Porta will den nächsten Tabellenzweiten stürzen: Verbandsligisten holen von „Sabine“ verwehte Spiele nach Minden (cb). Die Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen für den Profisport sind gewaltig. Zuschauer werden ausgesperrt, Spiele werden abgesagt. In den Amateurhandball reicht die Wirkung des Coronavirus noch nicht hinein. „Es wird gespielt“, sagte gestern auf MT-Nachfrage Andreas Tiemann, Vizepräsident Spieltechnik beim Handballverband Westfalen. Doch der Cheforganisator des Verbandes schränkt ein: Es wird zumindest so lange gespielt, wie die lokalen Gesundheitsämter nicht anders entscheiden. Das heißt: die beiden Verbandsliga-Nachholspiele der HSG Porta und von Lit Tribe Germania II werden heute Abend ganz normal ausgetragen. Porta empfängt den TV Isselhorst zum Topspiel, die Lit-Reserve kämpft beim Schlusslicht Spvg Steinhagen um Zähler im Abstiegskampf. Beide Partien waren vor einigen Wochen wegen des Orkans Sabine abgesagt worden. Um in Sachen Klassenerhalt auf Nummer sicher zu gehen, benötigen die Germanen von Trainer Feiko Kuscer mindestens noch einen Sieg. Zuletzt besiegte das Kuscer-Team den TuS Brockhagen überraschend deutlich und möchte heute nachlegen. „Wir werden auf jeden Fall auch Spieler aus der A-Jugend und vielleicht aus der Drittliga-Mannschaft mitnehmen“, sagt Kuscer, der auf das zuletzt erfolgreiche Team bauen kann. Lediglich hinter dem Einsatz von Kreisläufer Jesper Thielking (Armverletzung) steht ein Fragezeichen. „Für Steinhagen ist es so ziemlich der letzte Strohhalm“, warnt Kuscer vor dem Gegner, hat „aber nach zwei Siegen in Folge ein gutes Gefühl“. Die HSG Porta machte mit ihrem überzeugenden Heimsieg über die HSG Altenbeken/Buke den TV Isselhorst zum neuen Tabellenzweiten. Und jener stellt sich heute Abend um 20.15 Uhr in der Veltheimer Karl-Krüger-Halle vor. Mit einem Sieg würde sich die HSG Porta auf Rang drei vorschieben. „Wir denken von Spiel zu Spiel“, sagte HSG-Trainer Daniel Franke bereits vor dem Erfolg gegen Altenbeken/Buke. An der Marschroute hat sich vor dem Nachholspiel nichts geändert. „Krankheitsbedingt haben wir leider zwei grippekranke Spieler. Es wird sich kurzfristig entscheiden, ob sie spielen können“, sagt Trainer Daniel Franke, dessen Team selbstbewusst aber ohne tabellarischen Druck in die Begegnung gehen wird.

Porta will den nächsten Tabellenzweiten stürzen: Verbandsligisten holen von „Sabine“ verwehte Spiele nach

Heute wollen die Portaner um Niels Fuchs mit dem TV Isselhorst erneut einen Tabellenzweiten stürzen. MT- © Foto: tok

Minden (cb). Die Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen für den Profisport sind gewaltig. Zuschauer werden ausgesperrt, Spiele werden abgesagt. In den Amateurhandball reicht die Wirkung des Coronavirus noch nicht hinein. „Es wird gespielt“, sagte gestern auf MT-Nachfrage Andreas Tiemann, Vizepräsident Spieltechnik beim Handballverband Westfalen. Doch der Cheforganisator des Verbandes schränkt ein: Es wird zumindest so lange gespielt, wie die lokalen Gesundheitsämter nicht anders entscheiden.

Das heißt: die beiden Verbandsliga-Nachholspiele der HSG Porta und von Lit Tribe Germania II werden heute Abend ganz normal ausgetragen. Porta empfängt den TV Isselhorst zum Topspiel, die Lit-Reserve kämpft beim Schlusslicht Spvg Steinhagen um Zähler im Abstiegskampf. Beide Partien waren vor einigen Wochen wegen des Orkans Sabine abgesagt worden.

Um in Sachen Klassenerhalt auf Nummer sicher zu gehen, benötigen die Germanen von Trainer Feiko Kuscer mindestens noch einen Sieg. Zuletzt besiegte das Kuscer-Team den TuS Brockhagen überraschend deutlich und möchte heute nachlegen. „Wir werden auf jeden Fall auch Spieler aus der A-Jugend und vielleicht aus der Drittliga-Mannschaft mitnehmen“, sagt Kuscer, der auf das zuletzt erfolgreiche Team bauen kann. Lediglich hinter dem Einsatz von Kreisläufer Jesper Thielking (Armverletzung) steht ein Fragezeichen. „Für Steinhagen ist es so ziemlich der letzte Strohhalm“, warnt Kuscer vor dem Gegner, hat „aber nach zwei Siegen in Folge ein gutes Gefühl“.

Die HSG Porta machte mit ihrem überzeugenden Heimsieg über die HSG Altenbeken/Buke den TV Isselhorst zum neuen Tabellenzweiten. Und jener stellt sich heute Abend um 20.15 Uhr in der Veltheimer Karl-Krüger-Halle vor. Mit einem Sieg würde sich die HSG Porta auf Rang drei vorschieben. „Wir denken von Spiel zu Spiel“, sagte HSG-Trainer Daniel Franke bereits vor dem Erfolg gegen Altenbeken/Buke. An der Marschroute hat sich vor dem Nachholspiel nichts geändert. „Krankheitsbedingt haben wir leider zwei grippekranke Spieler. Es wird sich kurzfristig entscheiden, ob sie spielen können“, sagt Trainer Daniel Franke, dessen Team selbstbewusst aber ohne tabellarischen Druck in die Begegnung gehen wird.

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