Männer-Verbandsliga: HSG Porta und Lit-Reserve überzeugen mit klaren Heimsiegen - Hahlens Spiel wegen Corona-Virus abgesagt Christian Bendig Minden. Zwei Spitzenteams der Männerhandball-Verbandsliga gaben an diesem Spieltag ihre Visitenkarte im Mühlenkreis ab und beide reisten mit empfindlichen Pleiten wieder ab. Zunächst spielte Lit Tribe Germania II den TuS Brockhagen schwindelig, gestern Abend zeigte die HSG Porta gegen den Tabellenzweiten HSG Altenbeken/Buke eine bärenstarke Vorstellung. Die Begegnung zwischen dem TSV Hahlen und dem ASV Senden wurde aufgrund eines Corona-Verdachtfalls im Raum Sende abgesagt. Keine einzige ASV-Mannschaft trat am Wochenende zu einem Handballspiel an. Ein Nachholtermin ist noch nicht bekannt. HSG Porta - HSG Altenbeken/Buke 31:25 (15:14). Nach der enttäuschenden Vorstellung vor einer Woche beim TuS Brockhagen hatten sich die Veltheimer einiges vorgenommen. „Wir hatten eine gute Trainingswoche und ich weiß, dass sich meine Mannschaft nach schlechten Spielen nie hängen lässt“, sagte Portas Trainer Daniel Franke nach dem neunten Saisonsieg, durch den die HSG wieder auf den fünften Platz vorrückt. Gegen die starken Gäste musste Franke bereits nach wenigen Minuten improvisieren. HSG-Kreisläufer Malte Tretzack war schon in der neunten Minute mit zwei Zeitstrafen vorbelastet. Der Portaner Abwehrstärke schadete das nicht. „Wenn wir in der ersten Halbzeit nicht drei Gegenstöße verwerfen, führen wir auch deutlicher zur Pause“, war Franke mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Abschnitt eins bereits sehr zufrieden. Nach dem Seitenwechsel drückten die Hausherren noch mehr aufs Tempo. Vor allem in den eigenen Offensivaktionen. „Da sind wir mit einem tollen Tempo in die Nahtstellen gegangene“, berichtete der Portaner Trainer, dessen Schützlinge sich bis zur 37. Minute den klaren 19:14-Vorsprung erspielt hatten. Nach einer Auszeit agierten die Gäste in der Abwehr deutlich offensiver. Die sich bietenden Freiräumer wussten die flinken Tim Held und Niels Fuchs zu nutzen und waren maßgeblich daran beteiligt, dass die Veltheimer über 23:16 (44.) und 28:21 (54.) den fünften Heimsieg einfuhren. HSG Porta: Frerichs, Frochte – Held 8, Fuchs 8, Halstenberg 5/2, Hohlfeld 4, Tretzack 3, Delius 2, Kollmeier 1, Göpfert, Naumann, Watermann. Lit Tribe Germania II - TuS Brockhagen 33:25 (20:13). Sieben Heimniederlagen in Serie setzte es für die Lit-Reserve. Und ausgerechnet gegen die stark eingeschätzten Gäste lieferte der neue Tabellenachte eine Leistung wie aus einem Guss ab. „Das war mega wichtig“, fielen nicht nur Co-Trainer Benjamin Arning aufgrund der sehr engen Tabellenkonstellation Steine vom Herzen. Die Basis legten die „Litties“ schon in Halbzeit eins. Über die Zwischenstände 6:3 (8.), 9:5 (12.) und 18:11 (24.) hieß es beim Seitenwechsel 20:13 für Lit II. „Bis dahin hatten wir einen Fehlwurf und zwei technische Fehler“, nannte Arning zwei bedeutende Kennzahlen einer unglaublichen Angriffseffektivität. In Abschnitt zwei bremste Lit II die Brockhagener Bemühung ab dem 24:20 (46.) wieder besser und zog wieder davon. Torwart Noah Steinhauer bekam von Arning ein Sonderlob für seine starke Leistung. Lit Tribe Germania II: Beckmann, Steinhauer - Krassort 7, Grote 7/2, Bockermann 5, J. Finke 5/2, Meinking 4, Thielking 2, Riechmann 2, Artmeier 1, Ames.

Männer-Verbandsliga: HSG Porta und Lit-Reserve überzeugen mit klaren Heimsiegen - Hahlens Spiel wegen Corona-Virus abgesagt

HSG Portas Malte Tretzack kommt in dieser Szene frei zum Wurf und erzielt einen Treffer gegen die HSG Altenbeken/Buke. Links beobachtet Tretzacks Teamkollege Luca Halstenberg die Aktion. MT- © Foto: Thomas Kühlmann

Minden. Zwei Spitzenteams der Männerhandball-Verbandsliga gaben an diesem Spieltag ihre Visitenkarte im Mühlenkreis ab und beide reisten mit empfindlichen Pleiten wieder ab. Zunächst spielte Lit Tribe Germania II den TuS Brockhagen schwindelig, gestern Abend zeigte die HSG Porta gegen den Tabellenzweiten HSG Altenbeken/Buke eine bärenstarke Vorstellung. Die Begegnung zwischen dem TSV Hahlen und dem ASV Senden wurde aufgrund eines Corona-Verdachtfalls im Raum Sende abgesagt. Keine einzige ASV-Mannschaft trat am Wochenende zu einem Handballspiel an. Ein Nachholtermin ist noch nicht bekannt.

HSG Porta - HSG Altenbeken/Buke 31:25 (15:14). Nach der enttäuschenden Vorstellung vor einer Woche beim TuS Brockhagen hatten sich die Veltheimer einiges vorgenommen. „Wir hatten eine gute Trainingswoche und ich weiß, dass sich meine Mannschaft nach schlechten Spielen nie hängen lässt“, sagte Portas Trainer Daniel Franke nach dem neunten Saisonsieg, durch den die HSG wieder auf den fünften Platz vorrückt. Gegen die starken Gäste musste Franke bereits nach wenigen Minuten improvisieren. HSG-Kreisläufer Malte Tretzack war schon in der neunten Minute mit zwei Zeitstrafen vorbelastet. Der Portaner Abwehrstärke schadete das nicht. „Wenn wir in der ersten Halbzeit nicht drei Gegenstöße verwerfen, führen wir auch deutlicher zur Pause“, war Franke mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Abschnitt eins bereits sehr zufrieden.

Nach dem Seitenwechsel drückten die Hausherren noch mehr aufs Tempo. Vor allem in den eigenen Offensivaktionen. „Da sind wir mit einem tollen Tempo in die Nahtstellen gegangene“, berichtete der Portaner Trainer, dessen Schützlinge sich bis zur 37. Minute den klaren 19:14-Vorsprung erspielt hatten. Nach einer Auszeit agierten die Gäste in der Abwehr deutlich offensiver. Die sich bietenden Freiräumer wussten die flinken Tim Held und Niels Fuchs zu nutzen und waren maßgeblich daran beteiligt, dass die Veltheimer über 23:16 (44.) und 28:21 (54.) den fünften Heimsieg einfuhren.

HSG Porta: Frerichs, Frochte – Held 8, Fuchs 8, Halstenberg 5/2, Hohlfeld 4, Tretzack 3, Delius 2, Kollmeier 1, Göpfert, Naumann, Watermann.

Lit Tribe Germania II - TuS Brockhagen 33:25 (20:13). Sieben Heimniederlagen in Serie setzte es für die Lit-Reserve. Und ausgerechnet gegen die stark eingeschätzten Gäste lieferte der neue Tabellenachte eine Leistung wie aus einem Guss ab. „Das war mega wichtig“, fielen nicht nur Co-Trainer Benjamin Arning aufgrund der sehr engen Tabellenkonstellation Steine vom Herzen. Die Basis legten die „Litties“ schon in Halbzeit eins. Über die Zwischenstände 6:3 (8.), 9:5 (12.) und 18:11 (24.) hieß es beim Seitenwechsel 20:13 für Lit II. „Bis dahin hatten wir einen Fehlwurf und zwei technische Fehler“, nannte Arning zwei bedeutende Kennzahlen einer unglaublichen Angriffseffektivität. In Abschnitt zwei bremste Lit II die Brockhagener Bemühung ab dem 24:20 (46.) wieder besser und zog wieder davon. Torwart Noah Steinhauer bekam von Arning ein Sonderlob für seine starke Leistung.

Lit Tribe Germania II: Beckmann, Steinhauer - Krassort 7, Grote 7/2, Bockermann 5, J. Finke 5/2, Meinking 4, Thielking 2, Riechmann 2, Artmeier 1, Ames.

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