Nach Becvar-Rot: TuS N-Lübbecke spielt 27:27 und büßt Aufstiegsplatz ein Jörg Wehling Lübbecke. Mit einer Punkteteilung in eigener Halle musste sich gestern Abend Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke begnügen. Die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic kam gegen die SG BBM Bietigheim nur zu einem 27:27 (15:12)-Unentschieden. Weil Aufstiegskonkurrent VfL Gummersbach zu einem ungefährdeten Heimsieg gegen Hamm kam, büßten die Lübbecker den Aufstiegsplatz zwei vorerst ein. Knackpunkt der Partie war die Rote Karte gegen Lübbeckes Spielmacher Roman Becvar nach 40 Minuten, als er einen Tempogegenstoß gegen Bietigheims Spielmacher Nikola Vlahovic regelwidrig unterband. Die Gastgeber führten zu diesem Zeitpunkt noch mit 21:16. Anschließend fehlte den Hausherren die ordnende Hand im Angriff. Zunächst versuchte sich Youngster Marek Nissen auf der Spielmacherposition, erlaubte sicher aber zu viele technische Fehler. So hieß es zehn Minuten vor dem Ende 23:23, sodass auch noch der angeschlagene Benas Petreikis, der eigentlich geschont werden sollte, ins Spiel kam. Doch auch Petreikis, leicht an der Schulter verletzt, konnte keine Impulse setzen. Am Ende konnten die Lübbecker froh sein, überhaupt einen Punkt zu behalten. Denn den letzten Wurf der Partie sechszehn Sekunden von Jonas Link hielt Torwart-Routinier Aljosa Reza glänzend. Die Gäste feierten die Punkteteilung dennoch fast wie einen Auswärtssieg, während die Lübbecker enttäuscht das Spielfeld verließen. Denn die Gastgeber hatten ab der 15. Minute das Spiel scheinbar sicher im Griff. Nach der ersten Lübbecker Führung durch Lutz Heiny hieß es 5:4. (11.). Es war so etwas wie das Signal für die Hausherren, die sich anschließend auf 9:5 absetzten (20.). Fehlerfrei blieb die TuS-Offensive aber nicht. Das nutzten die Gäste, um in Schlagdistanz zu bleiben. Valentin Spohn und Roman Becvar sorgten dennoch für die scheinbar klare 15:12-Pausenführung. In der zweiten Halbzeit schien der TuS einem souveränen Heimsieg entgegenzulaufen. Doch nach dem 21:16 und dem Becvar-Rot kippte das Spiel. Immerhin reichte es zu einem Punkt, sodass zumindest die Lübbecker Serie von acht Spielen ohne Niederlage hielt. Am Samstag treffen die beiden Teams in Bietigheim erneut aufeinander. TuS N-Lübbecke: Ebner 5, Spohn 5, Strosack 5/2, Heiny 4, Skroblien 3/1, Bagaric 2, Becvar 2, Petrovsky 1.

Nach Becvar-Rot: TuS N-Lübbecke spielt 27:27 und büßt Aufstiegsplatz ein

Die Schlüsselszene der Partie war die Rote Karte gegen Lübbeckes Spielmacher Roman Becvar. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Lübbecke. Mit einer Punkteteilung in eigener Halle musste sich gestern Abend Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke begnügen. Die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic kam gegen die SG BBM Bietigheim nur zu einem 27:27 (15:12)-Unentschieden. Weil Aufstiegskonkurrent VfL Gummersbach zu einem ungefährdeten Heimsieg gegen Hamm kam, büßten die Lübbecker den Aufstiegsplatz zwei vorerst ein.

Knackpunkt der Partie war die Rote Karte gegen Lübbeckes Spielmacher Roman Becvar nach 40 Minuten, als er einen Tempogegenstoß gegen Bietigheims Spielmacher Nikola Vlahovic regelwidrig unterband. Die Gastgeber führten zu diesem Zeitpunkt noch mit 21:16.

Anschließend fehlte den Hausherren die ordnende Hand im Angriff. Zunächst versuchte sich Youngster Marek Nissen auf der Spielmacherposition, erlaubte sicher aber zu viele technische Fehler. So hieß es zehn Minuten vor dem Ende 23:23, sodass auch noch der angeschlagene Benas Petreikis, der eigentlich geschont werden sollte, ins Spiel kam. Doch auch Petreikis, leicht an der Schulter verletzt, konnte keine Impulse setzen.

Am Ende konnten die Lübbecker froh sein, überhaupt einen Punkt zu behalten. Denn den letzten Wurf der Partie sechszehn Sekunden von Jonas Link hielt Torwart-Routinier Aljosa Reza glänzend.

Die Gäste feierten die Punkteteilung dennoch fast wie einen Auswärtssieg, während die Lübbecker enttäuscht das Spielfeld verließen. Denn die Gastgeber hatten ab der 15. Minute das Spiel scheinbar sicher im Griff. Nach der ersten Lübbecker Führung durch Lutz Heiny hieß es 5:4. (11.). Es war so etwas wie das Signal für die Hausherren, die sich anschließend auf 9:5 absetzten (20.).

Fehlerfrei blieb die TuS-Offensive aber nicht. Das nutzten die Gäste, um in Schlagdistanz zu bleiben. Valentin Spohn und Roman Becvar sorgten dennoch für die scheinbar klare 15:12-Pausenführung.

In der zweiten Halbzeit schien der TuS einem souveränen Heimsieg entgegenzulaufen. Doch nach dem 21:16 und dem Becvar-Rot kippte das Spiel. Immerhin reichte es zu einem Punkt, sodass zumindest die Lübbecker Serie von acht Spielen ohne Niederlage hielt. Am Samstag treffen die beiden Teams in Bietigheim erneut aufeinander.

TuS N-Lübbecke: Ebner 5, Spohn 5, Strosack 5/2, Heiny 4, Skroblien 3/1, Bagaric 2, Becvar 2, Petrovsky 1.

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