Jugend startet erst am 19. September Minden (mt/kül). Die neue Saison im Jugendhandball wird erst nach den Herbstferien beginnen. Zu dieser Einschätzung kamen der Jugendspielausschuss und der Jugendausschuss des Handballverbands Westfalen, die jetzt einen „Plan Corona-1“ für die Spielzeit 2020/21 verabschiedet haben. Diese Variante gilt für den Idealfall, in dem sich die Pandemie-Lage weiter stabilisiert und Lockerungen sukzessive erweitert werden können, teilt der HVW mit. Bei diesem Verlauf könnte nach den Sommerferien der Wettkampfbetrieb unter speziellen Hygieneregeln wieder aufgenommen werden. Dann solle aber zunächst den Mannschaften eine entsprechende Vorbereitungszeit ermöglicht werden, schreibt der Verband. Patrick Puls, HVW-Vizepräsident Jugend, sieht dieses Vorhaben als Orientierung: „Planungssicherheit kann uns derzeit pandemiebedingt niemand geben. Wir müssen gemeinsam versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und dabei den Mannschaften eine angemessene Rückkehr in den Spielbetrieb ermöglichen.“ Die Qualifikation, die sonst zwischen Ostern und der Sommerpause ausgespielt wird, soll nun erst am 19./20. September in allen Altersklassen in maximal zwei Runden erfolgen. „Aufgrund des verspäteten Starts wird die Saison zwangsläufig kürzer ausfallen müssen“, betont der HVW: „Da es in den Spielklassen somit nicht mehr für einen Modus mit Hin- und kompletter Rückrunde reicht, wurden die Spielmodi und auch die Staffelstärken einmalig angepasst.“ Eine große Ausnahme sind die Mannschaften, die sich für die Jugend-Bundesligen beworben haben: Nach aktuellem Stand plant der Deutsche Handballbund für diese einen Saisonstart noch vor den Herbstferien. Die Qualifikationsregion NRW muss ihre Aufsteiger somit bis zum 28. August (A-Jungen) oder bis zum 11. September (A-Mädchen) benennen. Der HVW-Jugendausschuss will die Lage am Ende der Sommerferien neu bewerten. Dann soll auch entschieden werden, ob der „Plan Corona-1“ weiter verfolgt werden kann oder ob umgeplant werden muss.

Jugend startet erst am 19. September

Auch die Jungen vom HSV Minden-Nord und von Eintracht Oberlübbe wollen wieder loslegen. © Foto: Bendig

Minden (mt/kül). Die neue Saison im Jugendhandball wird erst nach den Herbstferien beginnen. Zu dieser Einschätzung kamen der Jugendspielausschuss und der Jugendausschuss des Handballverbands Westfalen, die jetzt einen „Plan Corona-1“ für die Spielzeit 2020/21 verabschiedet haben.

Diese Variante gilt für den Idealfall, in dem sich die Pandemie-Lage weiter stabilisiert und Lockerungen sukzessive erweitert werden können, teilt der HVW mit. Bei diesem Verlauf könnte nach den Sommerferien der Wettkampfbetrieb unter speziellen Hygieneregeln wieder aufgenommen werden. Dann solle aber zunächst den Mannschaften eine entsprechende Vorbereitungszeit ermöglicht werden, schreibt der Verband.

Patrick Puls, HVW-Vizepräsident Jugend, sieht dieses Vorhaben als Orientierung: „Planungssicherheit kann uns derzeit pandemiebedingt niemand geben. Wir müssen gemeinsam versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und dabei den Mannschaften eine angemessene Rückkehr in den Spielbetrieb ermöglichen.“

Die Qualifikation, die sonst zwischen Ostern und der Sommerpause ausgespielt wird, soll nun erst am 19./20. September in allen Altersklassen in maximal zwei Runden erfolgen. „Aufgrund des verspäteten Starts wird die Saison zwangsläufig kürzer ausfallen müssen“, betont der HVW: „Da es in den Spielklassen somit nicht mehr für einen Modus mit Hin- und kompletter Rückrunde reicht, wurden die Spielmodi und auch die Staffelstärken einmalig angepasst.“

Eine große Ausnahme sind die Mannschaften, die sich für die Jugend-Bundesligen beworben haben: Nach aktuellem Stand plant der Deutsche Handballbund für diese einen Saisonstart noch vor den Herbstferien. Die Qualifikationsregion NRW muss ihre Aufsteiger somit bis zum 28. August (A-Jungen) oder bis zum 11. September (A-Mädchen) benennen.

Der HVW-Jugendausschuss will die Lage am Ende der Sommerferien neu bewerten. Dann soll auch entschieden werden, ob der „Plan Corona-1“ weiter verfolgt werden kann oder ob umgeplant werden muss.

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