Probe bestanden: GWD-Jungen festigen nach Trainertest Platz zwei, JSG zeigt zuviel Respekt Minden (kül/rich). Der jüngste Heimspieltag in der A-Jungen-Bundesliga wurde für die Handballer von GWD Minden und JSG Lit 1912 zu einer Lektion. Während Letztere klar gegen Favorit Magdeburg verloren, rettete GWD trotz einiger Defizite zwei Punkte gegen Rostock. GWD Minden – HC Empor Rostock 27:25 (16:10). Mindens Trainer Sebastian Bagats bemängelte eine „unglaublich schlechte Abwehrleistung“. Dennoch änderte er das offensive System nicht – bewusst: „Ich wollte sehen, wie die Jungs mit der Situation umgehen. Dass es dann eng wurde, nehme ich auf meine Kappe.“ Denn nach der klaren Pausenführung hatte Rostock beim 21:21 plötzlich ausgeglichen. In der Schlussphase setzten dann aber Jorit Reshöft mit zwei Einzelaktionen und Torwart Tom Budde mit drei Paraden entscheidende Akzente. Bagats: „Die Jungs haben die emotionale Probe mit Bravour bestanden.“ Der wichtige zweite Platz sollte damit gesichert sein. GWD-Tore: Franz 9/5, Reshöft 4, Bredemeier 3, Buschkamp 3, Trumpke 3/1, Dohrmann 2, Wentrup 2, Kleppsch 1. JSG Lit 1912 – SC Magdeburg 27:38 (12:17). „Wir wurden ein bisschen unter Wert geschlagen. Die Jungs haben den Respekt nie abgelegt “, meinte JSG-Trainer Niels Pfannenschmidt nach der deutlichen Niederlage gegen einen der beiden Topfavoriten auf den Gruppensieg in Staffel 3 und bedauerte: „Die Halle war gut voll, aber wir haben nicht gezeigt, was wir können. Das ist schade für die Jungs.“ Gegen den überlegenen SCM fehlte den Lit-Boys nicht nur der Mut sondern auch Julian Borren. Der wichtige Rückraumspieler musste sich kurzfristig einer Blinddarm-Operation unterziehen. Tore für Lit: Hoff 9, Drees 7/4, Diekmann 4, Tabel 3, Lindenthal 2, Pörschke 1, Wiebe 1.

Probe bestanden: GWD-Jungen festigen nach Trainertest Platz zwei, JSG zeigt zuviel Respekt

Mindens Top-Torschütze Lasse Franz fliegt zu seinem neunten Tor gegen Rostock. MT-Foto: Sebastian Külbel

Minden (kül/rich). Der jüngste Heimspieltag in der A-Jungen-Bundesliga wurde für die Handballer von GWD Minden und JSG Lit 1912 zu einer Lektion. Während Letztere klar gegen Favorit Magdeburg verloren, rettete GWD trotz einiger Defizite zwei Punkte gegen Rostock.

GWD Minden – HC Empor Rostock 27:25 (16:10). Mindens Trainer Sebastian Bagats bemängelte eine „unglaublich schlechte Abwehrleistung“. Dennoch änderte er das offensive System nicht – bewusst: „Ich wollte sehen, wie die Jungs mit der Situation umgehen. Dass es dann eng wurde, nehme ich auf meine Kappe.“ Denn nach der klaren Pausenführung hatte Rostock beim 21:21 plötzlich ausgeglichen. In der Schlussphase setzten dann aber Jorit Reshöft mit zwei Einzelaktionen und Torwart Tom Budde mit drei Paraden entscheidende Akzente. Bagats: „Die Jungs haben die emotionale Probe mit Bravour bestanden.“ Der wichtige zweite Platz sollte damit gesichert sein. GWD-Tore: Franz 9/5, Reshöft 4, Bredemeier 3, Buschkamp 3, Trumpke 3/1, Dohrmann 2, Wentrup 2, Kleppsch 1.

JSG Lit 1912 – SC Magdeburg 27:38 (12:17). „Wir wurden ein bisschen unter Wert geschlagen. Die Jungs haben den Respekt nie abgelegt “, meinte JSG-Trainer Niels Pfannenschmidt nach der deutlichen Niederlage gegen einen der beiden Topfavoriten auf den Gruppensieg in Staffel 3 und bedauerte: „Die Halle war gut voll, aber wir haben nicht gezeigt, was wir können. Das ist schade für die Jungs.“ Gegen den überlegenen SCM fehlte den Lit-Boys nicht nur der Mut sondern auch Julian Borren. Der wichtige Rückraumspieler musste sich kurzfristig einer Blinddarm-Operation unterziehen. Tore für Lit: Hoff 9, Drees 7/4, Diekmann 4, Tabel 3, Lindenthal 2, Pörschke 1, Wiebe 1.

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