Männer, Verbandsliga: Hahler „Hyänen“ haben das Derby im Griff - Oberlübbe überrascht Jörg Wehling Minden. Der erste Spieltag der Männer-Handball-Verbandsliga hatte es gleich in sich mit dem Derby zwischen dem TSV Hahlen und Lit 1912 III. Und wenn zwei befreundete Trainer aufeinander treffen, die zudem beide einst im gleichen Verein beim TSV Hahlen spielten und eine Mannschaft trainierten, wäre das Wunschergebnis vermutlich ein Unentschieden. Doch dem war am Samstagabend nicht so. Die Gastgeber von Trainer Henrik Thielking gewannen das Duell gegen das von Marc Pohlmann gecoachte Lit-Team mit 26:24 (15:10). Es war deutlicher, als es das Ergebnis aussagt. Denn erst als die Partie entschieden war, kamen die Gäste heran. Einen Achtungserfolg zum Saisonstart verbuchte TuS Eintracht Oberlübbe. Die Mannschaft von Trainer Björn Petereit feierte einen in dieser Höhe nicht zu erwartenden 35:27 (14:12)-Heimsieg gegen das stark eingeschätzte Team aus Spradow. Die HSG Porta kassierte unterdessen eine Niederlage. Trotz einer guten Defensivleistung verlor die Mannschaft von Trainer Daniel Franke mit 18:22 (12:12). Der HSV Minden-Nord war spielfrei. TSV Hahlen – Lit 1912 III 26:24 (15:10). In der Beurteilung des Erfolges waren sich beide Trainer anschließend einig. „Aufgrund des Spielverlaufs geht der Sieg in Ordnung. Wir haben uns im Angriff schwer getan und zu viele einfache Treffer kassiert“, sagte Lit-Trainer Marc Pohlmann. Richtig zufrieden war verständlicherweise Henrik Thielking. „Wir haben 40 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht. Es war auch stark, wie wir die Rote Karte gegen Tjorven Wiese weggesteckt haben“, sagt Thielking. 18:13 für die Hahler hieß es zu diesem Zeitpunkt und anstatt einzuknicken bauten die „Hyänen“ den Vorsprung bis zum 23:16 sogar aus. Viel Last ruhte auf TSV-Seite da auf Eike Böker, der zwei Minuten vor Schluss seine dritte Zeitstrafe sah. Die Gäste nutzten dies in Überzahl, um zu verkürzen. Mehr war nicht drin. In der ersten Halbzeit starten die Gastgeber besser. Nach neun Minuten hieß es 5:3, nach 15 Minuten 9:5. Und bis kurz vor der Pause 14:10. Ein Sinnbild der zuweilen riskanten Lit-Spielweise zeigte sich 20 Sekunden vor der Sirene, als man ohne Not zu schnell abschloss und mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit das 10:15 kassierte. In der zweiten Halbzeit blieben die Gastgeber Herr der Lage und wehrten alle taktischen Finessen des Gegners ab. Einen Grund zur Freude hatte anschließend TSV-Torwart Torben Schriefer, der einen Derbysieg gegen sein ehemaliges Team mit zwei Toren feiern durfte. Tore TSV Hahlen: Wiese 5, Böker 4, Schilling 4, Dietrich 4/1, Höltkemeyer 3, Schriefer 2, Kirchhoff 2, Klöpper 1, Kolbe 1. Tore für Lit 1912 III: Glöckner 7/2, Meinking 7, Knüttel 4, Indeche 2, Niemeyer 2, Brune 1, Gerfen 1. Eintracht Oberlübbe – HSG TE Spradow 35:27 (14:12). „Wir haben uns vor allem in der zweiten Halbzeit in einen kleinen Rausch gespielt. Das war insgesamt sehr nahe an unserem Optimum“, freute sich Björn Petereit über den Heimsieg gegen die stark eingeschätzte Gäste-Mannschaft. Zwischen der 19. und 40. Minute zogen die Oberlübber vom 8:8 auf 23:15 davon. Die Gäste kamen mit der Oberlübber 3:2:1-Deckung nicht zurecht. Zudem feierte Torwart Fynn Telgheder nach eineinhalb Jahren Verletzungspause ein starkes Comeback. Tore für Eintracht Oberlübbe: Bekemeier 9/5, Rinne 6/1, Halfbrodt 6, Blomenkamp 5, Thamm 3, Höinghaus 3, Meer 2, Eikmeyer 1. HB Bad Salzuflen – HSG Porta 22:18 (12:12). In der Offensive hapert es noch bei den Portanern, denen in der zweiten Halbzeit nur sechs Treffer gelangen. „Wir hatten zu viele Phase, in der wir ohne Tor geblieben sind“, haderte Trainer Daniel Franke. 17 Minuten waren es nach seiner Rechnung. Nach dem 17:18 (48.) kam die HSG nur noch zu einem Treffer. Tore für die HSG Porta: Naumann 4, Held 4, Hohlfeld 4/3, Halstenberg 2, Steinhauer 2, Jeske 2.

Männer, Verbandsliga: Hahler „Hyänen“ haben das Derby im Griff - Oberlübbe überrascht

TSV Hahlens Eike Böker (Nummer 9) jubelt hier nach einem Torerfolg. Sein Mitspieler Lukas Eickenjäger gratuliert aus der Entfernung. MT-Foto: Jörg Wehling © Jörg Wehling

Minden. Der erste Spieltag der Männer-Handball-Verbandsliga hatte es gleich in sich mit dem Derby zwischen dem TSV Hahlen und Lit 1912 III. Und wenn zwei befreundete Trainer aufeinander treffen, die zudem beide einst im gleichen Verein beim TSV Hahlen spielten und eine Mannschaft trainierten, wäre das Wunschergebnis vermutlich ein Unentschieden. Doch dem war am Samstagabend nicht so. Die Gastgeber von Trainer Henrik Thielking gewannen das Duell gegen das von Marc Pohlmann gecoachte Lit-Team mit 26:24 (15:10). Es war deutlicher, als es das Ergebnis aussagt. Denn erst als die Partie entschieden war, kamen die Gäste heran.

Einen Achtungserfolg zum Saisonstart verbuchte TuS Eintracht Oberlübbe. Die Mannschaft von Trainer Björn Petereit feierte einen in dieser Höhe nicht zu erwartenden 35:27 (14:12)-Heimsieg gegen das stark eingeschätzte Team aus Spradow. Die HSG Porta kassierte unterdessen eine Niederlage. Trotz einer guten Defensivleistung verlor die Mannschaft von Trainer Daniel Franke mit 18:22 (12:12). Der HSV Minden-Nord war spielfrei.

TSV Hahlen – Lit 1912 III 26:24 (15:10). In der Beurteilung des Erfolges waren sich beide Trainer anschließend einig. „Aufgrund des Spielverlaufs geht der Sieg in Ordnung. Wir haben uns im Angriff schwer getan und zu viele einfache Treffer kassiert“, sagte Lit-Trainer Marc Pohlmann. Richtig zufrieden war verständlicherweise Henrik Thielking. „Wir haben 40 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht. Es war auch stark, wie wir die Rote Karte gegen Tjorven Wiese weggesteckt haben“, sagt Thielking. 18:13 für die Hahler hieß es zu diesem Zeitpunkt und anstatt einzuknicken bauten die „Hyänen“ den Vorsprung bis zum 23:16 sogar aus. Viel Last ruhte auf TSV-Seite da auf Eike Böker, der zwei Minuten vor Schluss seine dritte Zeitstrafe sah. Die Gäste nutzten dies in Überzahl, um zu verkürzen. Mehr war nicht drin.

In der ersten Halbzeit starten die Gastgeber besser. Nach neun Minuten hieß es 5:3, nach 15 Minuten 9:5. Und bis kurz vor der Pause 14:10. Ein Sinnbild der zuweilen riskanten Lit-Spielweise zeigte sich 20 Sekunden vor der Sirene, als man ohne Not zu schnell abschloss und mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit das 10:15 kassierte. In der zweiten Halbzeit blieben die Gastgeber Herr der Lage und wehrten alle taktischen Finessen des Gegners ab. Einen Grund zur Freude hatte anschließend TSV-Torwart Torben Schriefer, der einen Derbysieg gegen sein ehemaliges Team mit zwei Toren feiern durfte.

Tore TSV Hahlen: Wiese 5, Böker 4, Schilling 4, Dietrich 4/1, Höltkemeyer 3, Schriefer 2, Kirchhoff 2, Klöpper 1, Kolbe 1. Tore für Lit 1912 III: Glöckner 7/2, Meinking 7, Knüttel 4, Indeche 2, Niemeyer 2, Brune 1, Gerfen 1.

Eintracht Oberlübbe – HSG TE Spradow 35:27 (14:12). „Wir haben uns vor allem in der zweiten Halbzeit in einen kleinen Rausch gespielt. Das war insgesamt sehr nahe an unserem Optimum“, freute sich Björn Petereit über den Heimsieg gegen die stark eingeschätzte Gäste-Mannschaft. Zwischen der 19. und 40. Minute zogen die Oberlübber vom 8:8 auf 23:15 davon. Die Gäste kamen mit der Oberlübber 3:2:1-Deckung nicht zurecht. Zudem feierte Torwart Fynn Telgheder nach eineinhalb Jahren Verletzungspause ein starkes Comeback. Tore für Eintracht Oberlübbe: Bekemeier 9/5, Rinne 6/1, Halfbrodt 6, Blomenkamp 5, Thamm 3, Höinghaus 3, Meer 2, Eikmeyer 1.

HB Bad Salzuflen – HSG Porta 22:18 (12:12). In der Offensive hapert es noch bei den Portanern, denen in der zweiten Halbzeit nur sechs Treffer gelangen. „Wir hatten zu viele Phase, in der wir ohne Tor geblieben sind“, haderte Trainer Daniel Franke. 17 Minuten waren es nach seiner Rechnung. Nach dem 17:18 (48.) kam die HSG nur noch zu einem Treffer. Tore für die HSG Porta: Naumann 4, Held 4, Hohlfeld 4/3, Halstenberg 2, Steinhauer 2, Jeske 2.

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