Oberliga: Mark Artmeier für ein Jahr zum TuS Möllbergen Christian Bendig Porta Westfalica (cb). Die vor kurzem vom Handballverband Westfalen bekannt gegebene Einteilung der Oberliga-Staffeln löst beim Männer-Oberligisten TuS 09 Möllbergen Vorfreude aus. Zudem haben die Portaner mit der Verpflichtung von Mark Artmeier ihre Personalplanungen abgeschlossen. Personal Der Rechtsaußen kommt vom Drittligisten Lit 1912 II. Aufgrund der Verpflichtung von Marten Franke vom Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen wären die Spielanteile für den jungen Rechtsaußen voraussichtlich überschaubar gewesen. „Trainer Daniel Gerling schlug mir den Wechsel vor“, erzählt Artmeier bei seiner Vorstellung. Er hat in Möllbergen zunächst für eine Saison zugesagt. TuS-Trainer André Torge bezeichnet den Wechsel als „eine Win-Win-Situation“ und erklärt: „Mark bekommt Spielanteile und wir haben nun jede Position doppelt besetzt.“ Das aus Julian Kaatze, Sebastian Berg und Jannik Rosemeier bestehende Linkshänder-Trio wächst somit zur kommenden Spielzeit zu einem Quartett an. Dadurch erhöhen sich Torges taktische Möglichkeiten. Vor einigen Wochen schon gab der TuS 09 den Zugang von Robin Wetzel bekannt. Der Torhüter wechselt vom Drittligisten Team HB Lippe II, dem Drittligateam des TBV Lemgo Lippe. Übungseinheiten Während der Corona-Pause ordnete Coach Torge zwei Online-Trainingseinheiten pro Woche an. „Die Spieler wollten das. Einfach, um eine Regelmäßigkeit beizubehalten und untereinander in Kontakt zu bleiben.“ Unter Anleitung von Athletiktrainer Pascal Kramer arbeiteten die Spieler an koordinativen Fähigkeiten und Kräftigung. „Das ganze diente auch der Verletzungsprophylaxe für den Wiedereinstieg“, erklärt Torge, der seinem Team einen guten Fitnessstand attestiert. Neben dem Online-Training mussten die Spieler pro Monat 40 Kilometer laufen, um die Grundausdauer zu erhalten. „Einige musste man in der letzten Woche an das Pensum erinnern, einige haben es übererfüllt“, berichtet Torge mit einem Lächeln. Besonders hervor tat sich Keeper Sören Halstenberg, der in einigen Monaten bis zu 180 Kilometer zurücklegte. Inzwischen befindet sich der Oberligist in der ersten Vorbereitungsphase. Teamgeist Einen Abfall stellt Torge nicht fest. „Ohnehin war der Teamgeist immer gut. Nach dem Training sitzen die Jungs immer noch eine Stunde lang zusammen“, meint der Trainer und ergänzt: „Das sagt eigentlich alles. Und es hat sich nicht verändert.“

Oberliga: Mark Artmeier für ein Jahr zum TuS Möllbergen

Porta Westfalica (cb). Die vor kurzem vom Handballverband Westfalen bekannt gegebene Einteilung der Oberliga-Staffeln löst beim Männer-Oberligisten TuS 09 Möllbergen Vorfreude aus. Zudem haben die Portaner mit der Verpflichtung von Mark Artmeier ihre Personalplanungen abgeschlossen.

Mark Artmeier wechselt vorerst für eine Saison zum TuS 09 Möllbergen. Foto: Bendig - © cbendig
Mark Artmeier wechselt vorerst für eine Saison zum TuS 09 Möllbergen. Foto: Bendig - © cbendig

Personal

Der Rechtsaußen kommt vom Drittligisten Lit 1912 II. Aufgrund der Verpflichtung von Marten Franke vom Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen wären die Spielanteile für den jungen Rechtsaußen voraussichtlich überschaubar gewesen. „Trainer Daniel Gerling schlug mir den Wechsel vor“, erzählt Artmeier bei seiner Vorstellung. Er hat in Möllbergen zunächst für eine Saison zugesagt. TuS-Trainer André Torge bezeichnet den Wechsel als „eine Win-Win-Situation“ und erklärt: „Mark bekommt Spielanteile und wir haben nun jede Position doppelt besetzt.“ Das aus Julian Kaatze, Sebastian Berg und Jannik Rosemeier bestehende Linkshänder-Trio wächst somit zur kommenden Spielzeit zu einem Quartett an. Dadurch erhöhen sich Torges taktische Möglichkeiten. Vor einigen Wochen schon gab der TuS 09 den Zugang von Robin Wetzel bekannt. Der Torhüter wechselt vom Drittligisten Team HB Lippe II, dem Drittligateam des TBV Lemgo Lippe.

Übungseinheiten

Während der Corona-Pause ordnete Coach Torge zwei Online-Trainingseinheiten pro Woche an. „Die Spieler wollten das. Einfach, um eine Regelmäßigkeit beizubehalten und untereinander in Kontakt zu bleiben.“ Unter Anleitung von Athletiktrainer Pascal Kramer arbeiteten die Spieler an koordinativen Fähigkeiten und Kräftigung. „Das ganze diente auch der Verletzungsprophylaxe für den Wiedereinstieg“, erklärt Torge, der seinem Team einen guten Fitnessstand attestiert. Neben dem Online-Training mussten die Spieler pro Monat 40 Kilometer laufen, um die Grundausdauer zu erhalten. „Einige musste man in der letzten Woche an das Pensum erinnern, einige haben es übererfüllt“, berichtet Torge mit einem Lächeln. Besonders hervor tat sich Keeper Sören Halstenberg, der in einigen Monaten bis zu 180 Kilometer zurücklegte. Inzwischen befindet sich der Oberligist in der ersten Vorbereitungsphase.

Teamgeist

Einen Abfall stellt Torge nicht fest. „Ohnehin war der Teamgeist immer gut. Nach dem Training sitzen die Jungs immer noch eine Stunde lang zusammen“, meint der Trainer und ergänzt: „Das sagt eigentlich alles. Und es hat sich nicht verändert.“

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