Nach Traumstart gegen Dessau: Der TuS N-Lübbecke weiter im Anflug auf die erste Liga Jörg Wehling Lübbecke/Minden. Drei Punkte fehlen dem TuS N-Lübbecke noch zum Aufstieg in die Handball-Bundesliga. Gestern Abend entledigte sich die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic der Heimaufgabe gegen den Dessau-Roßlauer HV ohne Probleme und feierte einen am Ende hoch verdienten 31:22 (16:7)-Heimsieg. In der Zweitliga-Tabelle bleiben die Lübbecker auf Platz zwei mit 54:14-Punkten. Spitzenreiter bleibt der HSV Hamburg, der gestern ebenso spielfrei war, wie der drittplatzierte VfL Gummersbach, der vergeblich auf einen TuS-Ausrutscher gewartet hatte. Die Zielsetzung für die Lübbecker war von Beginn an klar. Von der ersten Minute an hoch konzentriert zu werke gehen gegen einen Gegner, der aufgrund seines Mittelfeldplatzes eigentlich völlig unbeschwert hätte aufspielen können. Doch unbekümmert spielten in den ersten 20 Minuten nur die Lübbecker, die einen Bilderbuch-Start hinlegten. Den „Roten“ war anzumerken, dass sie unbedingt aufsteigen möchten. In der ersten 15 Minuten zeigten sie einen Galaauftritt und führten mit 8:0. (14.). Der Grund war eine äußerst aufmerksame Abwehr gegen überforderte Gäste. Zudem war Torwart Aljosha Rezar bestens aufgelegt und ließ die Offensivspieler der Gäste verzweifeln. Das erste Tor der Gäste markierte Vincent Sohmann per Siebenmeter zum 1:8. Nach 16 Minuten nahm Gäste-Trainer Uwe Jungandreas eine Auszeit und ließ mit einer Sieben-gegen-sechs-Offensive spielen. Mit bescheidendem Erfolg. Denn Lübbecke blieb am Drücker und führte nach 20 Minuten sogar 13:3. Vielleicht aufgrund der deutlichen Führung und der bis dahin geringen Gegenwehr ließen es die Lübbecker etwas nach. Es schlichen sich einige einfache Fehler ein. An der deutlichen Führung änderte sich wenig. Nach 27 Minuten hieß es 14:6. Ein Wermutstropfen war in der Schlussphase der ersten Halbzeit die Rote Karte gegen Lutz Heiny, der bei einer Abwehraktion seinem Gegenspieler im Gesicht traf (28.). Lübbecke blieb aber hellwach. Großer Jubel unter den erstmals wieder zugelassenen Zuschauern brandete auf, als vier Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit Marko Bagaric aus gut 13 Metern zum 16:7 traf. In der zweiten Halbzeit verwalteten die Lübbecker ihren Vorsprung. Im Tor stand nun für den stark haltenden Aljosha Rezar der während der Saison nachverpflichtete Matic Gercar. Nach 37 Minuten führten die Gastgeber mit 21:11. Gäste-Trainer Uwe Jungandreas änderte daraufhin die Taktik und rückte von der Sieben-gegen-sechs-Angriffsformation ab (38.). Am deutlichen Vorsprung der Lübbecker änderte das nichts. Nach 43 Minuten führte der TuS mit 22:13-Toren und zehn Minuten vor Schluss schließlich mit 25:15. Währenddessen feierten die TuS-Fans schon ihre Mannschaft. Am Ende hieß es schließlich 31:22. Der verdiente Lohn waren stehende Ovationen der TuS-Fans. In der Schlussphase wechselte Emir Kurtagic munter durch und gab auch Spielern aus der zweiten Reihe, darunter Marvin Mundus, Einsatzzeit. Zwei Hürden muss der TuS N-Lübbecke nun nur noch überwinden zur Rückkehr in die Erstklassigkeit. Am kommenden Samstag geht es ins Frankenland zu den DJK Rimpar Wölfen. Und anschließend folgt dann der Show-down am letzten Juni-Wochenende mit dem Heimauftritt gegen den TuS Ferndorf. Anwurf in der Merkur-Arena ist dann am Samstag um 18 Uhr. Spätestens dann soll der Aufstieg in der ersten Liga gefeiert werden.

Nach Traumstart gegen Dessau: Der TuS N-Lübbecke weiter im Anflug auf die erste Liga

Das Ziel vor Augen hat hier Yannick Dräger, der diesen Gegenstoß erfolgreich abschließt. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Lübbecke/Minden. Drei Punkte fehlen dem TuS N-Lübbecke noch zum Aufstieg in die Handball-Bundesliga. Gestern Abend entledigte sich die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic der Heimaufgabe gegen den Dessau-Roßlauer HV ohne Probleme und feierte einen am Ende hoch verdienten 31:22 (16:7)-Heimsieg. In der Zweitliga-Tabelle bleiben die Lübbecker auf Platz zwei mit 54:14-Punkten. Spitzenreiter bleibt der HSV Hamburg, der gestern ebenso spielfrei war, wie der drittplatzierte VfL Gummersbach, der vergeblich auf einen TuS-Ausrutscher gewartet hatte.

Die Zielsetzung für die Lübbecker war von Beginn an klar. Von der ersten Minute an hoch konzentriert zu werke gehen gegen einen Gegner, der aufgrund seines Mittelfeldplatzes eigentlich völlig unbeschwert hätte aufspielen können.

Doch unbekümmert spielten in den ersten 20 Minuten nur die Lübbecker, die einen Bilderbuch-Start hinlegten. Den „Roten“ war anzumerken, dass sie unbedingt aufsteigen möchten.

In der ersten 15 Minuten zeigten sie einen Galaauftritt und führten mit 8:0. (14.). Der Grund war eine äußerst aufmerksame Abwehr gegen überforderte Gäste. Zudem war Torwart Aljosha Rezar bestens aufgelegt und ließ die Offensivspieler der Gäste verzweifeln. Das erste Tor der Gäste markierte Vincent Sohmann per Siebenmeter zum 1:8.

Nach 16 Minuten nahm Gäste-Trainer Uwe Jungandreas eine Auszeit und ließ mit einer Sieben-gegen-sechs-Offensive spielen. Mit bescheidendem Erfolg. Denn Lübbecke blieb am Drücker und führte nach 20 Minuten sogar 13:3.

Vielleicht aufgrund der deutlichen Führung und der bis dahin geringen Gegenwehr ließen es die Lübbecker etwas nach. Es schlichen sich einige einfache Fehler ein. An der deutlichen Führung änderte sich wenig. Nach 27 Minuten hieß es 14:6. Ein Wermutstropfen war in der Schlussphase der ersten Halbzeit die Rote Karte gegen Lutz Heiny, der bei einer Abwehraktion seinem Gegenspieler im Gesicht traf (28.).

Lübbecke blieb aber hellwach. Großer Jubel unter den erstmals wieder zugelassenen Zuschauern brandete auf, als vier Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit Marko Bagaric aus gut 13 Metern zum 16:7 traf.

In der zweiten Halbzeit verwalteten die Lübbecker ihren Vorsprung. Im Tor stand nun für den stark haltenden Aljosha Rezar der während der Saison nachverpflichtete Matic Gercar. Nach 37 Minuten führten die Gastgeber mit 21:11. Gäste-Trainer Uwe Jungandreas änderte daraufhin die Taktik und rückte von der Sieben-gegen-sechs-Angriffsformation ab (38.). Am deutlichen Vorsprung der Lübbecker änderte das nichts. Nach 43 Minuten führte der TuS mit 22:13-Toren und zehn Minuten vor Schluss schließlich mit 25:15. Währenddessen feierten die TuS-Fans schon ihre Mannschaft. Am Ende hieß es schließlich 31:22. Der verdiente Lohn waren stehende Ovationen der TuS-Fans. In der Schlussphase wechselte Emir Kurtagic munter durch und gab auch Spielern aus der zweiten Reihe, darunter Marvin Mundus, Einsatzzeit.

Zwei Hürden muss der TuS N-Lübbecke nun nur noch überwinden zur Rückkehr in die Erstklassigkeit. Am kommenden Samstag geht es ins Frankenland zu den DJK Rimpar Wölfen. Und anschließend folgt dann der Show-down am letzten Juni-Wochenende mit dem Heimauftritt gegen den TuS Ferndorf. Anwurf in der Merkur-Arena ist dann am Samstag um 18 Uhr. Spätestens dann soll der Aufstieg in der ersten Liga gefeiert werden.

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