen in seine Entscheidung über den Restart einfließen lassen.

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