Kempa-Tor krönt die Skroblien-Show: TuS N-Lübbecke kommt gestärkt aus Konstanz zurück Lübbecke. An viel Schlaf war nicht zu denken: Als das Team des TuS N-Lübbecke in der Nacht mit dem guten Gefühl eines Sieges vom Bodensee heimreiste, kreisten die Gedanken von Emir Kurtagic bereits um den nächsten Gegner. „Ich habe die lange Busfahrt genutzt, um mir drei komplette Spiele des EHV Aue auf dem Laptop anzuschauen“, sagt der Trainer des Zweitligisten mit Blick auf Mittwoch, wenn schon das nächste Heimspiel auf seine Handballer wartet. Die strapaziöseste Auswärtstour der Saison hat der TuS mit dem gewünschten Erfolg hinter sich gebracht. Beim 33:24 (13:11) gegen die HSG Konstanz war am Freitagabend nach zweiwöchiger Vorbereitung ein klarer Aufwärtstrend sichtbar: Mit verbesserter Abwehr und schnellem Umschaltspiel überforderte der TuS den Gegner und warf im vierten Anlauf den ersten souveränen Sieg der Saison heraus. „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Art und Weise auch“, sagte Kurtagic, der lediglich spielerisch noch Defizite sah. Aber das sei angesichts der Rhythmus-Unterbrechungen in der Corona-Lage normal: „Klar können wir einen besseren Ball spielen.“ Am Bodensee gerieten die Lübbecker nur zu Beginn leicht ins Schwimmen: Konstanz warf bis zur 12. Minute eine 5:3-Führung heraus. „Wir haben etwas nervös gewirkt“, analysierte Kurtagic, dessen Team dann mit einem 6:0-Lauf zur 9:5-Führung vorbeizog. Die starke Abwehr war die Basis für das gute Tempospiel: Immer wieder startete man blitzschnell in den Gegenangriff und kam zu etlichen leichten Toren, mit denen Konstanz demoralisiert wurde. Eine überragende Ausbeute wies Tom Skroblien auf, der mit 13 Treffern in 45 Minuten zum Mann des Abends avancierte. Krönung der Skroblien-Show war ein tolles Kempa-Tor auf Zuspiel von Peter Strosack.

Kempa-Tor krönt die Skroblien-Show: TuS N-Lübbecke kommt gestärkt aus Konstanz zurück

In Top-Form: Tom Skroblien erzielte in Konstanz 13 Tore für den ZuS N-Lübbecke. Archivfoto: Krato © Oliver Krato

Lübbecke. An viel Schlaf war nicht zu denken: Als das Team des TuS N-Lübbecke in der Nacht mit dem guten Gefühl eines Sieges vom Bodensee heimreiste, kreisten die Gedanken von Emir Kurtagic bereits um den nächsten Gegner. „Ich habe die lange Busfahrt genutzt, um mir drei komplette Spiele des EHV Aue auf dem Laptop anzuschauen“, sagt der Trainer des Zweitligisten mit Blick auf Mittwoch, wenn schon das nächste Heimspiel auf seine Handballer wartet.

Die strapaziöseste Auswärtstour der Saison hat der TuS mit dem gewünschten Erfolg hinter sich gebracht. Beim 33:24 (13:11) gegen die HSG Konstanz war am Freitagabend nach zweiwöchiger Vorbereitung ein klarer Aufwärtstrend sichtbar: Mit verbesserter Abwehr und schnellem Umschaltspiel überforderte der TuS den Gegner und warf im vierten Anlauf den ersten souveränen Sieg der Saison heraus.

„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Art und Weise auch“, sagte Kurtagic, der lediglich spielerisch noch Defizite sah. Aber das sei angesichts der Rhythmus-Unterbrechungen in der Corona-Lage normal: „Klar können wir einen besseren Ball spielen.“

Am Bodensee gerieten die Lübbecker nur zu Beginn leicht ins Schwimmen: Konstanz warf bis zur 12. Minute eine 5:3-Führung heraus. „Wir haben etwas nervös gewirkt“, analysierte Kurtagic, dessen Team dann mit einem 6:0-Lauf zur 9:5-Führung vorbeizog.

Die starke Abwehr war die Basis für das gute Tempospiel: Immer wieder startete man blitzschnell in den Gegenangriff und kam zu etlichen leichten Toren, mit denen Konstanz demoralisiert wurde. Eine überragende Ausbeute wies Tom Skroblien auf, der mit 13 Treffern in 45 Minuten zum Mann des Abends avancierte. Krönung der Skroblien-Show war ein tolles Kempa-Tor auf Zuspiel von Peter Strosack.

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