Oberlübbe entscheidet: Lieber gar kein Turnier, als ein „steriles“ Beachhandball-Turnier Christian Bendig Hille (cb). Bis vor wenigen Tagen herrschte bei Eintracht Oberlübbe noch Optimismus, dass die Oberlübber Beach Open zwischen dem 9. und 11. Juli ausgetragen werden können. Doch nun machte der Handballverein Nägel mit Köpfen und sagte die Veranstaltung ab. „Letztendlich haben die Vorgaben des Landes NRW und die Rücksprache mit der zuständigen Kommune, der Gemeinde Hille zu dieser Entscheidung geführt“, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung. Die Entscheidung, das inzwischen in der Beachhandball-Szene anerkannte und beliebte Format absagen zu müssen, zögerten die Verantwortlichen bis zum letztmöglichen Zeitpunkt hinaus. „Es ist so, dass das Turnier als ein Sportfest eingestuft worden wäre. Und die sind aktuell durch die Corona-Schutzverordnung noch verboten“, sagt Christian Oestreich vom Organisationsteam und ergänzt: „Ehrlicherweise bin ich auch froh, dass die Entscheidung nun gefällt ist. Sowohl wir als Veranstalter als auch die aus ganz Deutschland anreisenden Teams brauchen Planungssicherheit.“ Auch ohne die seit der Premiere im Jahr 2017 unter den Aktiven und dem Anhang beliebte und in dieser Form auf aufgrund der Livemusik auf der Tour der German Beach Open einzigartige Beachparty, setzte man in Oberlübbe alle Hebel in Bewegung, die Veranstaltung durchzuführen. Aber Oestreich gibt auch zu bedenken: „Mit den zu erwartenden Einschränkungen wäre es eine sehr sterile Veranstaltung geworden. Das neben dem Sport so wichtige Miteinander der Beachhandballfamilie hätte gelitten. Nicht zu vergessen ist, dass die teilnehmenden Mannschaften in Oberlübbe immer reichlich Ranglistenpunkte für die Qualifikation zur Deutschen Beachhandball-Meisterschaft sammeln konnten und das Turnier für die bereits qualifizierten Teams eine Woche vor den Titelkämpfen einen echten Härtetest darstellte.

Oberlübbe entscheidet: Lieber gar kein Turnier, als ein „steriles“ Beachhandball-Turnier

Trubel auf und neben dem Platz: Ein Markenzeichen der Oberlübber Beach Open. Foto: Christian Bendig © jwehling

Hille (cb). Bis vor wenigen Tagen herrschte bei Eintracht Oberlübbe noch Optimismus, dass die Oberlübber Beach Open zwischen dem 9. und 11. Juli ausgetragen werden können. Doch nun machte der Handballverein Nägel mit Köpfen und sagte die Veranstaltung ab.

„Letztendlich haben die Vorgaben des Landes NRW und die Rücksprache mit der zuständigen Kommune, der Gemeinde Hille zu dieser Entscheidung geführt“, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung. Die Entscheidung, das inzwischen in der Beachhandball-Szene anerkannte und beliebte Format absagen zu müssen, zögerten die Verantwortlichen bis zum letztmöglichen Zeitpunkt hinaus. „Es ist so, dass das Turnier als ein Sportfest eingestuft worden wäre. Und die sind aktuell durch die Corona-Schutzverordnung noch verboten“, sagt Christian Oestreich vom Organisationsteam und ergänzt: „Ehrlicherweise bin ich auch froh, dass die Entscheidung nun gefällt ist. Sowohl wir als Veranstalter als auch die aus ganz Deutschland anreisenden Teams brauchen Planungssicherheit.“

Auch ohne die seit der Premiere im Jahr 2017 unter den Aktiven und dem Anhang beliebte und in dieser Form auf aufgrund der Livemusik auf der Tour der German Beach Open einzigartige Beachparty, setzte man in Oberlübbe alle Hebel in Bewegung, die Veranstaltung durchzuführen. Aber Oestreich gibt auch zu bedenken: „Mit den zu erwartenden Einschränkungen wäre es eine sehr sterile Veranstaltung geworden. Das neben dem Sport so wichtige Miteinander der Beachhandballfamilie hätte gelitten. Nicht zu vergessen ist, dass die teilnehmenden Mannschaften in Oberlübbe immer reichlich Ranglistenpunkte für die Qualifikation zur Deutschen Beachhandball-Meisterschaft sammeln konnten und das Turnier für die bereits qualifizierten Teams eine Woche vor den Titelkämpfen einen echten Härtetest darstellte.

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