Positiver Coronafall beim TuS - Hermann: „Wir können uns das nicht erklären“ Alexander Grohmann Lübbecke. Böse Überraschung beim TuS N-Lübbecke: Bei der wöchentlichen Corona-Testung hat es am Mittwoch einen positiven Befund im Kader gegeben. Der Spieler wurde vorerst isoliert. „Wir können uns das nicht erklären, zumal der Spieler einen CT-Wert von 36 aufweist“, sagt der Sportliche Leiter Rolf Hermann. Menschen mit einem CT-Wert von knapp über 30 gelten in der Regel als nicht mehr infektiös. Nach dem positiven Befund, der am Donnerstagmorgen vom Mindener Labor übermittelt worden war, nahm der Handball-Zweitligist umgehend Kontakt zum Gesundheitsamt in Minden sowie zum Liga-Verband HBL auf, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Die gute Nachricht: Auswirkungen auf das Heimspiel am heutigen Freitagabend gegen die DJK Rimpar Wölfe hat der Positiv-Test nicht. „Das Ganze hat keinen Einfluss auf das Spiel“, teilte Geschäftsführer Torsten Appel mit. Vom Gesundheitsamt erhielt der Verein die Information, dass der Spieler angesichts des niedrigen CT-Werts nicht als ansteckend gilt. Ähnlich verhielt es sich im Dezember bei Juri Knorr, der nach seiner Corona-Infektion noch etliche Wochen später bei den PCR-Testungen positiv anschlug. Der Profi des Handball-Bundesligisten GWD Minden durfte mit HBL-Erlaubnis damals trotzdem spielen, da es sich lediglich um nicht mehr ansteckende Erbgut-Bruchstücke des Virus handelte. Für den „positiven“ TuS-Spieler gab es angesichts des niedrigen CT-Werts keine Auflagen von der Gesundheitsbehörde, da dieser Spieler in der Vergangenheit bereits einmal an Corona erkrankt war. Er wurde trotzdem isoliert und erneut getestet. Noch vor dem Spiel heute soll das Ergebnis vorliegen. Rolf Hermann hält nicht für ausgeschlossen, dass das neue Ergebnis negativ sein wird. Möglich sei sogar, dass der TuS-Akteur gegen Rimpar eingesetzt werden darf. Für den TuS N-Lübbecke steht heute das erste Pflichtspiel des Jahres an: Nach der Absage der Partie in Dessau empfängt der Zweitligist heute die DJK Rimpar Wölfe (19.30 Uhr). „Rimpar ist eine erfahrene und gute Truppe“, urteilt TuS-Trainer Emir Kutagic, „unser Ziel ist es, dem Gegner unsere Spielweise aufzudrücken und das Tempo zu steuern.“ Personell kann der TuS-Coach aus dem Vollen schöpfen. Auch ein Einsatz des auf das Coronavirus positiv getesteten Lübbeckers ist möglich.

Positiver Coronafall beim TuS - Hermann: „Wir können uns das nicht erklären“

Roman Becvar, hier im Heimspiel am 30. Dezember umzingelt von Wilhelmshavener Abwehrspielern, ist einer der Lübbecker Profis, die bereits eine Corona-Infektion hinter sich haben. Das Virus zwang ihn und die tschechische Nationalmannschaft zum WM-Verzicht. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Lübbecke. Böse Überraschung beim TuS N-Lübbecke: Bei der wöchentlichen Corona-Testung hat es am Mittwoch einen positiven Befund im Kader gegeben. Der Spieler wurde vorerst isoliert. „Wir können uns das nicht erklären, zumal der Spieler einen CT-Wert von 36 aufweist“, sagt der Sportliche Leiter Rolf Hermann. Menschen mit einem CT-Wert von knapp über 30 gelten in der Regel als nicht mehr infektiös.

Nach dem positiven Befund, der am Donnerstagmorgen vom Mindener Labor übermittelt worden war, nahm der Handball-Zweitligist umgehend Kontakt zum Gesundheitsamt in Minden sowie zum Liga-Verband HBL auf, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Die gute Nachricht: Auswirkungen auf das Heimspiel am heutigen Freitagabend gegen die DJK Rimpar Wölfe hat der Positiv-Test nicht. „Das Ganze hat keinen Einfluss auf das Spiel“, teilte Geschäftsführer Torsten Appel mit.

Vom Gesundheitsamt erhielt der Verein die Information, dass der Spieler angesichts des niedrigen CT-Werts nicht als ansteckend gilt. Ähnlich verhielt es sich im Dezember bei Juri Knorr, der nach seiner Corona-Infektion noch etliche Wochen später bei den PCR-Testungen positiv anschlug. Der Profi des Handball-Bundesligisten GWD Minden durfte mit HBL-Erlaubnis damals trotzdem spielen, da es sich lediglich um nicht mehr ansteckende Erbgut-Bruchstücke des Virus handelte.

Für den „positiven“ TuS-Spieler gab es angesichts des niedrigen CT-Werts keine Auflagen von der Gesundheitsbehörde, da dieser Spieler in der Vergangenheit bereits einmal an Corona erkrankt war. Er wurde trotzdem isoliert und erneut getestet. Noch vor dem Spiel heute soll das Ergebnis vorliegen. Rolf Hermann hält nicht für ausgeschlossen, dass das neue Ergebnis negativ sein wird. Möglich sei sogar, dass der TuS-Akteur gegen Rimpar eingesetzt werden darf.

Für den TuS N-Lübbecke steht heute das erste Pflichtspiel des Jahres an: Nach der Absage der Partie in Dessau empfängt der Zweitligist heute die DJK Rimpar Wölfe (19.30 Uhr).

„Rimpar ist eine erfahrene und gute Truppe“, urteilt TuS-Trainer Emir Kutagic, „unser Ziel ist es, dem Gegner unsere Spielweise aufzudrücken und das Tempo zu steuern.“

Personell kann der TuS-Coach aus dem Vollen schöpfen. Auch ein Einsatz des auf das Coronavirus positiv getesteten Lübbeckers ist möglich.

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