Männer, 3. Liga: Leif Anton liebt die Duelle gegen Lit 1912 II Jörg Wehling Bielefeld/Hille. Es ist noch früh in der Saison, aber ein Start mit drei Niederlagen wäre sicher keinem der beiden Trainer recht. So gesehen hat das Handball-Drittliga-Duell zwischen Aufsteiger TSG A/H Bielefeld und Lit 1912 II einen zusätzlichen besonderen Reiz. Sowohl Leif Anton mit seinen Bielefeldern als auch Daniel Gerling mit dem Lit-Team wollen unbedingt den ersten Saisonsieg feiern. Die Chance bietet sich am Sonntag in der Bielefelder Seidensticker-Halle um 17 Uhr. Es gilt für Zuschauer die 3G-Regel. „Spiele mit einem engen Bezug zum Gegner sind immer etwas besonderes. Es wird sicher ein ganz knappe Kiste werden. Kleinigkeiten dürften entscheiden“, sagt der gebürtige Hiller Leif Anton, der in Lemgo seinen Lebensmittelpunkt hat, eine Bielefelder Mannschaft trainiert, aber noch immer den Blick in den Mühlenkreis richtet. „Ich bin gut informiert“, schmunzelt der 38-Jährige Lehrer für Sport und Deutsch. Das gilt einerseits durch seinen Freund beim TSV Hahlen, Henrik Thielking aber auch durch Daniel Gerling, mit dem er gemeinsam seinen Trainerschein machte. Ein Testspiel in der Vorbereitung gegen Lit hat fast genauso Tradition, wie die regelmäßigen Gedankenaustausche vor Spielen. „Das hat sich angesichts der frühen Saisonphase natürlich noch nicht ergeben. Aber das wird sicher noch kommen“, sagt Anton. „In erster Linie werde ich da auf Leif zukommen, weil er schon gegen Teams gespielt hat, gegen die wir noch ran müssen“, sagt Lit-Trainer Daniel Gerling. Der Start mit zwei Niederlagen ging sowohl bei Bielefeld als bei Lit daneben – und ist bei beiden Mannschaften erklärbar. „Wir waren in Wilhelmshaven an einem Punkt dran und haben knapp verloren. Gleiches gilt für das Spiel in Habenhausen“, sagt Anton. Dort verlor er aber nicht nur das Spiel sondern auch gleich vier Akteure durch schwere Verletzungen. Unter anderem werden gegen Lit 1912 II die beiden Kreisläufer Jannis Louis (Schulter) und auch Christian Skusa (Daumenbruch) ausfallen. „Der Kader der TSG ist trotzdem sehr gut besetzt. Darum sehe ich uns auch in der Außenseiterrolle“, sagt Gerling zu den Kräfteverhältnissen vor dem OWL-Duell. Die 30:31-Heim-Niederlage gegen Team HB Lippe II ist aufgearbeitet. „Es war eine Anreihung von kleinen Fehlern. Wenn wir ein, zwei Sachen besser gemacht hätten, dann hätten wir die Partie vielleicht gewonnen.“ Entlastung muss auch aus Gerlings Sicht aber für Marten Franke her. „Wir sind in der Offensive zu rechtslastig. Da müssen wir uns andere Lösungen erarbeiten“, sagt der Lit-Trainer. Auf seinen Einsatz auf der Gegenseite brennt Stefan Bruns, der in der A-Jugend bei JSG NSM spielte, bevor er über den TuS Nettelstedt und TSV Hahlen nun bei der TSG A/H Bielefeld landete. „Er ist super trainingsfleißig und will sich unbedingt verbessern“, lobt Anton seinen Rückraum-Rechten. Anton selbst lief auch in seiner aktiven Zeit für das Lit-Mannschaft auf, als das Team 2002 noch als HSG Nordhemmern/Mindenerwald in der Oberliga spielte. Einen Tipp für das besondere Duell gegen Lit 1912 II möchte Anton nicht abgeben. „Ich kann nur sagen, dass ich mich sehr auf dieses Spiel freue. Und meine Jungs sollen auch versuchen, dieses Spiel zu genießen.“

Männer, 3. Liga: Leif Anton liebt die Duelle gegen Lit 1912 II

Gestenreich an der Seitenlinie dirigiert der gebürtige Hiller Leif Anton das Spiel seines Teams TSG A/H Bielefeld. Direkt hinter ihm sitzt der ehemaliger Hahler Stefan Bruns. Foto: Andreas Zobe © Andreas Zobe

Bielefeld/Hille. Es ist noch früh in der Saison, aber ein Start mit drei Niederlagen wäre sicher keinem der beiden Trainer recht. So gesehen hat das Handball-Drittliga-Duell zwischen Aufsteiger TSG A/H Bielefeld und Lit 1912 II einen zusätzlichen besonderen Reiz. Sowohl Leif Anton mit seinen Bielefeldern als auch Daniel Gerling mit dem Lit-Team wollen unbedingt den ersten Saisonsieg feiern. Die Chance bietet sich am Sonntag in der Bielefelder Seidensticker-Halle um 17 Uhr. Es gilt für Zuschauer die 3G-Regel.

„Spiele mit einem engen Bezug zum Gegner sind immer etwas besonderes. Es wird sicher ein ganz knappe Kiste werden. Kleinigkeiten dürften entscheiden“, sagt der gebürtige Hiller Leif Anton, der in Lemgo seinen Lebensmittelpunkt hat, eine Bielefelder Mannschaft trainiert, aber noch immer den Blick in den Mühlenkreis richtet. „Ich bin gut informiert“, schmunzelt der 38-Jährige Lehrer für Sport und Deutsch. Das gilt einerseits durch seinen Freund beim TSV Hahlen, Henrik Thielking aber auch durch Daniel Gerling, mit dem er gemeinsam seinen Trainerschein machte. Ein Testspiel in der Vorbereitung gegen Lit hat fast genauso Tradition, wie die regelmäßigen Gedankenaustausche vor Spielen. „Das hat sich angesichts der frühen Saisonphase natürlich noch nicht ergeben. Aber das wird sicher noch kommen“, sagt Anton.

„In erster Linie werde ich da auf Leif zukommen, weil er schon gegen Teams gespielt hat, gegen die wir noch ran müssen“, sagt Lit-Trainer Daniel Gerling.

Der Start mit zwei Niederlagen ging sowohl bei Bielefeld als bei Lit daneben – und ist bei beiden Mannschaften erklärbar. „Wir waren in Wilhelmshaven an einem Punkt dran und haben knapp verloren. Gleiches gilt für das Spiel in Habenhausen“, sagt Anton. Dort verlor er aber nicht nur das Spiel sondern auch gleich vier Akteure durch schwere Verletzungen. Unter anderem werden gegen Lit 1912 II die beiden Kreisläufer Jannis Louis (Schulter) und auch Christian Skusa (Daumenbruch) ausfallen. „Der Kader der TSG ist trotzdem sehr gut besetzt. Darum sehe ich uns auch in der Außenseiterrolle“, sagt Gerling zu den Kräfteverhältnissen vor dem OWL-Duell. Die 30:31-Heim-Niederlage gegen Team HB Lippe II ist aufgearbeitet. „Es war eine Anreihung von kleinen Fehlern. Wenn wir ein, zwei Sachen besser gemacht hätten, dann hätten wir die Partie vielleicht gewonnen.“ Entlastung muss auch aus Gerlings Sicht aber für Marten Franke her. „Wir sind in der Offensive zu rechtslastig. Da müssen wir uns andere Lösungen erarbeiten“, sagt der Lit-Trainer.

Auf seinen Einsatz auf der Gegenseite brennt Stefan Bruns, der in der A-Jugend bei JSG NSM spielte, bevor er über den TuS Nettelstedt und TSV Hahlen nun bei der TSG A/H Bielefeld landete. „Er ist super trainingsfleißig und will sich unbedingt verbessern“, lobt Anton seinen Rückraum-Rechten. Anton selbst lief auch in seiner aktiven Zeit für das Lit-Mannschaft auf, als das Team 2002 noch als HSG Nordhemmern/Mindenerwald in der Oberliga spielte.

Einen Tipp für das besondere Duell gegen Lit 1912 II möchte Anton nicht abgeben. „Ich kann nur sagen, dass ich mich sehr auf dieses Spiel freue. Und meine Jungs sollen auch versuchen, dieses Spiel zu genießen.“

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