Lübbeckes Trainer Kurtagic warnt vor wankenden Niedersachsen Ingo Notz Lübbecke. Einmal noch. Einmal noch Vollgas, einmal noch über die Grenzen hinausgehen: Mit einem Sieg im Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV will Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke heute Abend das Jahr 2020 ausklingen lassen. Hauptsponsor weg, Geschäftsführer weg, Verhaftung des Co-Geschäftsführers und Hauptsponsors (Ermittlungen wegen Anlagebetrugs), vier Punkte am grünen Tisch weg und mit Juan de la Peña (zur SG BBM Bietigheim) und Tim Rozman (zum Tusem Essen) zwei Spieler weg: Der Wilhelmshavener HV hat einen grauenhaften Saisonstart hinter sich. Eine „Corona-Klausel“ in der Lizenzierungsordnung der Handball-Bundesliga rettete die Niedersachsen, weil dadurch ein Wechsel des wirtschaftlichen Trägers ermöglicht wird. Der Preis sind die vier Punkte, die dem WHV am Saisonende abgezogen werden. Trotz allem warnt TuS-Trainer Emir Kurtagic davor, den wankenden WHV auf die leichte Schulter zu nehmen. Trotz aller Probleme habe Wilhelmshaven immer noch viel Qualität. Nicht umsonst verweist Kurtagic nach der eigenen Niederlage in Gummersbach auch darauf, dass der WHV gegen den VfL erst in der Schlussphase und das noch unnötig verloren hat: „Da hat Wilhelmshaven gezeigt, dass es konkurrenzfähig ist.“ Mit dem Ex-Mindener Jens Vortmann stehe ein guter Keeper zwischen den Pfosten, dazu sei der Angriff gefährlich und der Rückraum wie auch der Kreis stark besetzt: „Werfen können sie auf jeden Fall.“ Die Partie gegen Gummersbach war aber nicht der einzige Leistungsnachweis des WHV, der den TuS warnen sollte. „Wilhelmshaven hat auch insgesamt zehn Punkte gesammelt, das sind mehr als Bietigheim und genauso viele wie Hamm.“ Also: respektvolle Herangehensweise ja, zuviel Respekt nein: „Zu stark reden möchte ich den Gegner aber auch wieder nicht“, sagt Kurtagic. Sein Team geht schließlich als Favorit ins Spiel. „Treten wir seriös auf, haben wir genug Qualität, um zu gewinnen. Darauf wollen wir uns fokussieren“, erklärt Lübbeckes Trainer: „Wir wollen diese beiden Punkte hierbehalten und so einen guten Abschluss des Kalenderjahres hinbekommen.“ Im neuen Jahr will der TuS dann neu angreifen und als Tabellendritter auf die beiden Führenden, HSV Hamburg und Gummersbach, Druck ausüben. Heute Abend geht es aber zunächst darum, eine Pflichtaufgabe zu lösen.

Lübbeckes Trainer Kurtagic warnt vor wankenden Niedersachsen

Lutz Heiny (rechts) und der TuS Lübbecke wollen hoch hinaus. Foto: Wedel © Noah Wedel

Lübbecke. Einmal noch. Einmal noch Vollgas, einmal noch über die Grenzen hinausgehen: Mit einem Sieg im Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV will Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke heute Abend das Jahr 2020 ausklingen lassen.

Hauptsponsor weg, Geschäftsführer weg, Verhaftung des Co-Geschäftsführers und Hauptsponsors (Ermittlungen wegen Anlagebetrugs), vier Punkte am grünen Tisch weg und mit Juan de la Peña (zur SG BBM Bietigheim) und Tim Rozman (zum Tusem Essen) zwei Spieler weg: Der Wilhelmshavener HV hat einen grauenhaften Saisonstart hinter sich. Eine „Corona-Klausel“ in der Lizenzierungsordnung der Handball-Bundesliga rettete die Niedersachsen, weil dadurch ein Wechsel des wirtschaftlichen Trägers ermöglicht wird. Der Preis sind die vier Punkte, die dem WHV am Saisonende abgezogen werden.

Trotz allem warnt TuS-Trainer Emir Kurtagic davor, den wankenden WHV auf die leichte Schulter zu nehmen. Trotz aller Probleme habe Wilhelmshaven immer noch viel Qualität. Nicht umsonst verweist Kurtagic nach der eigenen Niederlage in Gummersbach auch darauf, dass der WHV gegen den VfL erst in der Schlussphase und das noch unnötig verloren hat: „Da hat Wilhelmshaven gezeigt, dass es konkurrenzfähig ist.“ Mit dem Ex-Mindener Jens Vortmann stehe ein guter Keeper zwischen den Pfosten, dazu sei der Angriff gefährlich und der Rückraum wie auch der Kreis stark besetzt: „Werfen können sie auf jeden Fall.“ Die Partie gegen Gummersbach war aber nicht der einzige Leistungsnachweis des WHV, der den TuS warnen sollte. „Wilhelmshaven hat auch insgesamt zehn Punkte gesammelt, das sind mehr als Bietigheim und genauso viele wie Hamm.“ Also: respektvolle Herangehensweise ja, zuviel Respekt nein: „Zu stark reden möchte ich den Gegner aber auch wieder nicht“, sagt Kurtagic. Sein Team geht schließlich als Favorit ins Spiel. „Treten wir seriös auf, haben wir genug Qualität, um zu gewinnen. Darauf wollen wir uns fokussieren“, erklärt Lübbeckes Trainer: „Wir wollen diese beiden Punkte hierbehalten und so einen guten Abschluss des Kalenderjahres hinbekommen.“

Im neuen Jahr will der TuS dann neu angreifen und als Tabellendritter auf die beiden Führenden, HSV Hamburg und Gummersbach, Druck ausüben. Heute Abend geht es aber zunächst darum, eine Pflichtaufgabe zu lösen.

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