Maske befreit nicht von Testpflicht - Landessportbund klärt Fragen zum Hallensport Minden-Lübbecke (pep). Rund um den Jahreswechsel haben sich viele Vereine mit der Umsetzung der aktuellen Coronaschutzverordnung auseinandergesetzt, um sicheres Sporttreiben zu ermöglichen. Dabei tauchten Fragen auf. Der Landessportbund hat bei der Staatskanzlei nachgefragt und Antworten erhalten. Ein Überblick: 2G plus nur in Innenräumen: Die Verordnung vom 30. Dezember 2021 gilt für „die gemeinsame Sportausübung (einschließlich Wettkampf und Training) in Innenräumen, in Sportstätten sowie in sonstigen Innenräumen im öffentlichen Raum“. Damit ist klar: 2G plus gilt nur für den Sport in Innenräumen, nicht für draußen. 2G plus auch mit Maske: Kadersport als Ausnahme: Der übergangsweise Ersatz der Immunisierung durch einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) gilt für Teilnehmer an Profiligen sowie an Ligen und Wettkämpfen eines Verbands im Deutschen Olympischen Sportbund und auch für Training von Kaderathleten an den Bundes- und Landes-Stützpunkten. Reithallen sind nicht immer Innenräume: Reithallen, die ringsum zwar eine etwa mannshohe Begrenzung haben, aber offen sind, zählen nicht als Innenräume. Bei wirklich geschlossenen Seitenwänden müssen aber mindestens zwei Seiten ganz offen sein, um nicht als Innenraum zu gelten. Beaufsichtigte Selbsttests:3G für Übungsleiter: Ausgenommen von der Vorgabe 2G plus sind Übungsleiter, für sie gilt die 3G-Regel. Sie fallen unter die Gruppe von Personen, die entweder Beschäftigte des Vereins sind oder vom Verein ehrenamtlich für die Sportausübung eingesetzt werden. Bei fehlender Immunisierung muss während der gesamten Tätigkeit eine medizinische Maske getragen werden. Betreiber von Sportstätten können allerdings von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und 2G plus auch für Übungsleiter fordern. Sonderregel für 16- und 17-Jährige: Nach der aktuellen Coronaschutzverordnung endet am 16. Januar die Übergangsregelung, wonach Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 und 17 Jahren den immunisierten Personen gleichgestellt sind. Ab 17. Januar reicht die Schultestung für die Teilnahme am Sportbetrieb nicht mehr aus. Sie müssen zusätzlich die 2G-Vorgaben erfüllen.

Maske befreit nicht von Testpflicht - Landessportbund klärt Fragen zum Hallensport

Sport mit Masken ist nicht geplant. MT-Foto: Külbel © Sebastian Külbel

Minden-Lübbecke (pep). Rund um den Jahreswechsel haben sich viele Vereine mit der Umsetzung der aktuellen Coronaschutzverordnung auseinandergesetzt, um sicheres Sporttreiben zu ermöglichen. Dabei tauchten Fragen auf. Der Landessportbund hat bei der Staatskanzlei nachgefragt und Antworten erhalten. Ein Überblick:

2G plus nur in Innenräumen: Die Verordnung vom 30. Dezember 2021 gilt für „die gemeinsame Sportausübung (einschließlich Wettkampf und Training) in Innenräumen, in Sportstätten sowie in sonstigen Innenräumen im öffentlichen Raum“. Damit ist klar: 2G plus gilt nur für den Sport in Innenräumen, nicht für draußen.

2G plus auch mit Maske: Kadersport als Ausnahme: Der übergangsweise Ersatz der Immunisierung durch einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) gilt für Teilnehmer an Profiligen sowie an Ligen und Wettkämpfen eines Verbands im Deutschen Olympischen Sportbund und auch für Training von Kaderathleten an den Bundes- und Landes-Stützpunkten.

Reithallen sind nicht immer Innenräume: Reithallen, die ringsum zwar eine etwa mannshohe Begrenzung haben, aber offen sind, zählen nicht als Innenräume. Bei wirklich geschlossenen Seitenwänden müssen aber mindestens zwei Seiten ganz offen sein, um nicht als Innenraum zu gelten.

Beaufsichtigte Selbsttests:3G für Übungsleiter: Ausgenommen von der Vorgabe 2G plus sind Übungsleiter, für sie gilt die 3G-Regel. Sie fallen unter die Gruppe von Personen, die entweder Beschäftigte des Vereins sind oder vom Verein ehrenamtlich für die Sportausübung eingesetzt werden. Bei fehlender Immunisierung muss während der gesamten Tätigkeit eine medizinische Maske getragen werden. Betreiber von Sportstätten können allerdings von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und 2G plus auch für Übungsleiter fordern.

Sonderregel für 16- und 17-Jährige: Nach der aktuellen Coronaschutzverordnung endet am 16. Januar die Übergangsregelung, wonach Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 und 17 Jahren den immunisierten Personen gleichgestellt sind. Ab 17. Januar reicht die Schultestung für die Teilnahme am Sportbetrieb nicht mehr aus. Sie müssen zusätzlich die 2G-Vorgaben erfüllen.

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