Lit kämpft, verliert aber - GWD II seit fünf Spielen ungeschlagen Astrid Plaßhenrich Minden. Zurzeit läuft es: Die Drittliga-Handballer von GWD Minden II gewannen gegen den Tabellenletzten TV Bissendorf-Holte ihr viertes Spiel in Folge und sind seit insgesamt fünf Partien ungeschlagen. Dagegen musste Lit 1912 II beim Bundesliga-Nachwuchs des TBV Lemgo Lippe in eine vermeidbare Niederlage einwilligen und hängt weiter im Tabellenkeller fest. Team Handball Lippe II – Lit 1912 II 34:32 (21:17). Lit begann mit einer 5:1-Deckung, um die Kreise von Lemgos Mittelmann Niko Blaauw einzuengen. „Das ist uns erst auch ganz gut gelungen“, sagte Julian Grumbach, Co-Trainer von Lit. Blaauw ist der Kopf des Lippers Spiel. Der 19-Jährige hatte erst im November seinen ersten Profivertrag unterschrieben und bereits sein Länderspieldebüt für die Niederlande gefeiert. Die Gäste legten dann einen guten Start hin, führten schnell mit drei Toren und hielten diesen Vorsprung bis Mitte der ersten Halbzeit. „Dann sind uns zu viele individuelle Fehler unterlaufen“, meinte Grumbach. Die Folge: Mit einem 6:0-Lauf erarbeiteten sich die Lipper ein Fünf-Tore-Polster (20:15, 29.). Nach dem Wechsel kämpfte sich Lit mit einer Energieleistung zurück in die Partie und konnte in der Schlussphase erstmals wieder zum 29:29 ausgleichen. Bis zum 32:32 ging es im Gleichschritt weiter. Dann aber hatte der Lemgoer Bundesliga-Nachwuchs das bessere Ende für sich, auch weil Jannik Borcherding beim Stand von 32:33 einen Siebenmeter verwarf. „Die Niederlage ist extrem ärgerlich“, sagte Grumbach.Lit 1912 II: Finke, Ernstmeyer 1 – Knüttel 7, Gernus 5/1, Borcherding 6/2, Kliver 4, Plaß 3, Gratmann 3, Bruns 2, Mundus 1, Klesniks, Krassort, Borren, Gerfen, Kruse. TV Bissendorf-Holte – GWD Minden II 26:28 (15:14). „Es war anstrengender, als es hätte sein müssen“, sagte Moritz Schäpsmeier. Der Mindener Trainer hatte im Vorfeld vor dem Tabellenletzten gewarnt: „Wir haben uns im Hinspiel schon schwer getan. Es war klar, dass es nicht leicht wird.“ So kam es dann auch. Zwar gingen die Mindener schnell in Führung, konnten sich aber höchstens mit zwei Toren absetzen (8:6, 12:10). „Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen. Es fehlte die letzte Konsequenz“, meinte der GWD-Trainer. So drehten die Bissendorfer mit einem 4:0-Lauf das Ergebnis in ein 14:12 zu ihren Gunsten und gingen mit einem knappen Vorsprung in Pause. Nach dem Wechsel blieb es eng. Erst in der Crunchtime setzte sich GWD auf 26:23 ab (55.). Das sollte reichen. Ein Extralob verdiente sich Lucas Grabitz. Nach seiner starken Vorstellung gegen die Ahlener SG hatte zunächst Robin Maroldt im Tor den Vorzug gegen seinen Ex-Verein erhalten. Medizinstudent Grabitz kam nach einer guten Viertelstunde von der Bank, hielt sofort eine Siebenmeter und den Nachwurf. „Robin war nicht schlecht, aber ich hatte das Gefühl etwas ändern zu müssen“, sagte Schäpsmeier. Grabitz war mit seinen 16 Paraden dann ein Garant für den Sieg.GWD II tritt bereits am Dienstag (19.30 Uhr) zum Nachholspiel beim TuS Spenge an. GWD Minden II: Grabitz, Maroldt – Braun 7/5, Demerza 6, Holzhacker 4, Günther 4, Kranzmann 3, Jungmann 2, Mattausch 2, Fenske, Streitberger, Stoyke, Studberg.

Lit kämpft, verliert aber - GWD II seit fünf Spielen ungeschlagen

Lit steckte im Lipperland erneut eine enttäuschende Pleite ein. © Thomas Kühlmann

Minden. Zurzeit läuft es: Die Drittliga-Handballer von GWD Minden II gewannen gegen den Tabellenletzten TV Bissendorf-Holte ihr viertes Spiel in Folge und sind seit insgesamt fünf Partien ungeschlagen. Dagegen musste Lit 1912 II beim Bundesliga-Nachwuchs des TBV Lemgo Lippe in eine vermeidbare Niederlage einwilligen und hängt weiter im Tabellenkeller fest.

Team Handball Lippe II – Lit 1912 II 34:32 (21:17). Lit begann mit einer 5:1-Deckung, um die Kreise von Lemgos Mittelmann Niko Blaauw einzuengen. „Das ist uns erst auch ganz gut gelungen“, sagte Julian Grumbach, Co-Trainer von Lit. Blaauw ist der Kopf des Lippers Spiel. Der 19-Jährige hatte erst im November seinen ersten Profivertrag unterschrieben und bereits sein Länderspieldebüt für die Niederlande gefeiert.

Die Gäste legten dann einen guten Start hin, führten schnell mit drei Toren und hielten diesen Vorsprung bis Mitte der ersten Halbzeit. „Dann sind uns zu viele individuelle Fehler unterlaufen“, meinte Grumbach. Die Folge: Mit einem 6:0-Lauf erarbeiteten sich die Lipper ein Fünf-Tore-Polster (20:15, 29.). Nach dem Wechsel kämpfte sich Lit mit einer Energieleistung zurück in die Partie und konnte in der Schlussphase erstmals wieder zum 29:29 ausgleichen. Bis zum 32:32 ging es im Gleichschritt weiter. Dann aber hatte der Lemgoer Bundesliga-Nachwuchs das bessere Ende für sich, auch weil Jannik Borcherding beim Stand von 32:33 einen Siebenmeter verwarf. „Die Niederlage ist extrem ärgerlich“, sagte Grumbach.

Lit 1912 II: Finke, Ernstmeyer 1 – Knüttel 7, Gernus 5/1, Borcherding 6/2, Kliver 4, Plaß 3, Gratmann 3, Bruns 2, Mundus 1, Klesniks, Krassort, Borren, Gerfen, Kruse.

TV Bissendorf-Holte – GWD Minden II 26:28 (15:14). „Es war anstrengender, als es hätte sein müssen“, sagte Moritz Schäpsmeier. Der Mindener Trainer hatte im Vorfeld vor dem Tabellenletzten gewarnt: „Wir haben uns im Hinspiel schon schwer getan. Es war klar, dass es nicht leicht wird.“ So kam es dann auch. Zwar gingen die Mindener schnell in Führung, konnten sich aber höchstens mit zwei Toren absetzen (8:6, 12:10). „Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen. Es fehlte die letzte Konsequenz“, meinte der GWD-Trainer. So drehten die Bissendorfer mit einem 4:0-Lauf das Ergebnis in ein 14:12 zu ihren Gunsten und gingen mit einem knappen Vorsprung in Pause.

Nach dem Wechsel blieb es eng. Erst in der Crunchtime setzte sich GWD auf 26:23 ab (55.). Das sollte reichen. Ein Extralob verdiente sich Lucas Grabitz. Nach seiner starken Vorstellung gegen die Ahlener SG hatte zunächst Robin Maroldt im Tor den Vorzug gegen seinen Ex-Verein erhalten. Medizinstudent Grabitz kam nach einer guten Viertelstunde von der Bank, hielt sofort eine Siebenmeter und den Nachwurf. „Robin war nicht schlecht, aber ich hatte das Gefühl etwas ändern zu müssen“, sagte Schäpsmeier. Grabitz war mit seinen 16 Paraden dann ein Garant für den Sieg.

GWD II tritt bereits am Dienstag (19.30 Uhr) zum Nachholspiel beim TuS Spenge an.

GWD Minden II: Grabitz, Maroldt – Braun 7/5, Demerza 6, Holzhacker 4, Günther 4, Kranzmann 3, Jungmann 2, Mattausch 2, Fenske, Streitberger, Stoyke, Studberg.

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