Petrovsky gibt Entwarnung - kein Corona beim Lübbecker Kreisläufer Lars Krückemeyer Lübbecke. Schock für den Lübbecker Handball-Profi Leos Petrovsky: In der tschechischen Nationalmannschaft, mit der er sich gerade im Trainingslager in Ostrau auf die Handball-Europameisterschaft vorbereitet, gibt es Corona-Fälle. Betroffen sein sollen ein namentlich nicht genannter Spieler und ein Betreuer. Am Mittwoch, seinem 29. Geburtstag, erhielt Petrovsky dann die gute Nachricht: „Sein PCR-Test ist negativ ausgefallen“, teilte Rolf Hermann, Sportlicher Leiter des TuS N-Lübbecke, mit. Nach Informationen des tschechischen Verbands haben die Tests außerdem keine weiteren positiven Ergebnisse erbracht. Bei den beiden Infektionen handele es sich um die Omikron-Variante, weshalb die Vorbereitung bis zum nächsten Test am Freitag unterbrochen worden sei. Am 11. Januar will das Team um Leos Petrovsky nach Slowenien reisen, wo es in Bratislava seine drei Vorrundenspiele bestreitet. Bis dahin wird weiter fleißig getestet. Tschechien hatte bereits im vergangenen Jahr mit Corona-Fällen zu kämpfen und konnte schließlich aufgrund der hohen Anzahl nicht an der Weltmeisterschaft in Ägypten teilnehmen. In der Folge wurde Nationaltrainer Daniel Kubes entlassen. Der Vorwurf des Verbands: Er habe auf die Corona-Situation nicht angemessen reagiert.Eine Woche vor dem Start der EM in Slowenien und Ungarn sind auch andere Nationen bereits von Corona-Infektionen betroffen. Bei Kroatien etwa fallen Domagoj Duvnjak (THW Kiel) und Luka Cindric aus. Dänemark muss auf Torwart Jannick Green vom Bundesliga-Tabellenführer SC Magdeburg verzichten. Auch Schweden und Portugal haben Fälle gemeldet.Für Petrovsky und seinen Lübbecker Mannschaftskollegen Benas Petreikis (Litauen) beginnt die Vorrunde am Donnerstag, 13. Januar. Beiden Nationalteams werden aufgrund der starken Gegner nur Außenseiterchancen eingeräumt. Das Portal sportdeutschland.tv überträgt alle EM-Spiele kostenpflichtig im Internet.

Petrovsky gibt Entwarnung - kein Corona beim Lübbecker Kreisläufer

TuS N-Lübbeckes Leos Petrovsky bereitet sich zurzeit mit Tschechien auf die Handball-EM vor. Foto: © Angela Metge

Lübbecke. Schock für den Lübbecker Handball-Profi Leos Petrovsky: In der tschechischen Nationalmannschaft, mit der er sich gerade im Trainingslager in Ostrau auf die Handball-Europameisterschaft vorbereitet, gibt es Corona-Fälle.

Betroffen sein sollen ein namentlich nicht genannter Spieler und ein Betreuer. Am Mittwoch, seinem 29. Geburtstag, erhielt Petrovsky dann die gute Nachricht: „Sein PCR-Test ist negativ ausgefallen“, teilte Rolf Hermann, Sportlicher Leiter des TuS N-Lübbecke, mit.

Nach Informationen des tschechischen Verbands haben die Tests außerdem keine weiteren positiven Ergebnisse erbracht. Bei den beiden Infektionen handele es sich um die Omikron-Variante, weshalb die Vorbereitung bis zum nächsten Test am Freitag unterbrochen worden sei.

Am 11. Januar will das Team um Leos Petrovsky nach Slowenien reisen, wo es in Bratislava seine drei Vorrundenspiele bestreitet. Bis dahin wird weiter fleißig getestet. Tschechien hatte bereits im vergangenen Jahr mit Corona-Fällen zu kämpfen und konnte schließlich aufgrund der hohen Anzahl nicht an der Weltmeisterschaft in Ägypten teilnehmen. In der Folge wurde Nationaltrainer Daniel Kubes entlassen. Der Vorwurf des Verbands: Er habe auf die Corona-Situation nicht angemessen reagiert.

Eine Woche vor dem Start der EM in Slowenien und Ungarn sind auch andere Nationen bereits von Corona-Infektionen betroffen. Bei Kroatien etwa fallen Domagoj Duvnjak (THW Kiel) und Luka Cindric aus. Dänemark muss auf Torwart Jannick Green vom Bundesliga-Tabellenführer SC Magdeburg verzichten. Auch Schweden und Portugal haben Fälle gemeldet.

Für Petrovsky und seinen Lübbecker Mannschaftskollegen Benas Petreikis (Litauen) beginnt die Vorrunde am Donnerstag, 13. Januar. Beiden Nationalteams werden aufgrund der starken Gegner nur Außenseiterchancen eingeräumt. Das Portal sportdeutschland.tv überträgt alle EM-Spiele kostenpflichtig im Internet.

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