Oberlübber Beach-Open abgesagt - Allein in Nordhemmern hofft man noch Marcus Riechmann Hille. Es kam nicht unerwartet. Auch die Organisatoren des Oberlübber Beach Open haben ihr Beachhandball-Turnier abgesagt. Sie sind in bester Gesellschaft: 13 der 14 Turniere der German Beach Open (GBO) fallen in diesem Sommer der Corona-Situation zum Opfer. Allein das Wochenende „Tribe Sandspiele“ in Nordhemmern steht noch am letzten Juli-Wochenende auf dem Kalender der Qualifikationsserie für die Deutschen Meisterschaften, die ebenfalls längst gestrichen sind. „Die Entscheidung haben wir schweren Herzens getroffen, da hängt ja ein bisschen was dran“, sagt Dieter Löffelmann aus dem Oberlübber Organisationsteam und erläutert: „Die Plätze sind wettkampfbereit, die Planungen sind weit gediehen. Wir haben bis zuletzt gehofft.“ Am Wochenende 10. bis 12. Juli hätten die Beach Open in ihrer vierten Auflage ausgespielt werden sollen. Doch daraus wird nichts. „Das war immer ein superschönes Wochenende, für das sich die ganze Arbeit gelohnt hat“, erzählt Christian Oestreich, ebenfalls an der Spitze des Oberlübber Organisationsteams tätig. Das familiäre Turnier, seit 2017 Teil der Tour, war bei den Teams beliebt. Das hätte man gerne erneut möglich gemacht, in kleinem Rahmen ohne Party. Doch zur Absage habe es schließlich keine Alternative gegeben. „Es ist ja nicht nur so, dass uns das Dorfgemeinschaftshaus für die Unterbringung und auch die Duschen gefehlt hätten“, berichtet Oestreich. Die Umsetzung aller Corona-Schutzmaßnahmen sei eine große Herausforderung gewesen. „Da bleiben einfach Fragen offen“, sagt Oestreich. Vor allem die rechtlichen Folgen insbesondere bei der Haftung seien ungelöst. „Was ist, wenn ausgerechnet bei uns plötzlich ein Corona-Hot-Spot entsteht? Wer steht dann für alles gerade?“, listet der stellvertretende Vereinsvorsitzende zentrale Fragen auf. Daher habe man sich für die Verlegung entschieden: „Die Vorfreude auf ein Wiedersehen ist ein kleiner Trost.“ Als Termin nennt er das Wochenende vom 9. bis 11. Juli 2021. Ein einziges Turnier der Serie steht noch auf dem Terminplan: Ausgerechnet die Tourneulinge des TV Nordhemmern halten noch tapfer an der Premiere der „Tribe Sandspiele“ am Wochenende 25./26. Juli fest. „Es ist vieles unklar, aber wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben“, sagt Florence Niemann aus dem Organisationsteam. Die GBO-Veranstalter hätten frisch das Konzept „Back to Beachhandball“ für die Durchführung von Turnieren in der Corona-Situation erarbeitet. „Das prüfen wir jetzt“, sagt Niemann. Dann will man das Gespräch mit der Gemeinde Hille suchen. Niemann, die zum aktuellen und bereits dreimaligen Deutschen Meister Strandgeflüster gehört, hatte sich auf eine fulminante Heimpremiere gefreut. Die wird es nicht werden: „So, wie wir es uns vorgestellt haben, wird es auf keinen Fall. Aber vielleicht ist ja wenigstens ein kleines bisschen Beachhandball in diesem Sommer möglich.“ Der Effekt wäre jedenfalls beachtlich: Das kleine bisschen Beachhandball würde fraglos deutschlandweite Beachtung erzielen. Für eine Premiere auch nicht schlecht.

Oberlübber Beach-Open abgesagt - Allein in Nordhemmern hofft man noch

Auf der Flair des Oberlübber Beachhandball-Turnieres müssen Sportler und Fans in diesem Sommer verzichten. Der TuS Eintracht Oberlübbe sagte die vierte Auflage der Beach Open angesichts der Corona-Lage ab. © Foto: MT-Archiv

Hille. Es kam nicht unerwartet. Auch die Organisatoren des Oberlübber Beach Open haben ihr Beachhandball-Turnier abgesagt. Sie sind in bester Gesellschaft: 13 der 14 Turniere der German Beach Open (GBO) fallen in diesem Sommer der Corona-Situation zum Opfer. Allein das Wochenende „Tribe Sandspiele“ in Nordhemmern steht noch am letzten Juli-Wochenende auf dem Kalender der Qualifikationsserie für die Deutschen Meisterschaften, die ebenfalls längst gestrichen sind.

„Die Entscheidung haben wir schweren Herzens getroffen, da hängt ja ein bisschen was dran“, sagt Dieter Löffelmann aus dem Oberlübber Organisationsteam und erläutert: „Die Plätze sind wettkampfbereit, die Planungen sind weit gediehen. Wir haben bis zuletzt gehofft.“ Am Wochenende 10. bis 12. Juli hätten die Beach Open in ihrer vierten Auflage ausgespielt werden sollen. Doch daraus wird nichts.

„Das war immer ein superschönes Wochenende, für das sich die ganze Arbeit gelohnt hat“, erzählt Christian Oestreich, ebenfalls an der Spitze des Oberlübber Organisationsteams tätig. Das familiäre Turnier, seit 2017 Teil der Tour, war bei den Teams beliebt. Das hätte man gerne erneut möglich gemacht, in kleinem Rahmen ohne Party. Doch zur Absage habe es schließlich keine Alternative gegeben. „Es ist ja nicht nur so, dass uns das Dorfgemeinschaftshaus für die Unterbringung und auch die Duschen gefehlt hätten“, berichtet Oestreich. Die Umsetzung aller Corona-Schutzmaßnahmen sei eine große Herausforderung gewesen. „Da bleiben einfach Fragen offen“, sagt Oestreich. Vor allem die rechtlichen Folgen insbesondere bei der Haftung seien ungelöst. „Was ist, wenn ausgerechnet bei uns plötzlich ein Corona-Hot-Spot entsteht? Wer steht dann für alles gerade?“, listet der stellvertretende Vereinsvorsitzende zentrale Fragen auf. Daher habe man sich für die Verlegung entschieden: „Die Vorfreude auf ein Wiedersehen ist ein kleiner Trost.“ Als Termin nennt er das Wochenende vom 9. bis 11. Juli 2021.

Ein einziges Turnier der Serie steht noch auf dem Terminplan: Ausgerechnet die Tourneulinge des TV Nordhemmern halten noch tapfer an der Premiere der „Tribe Sandspiele“ am Wochenende 25./26. Juli fest. „Es ist vieles unklar, aber wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben“, sagt Florence Niemann aus dem Organisationsteam. Die GBO-Veranstalter hätten frisch das Konzept „Back to Beachhandball“ für die Durchführung von Turnieren in der Corona-Situation erarbeitet. „Das prüfen wir jetzt“, sagt Niemann. Dann will man das Gespräch mit der Gemeinde Hille suchen. Niemann, die zum aktuellen und bereits dreimaligen Deutschen Meister Strandgeflüster gehört, hatte sich auf eine fulminante Heimpremiere gefreut. Die wird es nicht werden: „So, wie wir es uns vorgestellt haben, wird es auf keinen Fall. Aber vielleicht ist ja wenigstens ein kleines bisschen Beachhandball in diesem Sommer möglich.“ Der Effekt wäre jedenfalls beachtlich: Das kleine bisschen Beachhandball würde fraglos deutschlandweite Beachtung erzielen. Für eine Premiere auch nicht schlecht.

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